Stephan Herbert Fuchs
 

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Aktuelles

27.09.2021

Ein Denkmal für den Erdapfel

An den bisher bekannten frühesten Kartoffelanbau in Bayern und sogar in ganz Deutschland erinnert das Kartoffeldenkmal in Pilgramsreuth bei Rehau im Landkreis Hof. Die Bronzeplastik im Kirchhof neben der Markgrafenkirche zeigt einen Landwirt mit einem Gerät zum Graben und eine Bäuerin mit einem Kartoffelkorb, beide gekleidet in bäuerlichen Gewändern des 17. Jahrhunderts. Das Denkmal soll daran erinnern, dass etwa um das Jahr 1647 herum der Pilgramsreuther Landwirt und Kartoffelpionier Hans Rogler zusammen mit einigen Berufskollegen mit dem systematischen Feldanbau des Erdapfels begonnen hatte.

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24.09.2021

Erfolgreiches Jahr trotz Corona / Maschinenrind Fränkische Schweiz sucht Betriebshelfer

Aufseß/Windischgaillenreuth. Mit der Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von bisher 50 auf künftig 65 Euro im Jahr will der Maschinen- und Betriebshilfsring Fränkische Schweiz den wachsenden Bedürfnissen der Selbsthilfeorganisation und ihrer Mitglieder Stand halten. Ein entsprechender Beschluss wurde auf der Jahreshauptversammlung am Freitag in Windischgaillenreuth gegen drei Stimmen gefasst. Unverändert bleibt der Hektarsatz von 1,30 Euro pro Hektar, der auf 150 Hektar gedeckelt ist und der von den Mitgliedern zusätzlich zum Grundbetrag aufgewandt werden muss. ...weiterlesen

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21.09.2021

Kuscheltier, Lippenstift und Lederarmbänder geklaut / Jugendrichter: 19-jährige muss Sozialstunden leisten

Kulmbach. Trotz einer ganzen Straftatenserie mit Diebstählen und Betrügereien und einem Gesamtschaden von rund 350 Euro hat das Amtsgericht das Verfahren gegen eine 19-Jährige eingestellt. Die junge Frau muss allerdings 60 sogenannte Sozialstunden leisten. Hintergrund ist, dass die Angeklagte an einer psychischen Störung leidet und sich zu den Tatzeitpunkten im April und Mai dieses Jahres in einer extremen Ausnahmesituation befunden hat. ...weiterlesen

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15.09.2021

„Selten sinnlose Aktion“ Bücherschrank in Brand gesteckt / 21-jähriger Berufsschüler zu Jugendstrafe verurteilt

Kulmbach Der Bücherschrank des Lions Clubs am Holzmarkt ist noch immer nicht vollständig repariert. Auch rund ein halbes Jahr nach seiner mutwilligen Zerstörung fehlen noch immer die Glastüren. Nach jedem Regenguss werden die darin aufbewahrten Bücher nahezu unbrauchbar. Schuld an der Misere sind zwei junge Männer, die den Schrank samt den Büchern am 24. März kurz vor Mitternacht in Brand gesteckt und dabei einen Sachschaden von fast 9000 Euro angerichtet haben. Einer der beiden Männer, ein 21-jähriger Berufsschüler und Praktikant aus Kulmbach, musste sich jetzt vor dem für Jugendsachen zuständigen Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner verantworten. ...weiterlesen

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14.09.2021

Smartphones, Laptops und eine Kamera online vertickt aber nie geliefert / 42-jähriger Kulmbacher wegen Ebay-Betrugs im großen Stil vor Gericht

Kulmbach. Wegen einer ganzen Serie von Ebay-Betrügereien muss sich ein 42-jähriger Mann aus Kulmbach seit Dienstag vor dem Schöffengericht verantworten. Der Angeklagte hatte Smartphones, Laptops und eine hochwertige Kamera im Internet hauptsächlich bei Ebay, vereinzelt aber auch bei anderen Online-Plattformen wie dem Facebook Marketplace oder bei Shpock zum Kauf angeboten, die Ware nie geliefert, aber das Geld einbehalten. Weil der Mann aufgrund einer Erkrankung zeitlich nur beschränkt verhandlungsfähig ist, wurde der Prozess auf zwei Wochen vertagt. Insgesamt sind es zehn Fälle des gewerbsmäßigen Betrugs, die der Staatsanwalt für die Zeit von Ende 2018 bis Anfang 2020 auflistet. ...weiterlesen

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10.09.2021

Ökofranken üben Selbstkritik / Mangelnde Transparenz und fehlende Konsequenz: „Nicht alles richtig gemacht“

Welsberg. Nach teilweise heftigen Vorwürfen wegen Missmanagements gegen die Erzeugergemeinschaft Ökofranken mit Sitz in Welsberg, Gemeinde Itzgrund (Landkreis Coburg), haben die Verantwortlichen erstmals Stellung zu der Misere genommen. Im Gespräch mit dem Wochenblatt räumten Vorstand Roland Schrenker und der eigens engagierte Berater Hero Schulte aus dem niedersächsischen Westerstede dabei auch Versäumnisse ein. „Wir haben sicherlich nicht alles richtig gemacht“, sagte der ehrenamtliche Vorstand Schrenker, Landwirt aus Treppendorf bei Hollfeld im Landkreis Bayreuth. ...weiterlesen

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10.09.2021

Streit auf Supermarktparkplatz war eskaliert / 53-jährger Monteur aus dem Bamberger Landkreis muss 900 Euro an gemeinnützige Einrichtung bezahlen

Kulmbach. Wegen eines Abbiegefehlers waren sich ein Monteur aus Scheßlitz und ein vietnamesischer Koch aus Kulmbach so in die Haare geraten, dass die lautstarke Auseinandersetzung in wüsten Beschimpfungen und Bedrohungen endete. Vor dem Amtsgericht bekam der 53-jährige Monteur dafür jetzt die Quittung. Das Verfahren gegen ihn wurde zwar eingestellt, doch muss er als Auflage 900 Euro an eine wohltätige Organisation überweisen. ...weiterlesen

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09.09.2021

Ein Auto, vier Betrogene / Zahlungsfähigkeit vorgetäuscht: 41-jähriger Mann muss ins Gefängnis

Kulmbach. Wegen vier Betrugsverfahren, die sich alle um ein und dasselbe Fahrzeug drehen, musste sich ein 41-jähriger Mann aus dem Landkreis vor dem Amtsgericht verantworten. Am Ende schickte ihn Richterin Sieglinde Tettmann für ein Jahr hinter Gitter. Grund dafür war unter anderem, dass er 15 Eintragungen in seinem Vorstrafenregister hatte, die Betrügereien während einer offenen Bewährung in anderer Sache begangen hatte und eine hohe kriminelle Rückfallgeschwindigkeit an den Tag legte. Hafterfahrung hat der Betreiber eines Hausmeisterservice bereits. Zum einen musste er bereits mehrere Freiheitsstrafen verbüßen, zum anderen wurde er in Fußfesseln aus der JVA vorgeführt, weil gerade eine weitere Ersatzfreiheitsstrafe vollstreckt wird. ...weiterlesen

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09.09.2021

Freie Meinung gegen Volksverhetzung / Twitter-Posts gegen Flüchtlinge: 55-jähriger Mann aus dem Landkreis zu Geldstrafe verurteilt

Kulmbach. Wegen Volksverhetzung hat das Amtsgericht einen 55-jährigen Handwerker aus dem Landkreis zu einer Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu jeweils zehn Euro (1400 Euro) verurteilt. Der Mann hatte über seinen Twitter-Account insgesamt sieben Posts veröffentlicht, die nach Ansicht von Gericht und Staatsanwaltschaft dazu geeignet waren, den öffentlichen Frieden zu stören. Konkret hatte der Mann unter anderem dazu aufgerufen, „Invasoren“ zurückzuschicken, die Bundeswehr einzusetzen, „um Deutschland gegen Invasoren zu schützen“, und die „feindliche Übernahme durch Invasoren“ zu verhindern. Auch von „Parasiten“ war dabei mehrfach die Rede. ...weiterlesen

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08.09.2021

Sexuelle Übergriffe in Jugendhilfeeinrichtung / 20-Jahre alter Bewohner zu Jugendstrafe verurteilt

Kulmbach. Wegen der Vergewaltigung eines Mitbewohners in der Jugendhilfeeinrichtung Fassoldshof hat das Amtsgericht in Kulmbach einen 20-jährigen ehemaligen Bewohner zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der junge Mann hatte zugegeben, in mehreren Fällen sexuelle Handlungen an dem Gleichaltrigen vorgenommen zu haben. Der Urteilsspruch lautete deshalb auf Vergewaltigung, weil die Handlungen des Angeklagten in vier Fällen mit einem Eindringen in den Körper des Mitbewohners gegen dessen Willen verbunden waren. Glück im Unglück war es für den Angeklagten, dass er aufgrund erheblicher Reifeverzögerungen und einer in ganz besonderem Maß belastenden Biographie nach dem wesentlich milderen Jugendstrafrecht, bei dem der Erziehungsgedanke und nicht die Strafe im Vordergrund steht, verurteilt wurde. „Nach Erwachsenenstrafrecht wäre der Angeklagte für mehrere Jahre der Freiheit beraubt worden“, sagte der für Jugendsachen zuständige Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner in der Urteilsbegründung. Soll heißen: Nach Erwachsenenstrafrecht wäre der Angeklagte im Gefängnis gelandet. ...weiterlesen

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07.09.2021

Regionalität und erneuerbare Energien / BBV gab Grünen-Kandidatin Susanne Bauer seine Anliegen mit auf den Weg

Mistelgau. Sie wollte sich nicht dem Vorwurf aussetzen, kein Interesse an der Landwirtschaft zu haben. Susanne Bauer, Bundestagskandidatin der Grünen aus Pegnitz, war beim offiziellen Politikergespräch des Bauernverbandes mit den Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien verhindert. Kurzerhand setzte der BBV einen zweiten Termin an, zu dem Bauer mit dem Grünen-Kreisvorstandsmitglied und Geoökologen Andreas von Heßberg sogar Verstärkung mitbrachte. „Wir haben die Sorge, dass die Landwirtschaft nach Kernkraft und Kohle der nächste Zweig ist, dem der Garaus gemacht werden soll“, brachte Kreisobmann Karl Lappe die Situation auf den Punkt. Schon jetzt würden die Landwirte viel zu oft an den Pranger gestellt und pauschal verunglimpft. „Was uns wehtut, ist die Kampfansage an die Nutztierhaltung“, so Lappe in Richtung Grünen-Wahlprogramm. ...weiterlesen

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06.09.2021

Ein Karpfen für Kulmbach

Kulmbach. Zum 125-jährigen Jubiläum des Bezirksfischereivereins Kulmbach haben sich die Verantwortlichen selbst ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht: Vor ihrem Vereinsheim an der Mainaue haben die Mitglieder einen „Phantastischen Karpfen“ aufgestellt. Er soll alle vorbeikommenden Passanten in dem beliebten Naherholungsgebiet darauf hinweisen, dass der Verein mit rund 800 Mitgliedern der zweitstärkste Verein in der Bierstadt und gleichzeitig der drittgrößte unter den oberfränkischen Fischereivereinen ist. Die Aufmerksamkeit ist dem Fischereiverein gewiss, steht die vom Bayreuther Kreativverein „Rote Katze“ bemalte Skulptur doch gleichzeitig nahe des Kiosks, den Ausflügler, Spaziergänger und Wanderer gerne zur Rast nutzen. Auf dem Karpfen-Unikat wurde unter anderem der Verlauf des Roten und des Weißen Mains skizziert, auch das Kulmbacher Wahrzeichen, die Plassenburg ist zu sehen.

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03.09.2021

Crystal und Heroin am Autohof / Drogenprozess wegen mangelhafter Videoaufzeichnung geplatzt

Kulmbach/Himmelkron. Nicht immer kann man sich auf die Aufzeichnungen von Überwachungskameras verlassen. Im Fall eines 38-jährigen Mannes aus Bad Berneck, der sich wegen eines Rauschgiftdelikts vor dem Amtsgericht in Kulmbach verantworten muss, hat Richterin Sieglinde Tettmann jetzt sogar eine Aufbereitung der Videoaufzeichnung durch das Bundeskriminalamt veranlasst. Der Aufwand ist durchaus gerechtfertigt, geht es doch für den Angeklagten darum, ob er für mindestens ein Jahr ins Gefängnis muss, oder nicht. ...weiterlesen

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02.09.2021

Keine Drogen, kein Schlüssel, kein Führerschein / Aussage gegen Aussage: Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen Geldauflage eingestellt

Kulmbach. Der Aufwand hat sich für die Angeklagte gelohnt: einer 45 Jahre alten Frau aus Linz wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein Strafbefehl in Höhe von 2500 Euro zugestellt. Dagegen legte sie Einspruch ein. Mit Erfolg: Vor dem Amtsgericht in Kulmbach wurde das Verfahren jetzt eingestellt, gegen eine Geldauflage von 120 Euro zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation. Der Betrag wurde deshalb so niedrig angesetzt, weil die Frau angeblich kein Einkommen hat. Die Verfahrenskosten gingen zu Lasten der Staatskasse. Dabei dürften diese Kosten weit über den Betrag der Geldauflage liegen. Ein Zeuge reiste aus dem Raum Gütersloh an, der andere aus Bonn, die Angeklagte kam eigens mit dem Zug aus Linz, ihr Verteidiger aus Brandenburg. Der Österreicherin wurde vorgeworfen, im Oktober 2019 mit dem Auto zwischen Grafengehaig und Walberngrün gefahren zu sein, ohne einen Führerschein zu besitzen. Im Kulmbacher Oberland hatte sie für ein paar Tage zusammen mit drei Männern aus Nordrhein-Westfalen ein Ferienhaus gemietet. Was die vier Personen, die sich im Internet kennengelernt und verabredet hatten, dort zusammenführte, darüber wurde vor Gericht nicht gesprochen. ...weiterlesen

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30.08.2021

Mister Maschinenring geht in den Ruhestand / Geschäftsführer Werner Friedlein verabschiedet – Positive Bilanz – Keine Veränderung bei Neuwahlen

Kulmbach. Mit dem Ausscheiden von Geschäftsführer Werner Friedlein geht nicht nur für den Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach eine Ära zu Ende. Friedlein war weit über Kulmbach hinaus hoch geschätzt und geachtet. Nach fast 40 Jahren Tätigkeit wurde der Mann, dessen Markenzeichen ein Cowboyhut ist, jetzt bei der Jahreshauptversammlung in den Ruhestand verabschiedet. ...weiterlesen

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28.08.2021

„BioGenussmarkt“ zum 800. Geburtstag / Öko-Modellregion Siebenstern präsentierte Direktvermarkter aus dem Fichtelgebirge

Bernstein. Corona und dem wechselhaften Wetter zum Trotz: Mehrere hundert Besucher waren nach Bernstein, einem Ortsteil von Wunsiedel, gekommen, um das 800-jährige Bestehen des kleinen Dorfes mit seinen rund 240 Einwohnern zu feiern. Dazu gehörte auch der „BioGenussmarkt“ der Ökomodellregion Siebenstern, den die Veranstalter mitten auf einer Wiese am Ortsrand aufgebaut hatten. ...weiterlesen

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27.08.2021

Freie Wähler gegen Freie Wähler / Verfahrene Situation im Bayreuther Kreistag - Eigener Landrat soll sich neue politische Heimat suchen

Bayreuth. Nach Jahrzehnten haben die Freien Wähler 2020 erstmals die CSU an der Spitze des Landkreises Bayreuth abgelöst. Doch anstatt auf Sachpolitik zu setzen und die Gunst der Stunde zu nutzen, zerfleischen sie sich derzeit selbst. Nicht ohne Folgen: Der Streit gipfelte jetzt in einem Vorwurf von CSU-Kreistagsfraktionschef Franc Dierl, der die Fraktion der Freien Wähler öffentlich als „Gurkentruppe“ bezeichnet hatte. Die beiden Protagonisten dieser Posse sind Landrat Florian Wiedemann (linkes Bild) und FW-Kreisrat Hans Hümmer (rechtes Bild). ...weiterlesen

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27.08.2021

„Blühende Rahmen“ für Umweltschutz und Artenvielfalt / Landwirt Matthias Kießling bietet Blühpatenschaften an

Tiefendort. Koriander, Malven, Fenchel und viele andere Arten blühen auf den Feldrändern in Tiefendorf nahe Töpen im Landkreis Hof. Wie so viele andere Bauern im Landkreis hat auch Landwirt Matthias Kießling eine Blühfläche angelegt, um Lebensraum für Bienen, Insekten und andere Wildtiere zu schaffen. Bei einem Pressetermin stellte der BBV Hof die Initiative der Öffentlichkeit vor und warb gleichzeitig für die Blühpatenschaften, die Matthias Kießling anbietet. ...weiterlesen

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26.08.2021

Bestandsschutz für die Bauern / SPD und Grüne glänzten durch Abwesenheit: Politikergespräch des BBV Bayreuth zur Bundestagswahl

Mistelgau. Planungssicherheit: das ist das Wort, das beim Politikergespräch des BBV Bayreuth zur Bundestagswahl am häufigsten genannt wurde. „Wir haben den Eindruck, dass die Landwirtschaft in Deutschland gar nicht mehr gewünscht ist“, sagte der stellvertretende Kreisobmann Harald Galster vor dem Hintergrund ständig neuer Verordnungen, mit denen die Bauern zurechtkommen müssen. Enttäuscht war der BBV-Kreisvorstand auch, dass die beiden Vertreterinnen von SPD und Grüne ihre Teilnahme zum Politikergespräch im Feuerwehrhaus von Mistelgau kurzfristig abgesagt hatten. Immerhin waren mit Silke Launert (CSU), Thomas Hacker (FDP) und Tobias Peterka (AFD) drei Bundestagsabgeordnete gekommen, um sich die Sorgen und Nöte der Bauern im Raum Bayreuth anzuhören....weiterlesen

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26.08.2021

Randale im Friseursalon / 43-jährige Kulmbacherin wegen Beleidigung verurteilt

Kulmbach. Nur einen Tag, nachdem sie wegen einer Trunkenheitsfahrt vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, hat eine 43-jährige Frau aus Kulmbach im Friseursalon im Einkaufszentrum Fritz so richtig aufgedreht. Sie erschien mit mehreren Flaschen Rotwein, nahm immer wieder einen kräftigen Schluck daraus, grölte herum, beschimpfte das Personal mit unflätigen Worten und zur Krönung pinkelte sie auch noch mitten in den Salon. Wegen Beleidigung in zwei Fällen ist sie jetzt zu einer Geldstrafe von 1200 Euro (120 Tagessätze zu jeweils 10 Euro) verurteilt worden. ...weiterlesen

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23.08.2021

Ohne Wegebau kein Abtransport / Vermarktete Holzmenge mehr als verdoppelt - WBV Kulmbach/Stadtsteinach fordert mehr Personal in den Ämtern

Langenstadt. Die Käferproblematik hat es deutlich gemacht: „Wir haben große Aufgaben vor uns“, so Carmen Hombach, Vorsitzende der Waldbesitzervereinigung Kulmbach/Stadtsteinach. Sie meint damit in erster Linie den Wegebau, um das Holz aus dem Wald zu schaffen. „Eine vernünftige Erschließung ist das A und O.“ Ihre Forderung lautet deshalb, neue Stellen an den Ämtern zu schaffen, die sich ausschließlich um die Erschließung des Privatwaldes kümmern. ...weiterlesen

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20.08.2021

Nachbarn niedergestreckt und Tür eingetreten / 35-jähriger Kulmbacher schrammte haarscharf am Gefängnis vorbei

Kulmbach. Mitten auf der Bundesstraße B289 bei Mainleus hat ein 35-jähriger Kulmbacher vom Beifahrersitz aus im Wagen seiner Freundin bei voller Fahrt die Handbremse gezogen und in die Gangschaltung gegriffen. Die Frau legte sofort eine Vollbremsung hin und konnte schlimmeres verhindern. Dann soll der Mann seine Freundin aus dem Auto geworfen haben und im volltrunkenen Zustand alleine weitergefahren sein. Ursprünglich war dies alles als Eingriff in den Straßenverkehr sowie als Nötigung und Trunkenheit angeklagt. Doch daraus wurde nichts. Die Freundin hatte inzwischen ihre Aussage zurückgezogen, die Handbremse stellte sich als ohnehin defekt heraus und für die Trunkenheitsfahrt gab es keine Zeugen. Dem Gericht blieb nichts anderes übrig, als die Sache nach stundenlanger Verhandlung einzustellen. Wenn der 35-Jährige aber trotzdem verurteilt wurde, dann deshalb, weil er rund vier Wochen danach einen Nachbarn niedergeschlagen und verletzt hatte. ...weiterlesen

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19.08.2021

Marihuana in Mainleus: 22-Jähriger bei Verkehrskontrolle aufgeflogen / Handwerker aus dem Landkreis wegen mehrerer Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt

Kulmbach. Wegen einer Vielzahl von Drogengeschichten musste sich ein 22-jähriger Handwerker aus dem Landkreis vor dem Amtsgericht verantworten. Weil er nach anfänglichem Zögern schließlich doch reinen Tisch machte und damit dem Gericht eine umfangreiche Beweisaufnahme mit weiteren Zeugen und einem zusätzlichen Verhandlungstag erspart hat, kam er mit einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten davon. Der junge Mann muss außerdem 800 Euro als Auflage an den Bewährungshilfevereine Fähre e.V. überweisen oder alternativ dazu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Weil er unter dem Einfluss von Drogen Auto gefahren ist, wurde außerdem ein vierwöchiges Fahrverbot ausgesprochen. ...weiterlesen

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19.08.2021

Ins Heim abgeschoben und Konto leer geräumt / Verfahren gegen Schwiegertochter mangels Beweise eingestellt

Kulmbach. Knapp 11000 Euro soll eine 61-jährige Rentnerin aus Kulmbach von Konto ihrer betagten Schwiegermutter abgeräumt haben. Weil ihr das nicht nachgewiesen werden konnte, musste das Gericht ein Verfahren gegen die Frau wegen Untreue einstellen. Die Frau hatte ihrem mittlerweile getrennt lebenden Ehemann die Tat in die Schuhe geschoben, während der angab, von nichts gewusst zu haben. „Gelogen worden ist das schon“, sagte Richterin Sieglinde Tettmann. Die Frage ist, von wem. ...weiterlesen

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13.08.2021

In Schlangenlinien durch die Stadt / Ohne Führerschein und absolut fahruntüchtig: 62-jährige Frau muss ins Gefängnis

Kulmbach. Führerschein weg, Mann weg, Haus abgebrannt und jetzt muss sie auch noch ins Gefängnis: für eine 61-jährige Frau aus Thüringen läuft es derzeit alles andere als optimal. Im Juni des vergangenen Jahres war sie wieder einmal mit dem Auto unterwegs. Von der Autobahn A70 kommend fuhr sie am Sonntag, 28. Juni gegen 17.15 Uhr, auf der Bundesstraße B85 quer durch Kulmbach, mit knapp 1,6 Promille absolut fahruntüchtig, einen Führerschein hatte sie schon länger nicht mehr. Weil das alles nicht zum ersten Mal der Fall war und bisherige Geld- und Bewährungsstrafen der Kosmetikerin nicht zur Warnung dienten , verurteilte sie Richterin Sieglinde Tettmann jetzt zu acht Monaten ohne Bewährung. ...weiterlesen

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12.08.2021

Krank, nicht kriminell / Bewährungsstrafe: 44-jähriger Frührentner beleidigte und bespuckte Bedienung im Café Roberts

Kulmbach. Weil er im Cafe Roberts in Kulmbach eine Bedienung beleidigt und bespuckt hatte, ist ein 44 Jahre alter Frührentner aus dem Landkreis Bayreuth zu fünf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Während der Verhandlung stellte sich heraus, dass der Mann offenbar physisch und psychisch stark angeschlagen ist. Der Vorfall hatte sich am späten Nachmittag des 20. Juli des vergangenen Jahres ereignet. Das Café war gut gefüllt, als der Mann zahlen wollte. Weil die Bedienung nicht sofort kam und wohl auch ein wenig gestresst war, rastete der Mann total aus. ...weiterlesen

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06.08.2021

Randale im Impfzentrum / Personal beleidigt und mit Bombe gedroht: Pizzabäcker muss ins Gefängnis

Kulmbach. Hoch her ging es am Nachmittag des 25. Januar im Impfzentrum an der Fritz-Hornschuch-Straße. Die Stimmung war aufgeheizt, die Nerven lagen blank, viele, die einen Termin hatten, kamen offensichtlich erst einmal gar nicht dran. So auch die Freundin eines 36-jährigen Pizzabäckers aus Hof. Der Mann fing an, herumzuschreien, das Personal zu beleidigen, zeigte den Stinkefinger und drohte am Ende sogar noch mit einer Bombe. Wegen Beleidigung, Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens wurde er deshalb jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.  ...weiterlesen

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05.08.2021

Keine Führerschein aber starke Alko-Fahne / 500 Meter gefahren: 46-jährigerMann muss hinter Gitter

Kulmbach. 500 Meter weit ist ein 46 Jahre alter Mann mit einem Leichtfahrzeug gefahren, ohne Führerschein, aber stark betrunken. Dafür muss er nun ein halbes Jahr ins Gefängnis. Hintergrund ist, dass der gelernte Maurer bereits 21 Vorstrafen hatte, die meisten davon wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Trunkenheit im Verkehr. Meist kam er mit Geld- oder Bewährungsstrafen davon, einige Male musste er seine Strafen aber auch schon absitzen. ...weiterlesen

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05.08.2021

Bodybuilder Bobby und Pilot Daniel zockten leichtgläubige Frauen ab / Prozess um „Love-Scamming“: Geldbote aus Mainleus verurteilt

Kulmbach. Im Prozess um das sogenannte „Love-Scamming“, also dem Internetbetrug mit vorgetäuschter Liebe, hat das Amtsgericht am zweiten Verhandlungstag einen 34-jährigen Nigerianer aus dem Landkreis Kulmbach verurteilt. Der Mann fungierte als eine Art Geldbote für zwei Hintermänner aus Nigeria, die zwei Frauen aus Holland und Tschechien um insgesamt über 114000 Euro gebracht haben. Der Angeklagte hatte bis zuletzt beteuert, nichts von den üblen Machenschaften gewusst zu haben. Für das Urteil spielte dies keine Rolle, denn in den entsprechenden Paragraphen ist schon die „leichtfertige Geldwäsche“ strafbar. Deshalb kam der Mann auch mit einer Bewährungsstrafe von neun Monaten davon. Viel schlimmer dürfte für ihn allerdings sein, dass exakt 114300 Euro als Wertersatz für die Taterträge eingezogen werden. Wie der Angeklagte das bei seinem derzeitigen Lehrlingslohn von 710 Euro schaffen soll, steht in den Sternen. ...weiterlesen

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04.08.2021

Ecstasy-Tabletten am Soccer Court / 19-jähriger Azubi muss 50 Sozialstunden ableisten

Kulmbach. Ausgerechnet den stark frequentierten Soccer Court hatte sich ein 19-jähriger Auszubildender aus dem Landkreis ausgesucht, um dort seine Ecstasy-Tabletten zu verticken. Vor Gericht gab es dafür jetzt die Quittung. Der für Jugendsachen zuständige Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner verurteilte ihn zu 50 Sozialstunden. Das heißt, der junge Mann muss 50 Stunden unentgeltliche gemeinnützige Stunden Arbeit nach Weisung der Geschwister-Gummi-Stiftung ableisten.  ...weiterlesen

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03.08.2021

Kulmbacher missbraucht das eigene Kind

Weil er in mehreren Fällen sexuelle Handlungen an seiner Tochter vorgenommen hatte, ist ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis vom Schöffengericht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Mädchen war bei den angeklagten vier Vorfällen zwischen zehn und 14 Jahren alt. Zum Prozessauftakt hatte der Angeklagte jede Schuld von sich gewiesen, während das heute 21-Jahre alte Opfer die Vorwürfe noch einmal wiederholte. Nachdem eine Sachverständige der jungen Frau uneingeschränkte Glaubwürdigkeit attestiert hatte, urteilte das Gericht unter Vorsitz von Nicole Allstadt auf sexuellen Missbrauch von Kindern und von Schutzbefohlenen. ...weiterlesen

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02.08.2021

Minimale Strahlenbelastung bei optimalem Empfang / Mainleuser Bürgerinitiative lehnt 5G-Mobilfunkmasten ab

Mainleus. Ganz konkret geht es um einen geplanten Funkmasten, der die Ortsteile Motschenbach, und Wüstenbuchau, den Weiler Bechtelsreuth und Teile von Buchau mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard abdecken soll. 30 bis 40 Meter soll der Mast hoch sein und entweder in Beton- oder in Stahlbauweise auf Gemeindegrund errichtet werden. Derzeit bewertet man die vier in Frage kommenden Standorte bewertet, im Herbst soll es dann eine Bürgerversammlung geben. „Wir wollen den Masten nicht unbedingt komplett verhindern“, sagte Alexander Kaiser von der Mainleuser Bürgerinitiative „Weniger Funk – Glücklich & Gesund“ bei einem Ortstermin. „Wir wollen vielmehr, dass die Technologie mit der geringsten Strahlenbelastung für den Menschen und damit sinnvoll eingesetzt wird“, so der Biologe. ...weiterlesen

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29.07.2021

Geld weg statt großer Liebe / Nigerianer aus dem Landkreis soll bei Love-Scamming als Geldbote fungiert haben

Kulmbach. „Love-Scamming“ nennt man das Phänomen des Internetbetruges mit vorgetäuschter Liebe, um an das Vermögen eines anderen zu kommen. Die Masche ist immer die gleiche: Über soziale Medien wird eine Art Liebesverhältnis aufgebaut. Ist das Vertrauen erst einmal erschlichen, wird eine Notlage vorgetäuscht und um Geld gebeten. Fast 120000 Euro hat ein unbekannter Dritter mit dem Namen „Fred“ auf diese Art von mehreren Frauen aus Holland und aus Osteuropa erschwindelt. „Geldbote“ soll dabei ein 34-jähriger Nigerianer aus dem Landkreis Kulmbach gewesen sein. Er muss sich derzeit wegen Geldwäsche vor dem Amtsgericht in Kulmbach verantworten. ...weiterlesen

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29.07.2021

Falsches „Pickerl“ am Auto / Geldstrafe wegen Urkundenfälschung gegen Kfz-Händler aus dem Landkreis

Kulmbach. Weil er in mehreren Fällen grüne Umweltplaketten vergeben hatte, obwohl die entsprechende Schadstoffklasse gar nicht vorlag, ist ein 52-jähriger Kfz-Händler aus dem Landkreis zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu jeweils 25 Euro (1750 Euro) verurteilt worden. Ursprünglich waren die Ermittler wohl von einem schwungvollen Handel mit den grünen „Pickerln“ ausgegangen, denn der Mann musste sogar eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen. Vor Gericht blieb davon allerdings wenig übrig. Drei der insgesamt angeklagten fünf Fälle wurden eingestellt, bei den beiden verbliebenen Fällen urteilte das Gericht einmal auf Urkundenfälschung, das andere Mal auf Beihilfe. ...weiterlesen

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28.07.2021

Kempff-Festival: Künstlerisch kreative Schaffenspause / Kulmbacher Pianist Ingo Dannhorn künftig Professor für Klavier in Trossingen

Thurnau/Kulmbach. In diesem Jahr wird es kein Wilhelm-Kempff-Klavier-Festival in Thurnau geben. Der Initiator, der international renommiert und in Kulmbach lebende Pianist Ingo Dannhorn bedauert das sehr, legt aber großen Wert auf die Feststellung, dass die Planungen für das Festival 2022 bereits laufen. „Wir legen Corona-bedingt eine künstlerisch, kreative Schaffenspause ein“, sagt Ingo Dannhorn. Im laufenden Jahr sei es einfach noch zu riskant, das Festival zu planen und dann vielleicht doch noch kurzfristig absagen zu müssen. ...weiterlesen

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23.07.2021

„Taskforce“ soll für Klarheit sorgen / Ökofranken fordern Geld von ihren Mitgliedern zurück – Erzeugergemeinschaft weiter in Schwierigkeiten

Itzgrund. Vieles läuft hinter verschlossenen Türen und kommt nicht an die Öffentlichkeit. Auch entsprechende Kontrollen durch den Genossenschaftsverband haben nicht gefruchtet. Es sind schwere Vorwürfe, die Mitglieder gegen die Erzeugergemeinschaft Ökofranken erheben. Bei der Jahreshauptversammlung Ende vergangenen Jahres wurden weder Vorstand noch Aufsichtsrat entlastet, aber geändert hat sich seitdem kaum etwas. Ökofranken eG. Ist ein Zusammenschluss mit rund 300 Mitgliedern für ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte in Oberfranken und angrenzenden Gebieten mit Sitz in Itzgrund (Landkreis Coburg). Die Bauern müssen dabei keinem Anbauverband angehören, sie können auch die nach niedrigeren Standards erzeigte EU-Ökoware liefern. ...weiterlesen

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23.07.2021

Europäische Eisenbahngeschichte auf knapp sieben Kilometern / Ein Themenweg führt entlang der „Schiefen Ebene“

Neuenmarkt. Eingeschworene Eisenbahnfans bekommen bei den beiden Worten „Schiefe Ebene“ leuchtende Augen. Allen anderen wird der Name der Bahnstrecke zwischen Bayreuth, beziehungsweise Bamberg und Hof wenig sagen. Es lohnt sich aber, sich damit zu beschäftigen, zumindest seit es einen aufwändigen Themenweg entlang der Strecke gibt, die europäische Eisenbahngeschichte geschrieben hat. Bei der „Schiefen Ebene“ handelt es sich um eine zweigleisige Steilstrecke, die zwischen den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast im oberfränkischen Landkreis Kulmbach auf knapp sieben Kilometern fast 158 Meter Höhenunterschied überwindet. Sie führt vom Maintal aus zur Rhein-Elbe-Wasserscheide auf die Münchberger Hochfläche und ist sogar von der Bundesautobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Himmelkron/Bad Berneck und Marktschorgast kurz zu sehen. ...weiterlesen

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23.07.2021

Ein Labyrinth in Bayerns steinreichster Ecke / Die Geschichte der Granitgewinnung: der Steinbruch-Rundwanderweg bei Kirchenlamitz

Kirchenlamitz. Die Siegessäule in Berlin, zahlreiche Bauwerke an der berühmten Wiener Ringstraße oder das einstige Home Insurance Building in Chicago, das erste moderne Hochhaus der Welt: kaum zu glauben, aber sie und nahezu unzählige andere Bauwerke auf der ganzen Welt sind aus Granitstein aus dem Fichtelgebirge. Als eines der Zentren des einstigen Granitabbaus gilt die Gegend zwischen Weißenstadt und Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel. Gerne sprechen die Einheimischen von „Bayerns steinreichster Ecke“. ...weiterlesen

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23.07.2021

Im Land der tausend Teiche / Der Phantastische Karpfenweg in Kemnath verbindet Geschichte und Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart

Kemnath. Fischskulpturen gibt es viele. Man kann sie sogar als „Rohling“ kaufen und selbst bemalen. Im kleinen oberpfälzischen Städtchen Kemnath mit seinen rund 5500 Einwohnern hat man sich 2004 entschlossen, nicht nur einen dieser Fischskulpturen aufzustellen, sondern gleich einen ganzen Themenweg rund um die historische Altstadt zu errichten. Die Skulpturen wurden von heimischen Künstlern und Künstlergruppen gestaltet und sollen dazu einladen, sich auf unterhaltsame Art und Weise mit der Geschichte dieser Stadt zu beschäftigen. Los geht es am westlichen Eingang zum mittelalterlichen Stadtplatz. „Karl“ heißt der feuerrote Karpfen, den Susanne Vonhoff, gleichzeitig Ideengeberin des Rundwegs, dort aufgestellt hat. ...weiterlesen

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23.07.2021

Glauber: Höhere Förderung für Gewässerrenaturierung / Pilotprojekt für lebenswerte Bäche im Maingebiet gestartet

Hollfeld. Die verheerenden Hochwasserkatastrophen in Teilen Deutschlands hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich um die Wasserläufe vor Ort zu kümmern. Und zwar nicht nur um die großen Flüsse, sondern auch um kleine Bäche, um Gewässer 3. Ordnung. Auch sie spielen im gesamten Gewässersystem eine große Rolle. Um den Zustand von kommunalen Bächen weiter zu verbessern, hat das Umweltministerium jetzt die Fördersätze für Gewässerrenaturierungen im Rahmen des Pilotprojekts „Auf zu lebenswerten Bächen“ deutlich erhöht. Gestartet hat das Projekt der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber jetzt in Hollfeld. ...weiterlesen

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22.07.2021

Gute Aussaat, wenig Auswinterungen, viel Wasser / Oberfränkische Landwirte gehen von tendenziell guter Ernte aus

Neudorf. In Oberfranken gehen die Landwirte heuer von einer „vernünftigen Erntesituation“ aus. „Die Ernteaussichten sind tendenziell noch gut“, sagte BBV-Bezirkspräsident Hermann Greif aus Forchheim bei einem Pressetermin zum Start der Ernte auf dem Betrieb von Dagmar und Jörg Deinlein in Neudorf bei Scheßlitz. Das liegt vor allem an den Niederschlägen der zurückliegenden Monate. „Was wir heuer in Franken endlich einmal hatten, war Wasser“, so Greif, der auch Pflanzenbaupräsident des Bauernverbandes ist. ...weiterlesen

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21.07.2021

Leicht bekleidet aber schwer betrunken / Auf offener Straße eingeschlafen: 19-Jährige Schülerin wehrte sich gegen Polizisten

Kulmbach. Freund weg, Fitnessstudio geschlossen und die Familie im Nacken: das wurde einer 19-jährigen Schülerin aus Kulmbach zu viel. Sie ließ sich bei der Geburtstagsparty ihrer Freundin mal so richtig volllaufen Kurz nach zwei Uhr am frühen Morgen des 18. Oktober wurde sie in der Oberen Stadt im Freien schlafend, leicht bekleidet und mit rund zwei Promille Alkohol im Blut angetroffen und ermahnt, doch schnellstens nach Hause zu gehen. Die junge Frau ging aber nicht nach Hause. Zwei Stunden später kam die Polizei wieder vorbei, erneut mussten die Beamten feststellen, dass die 19-Jährige schon wieder auf offener Straße eingeschlafen war. ...weiterlesen

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20.07.2021

Marihuana und Munition: Angeklagter machte reinen Tisch / Trotz zahlreicher Drogendelikte: Geständnis bewahrte 22-Jährigen vor Haftstrafe

Kulmbach. Selten, dass ein Angeklagter so offen und ehrlich vor Gericht seine Drogengeschichten einräumt, wie das ein 22-jähriger Arbeiter aus Neuenmarkt jetzt getan hat. Das machte sich gut vor Gericht und so kam der Angeklagte trotz einer Vielzahl von Drogengeschäften mit einer Bewährungsstrafe von neun Monaten davon. Schuldig gesprochen wurde der Mann vom Schöffengericht unter Vorsitz von Nicole Allstadt wegen des Erwerbs von Drogen in 20 Fällen, wegen der Abgabe von Drogen an Minderjährige in drei Fällen und außerdem wegen des Besitzes von 15 Schuss Kartuschmunition. ...weiterlesen

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17.07.2021

Regional konsumieren statt importieren / Oberfränkische Landjugend wirbt in der Bayreuther Innenstadt für Lebensmittel aus heimischer Erzeugung

Bayreuth Einen besseren Platz hätte die Jungbauernschaft kaum finden können: Mitten auf dem Bayreuther Marktplatz und damit im Herzen der Stadt hat die BBV-Traktortour 2021 zur besten Einkaufszeit am Samstagvormittag Station gemacht. „Wir wollen dem Verbraucher den Wert der Direktvermarktung nahebringen und auf die große Bedeutung regionaler Lebensmittel hinweisen“, erklärte Maximilian Raimund, Bezirksvorsitzender der oberfränkischen Landjugend. ...weiterlesen

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16.07.2021

11000 Euro Schaden an geparktem Fahrzeug: Unfallverursacher machte sich aus dem Staub / 30-Jährige bekommt Fahrverbot und saftige Geldstrafe

Kulmbach. Weit über 11000 Euro Schaden hat ein 30 Jahre alter Handwerker aus dem Landkreis beim Aufprall seines Wagens an einer geparkten hochwertigen Limousine verursacht. Doch anstatt sich um den Schaden zu kümmern, traf er sich gleich in der Nachbarschaft mit Freunden zum Feiern. Irgendwie hatte dem Mann die Sache aber doch nicht losgelassen. Als er zu später Stunde noch mal nach dem Rechten sehen wollte, lief er der Polizei praktisch genau in die Arme. Nun musste er sich wegen der Unfallflucht vor Gericht verantworten. ...weiterlesen

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14.07.2021

Mit Digitalisierung zu mehr Tierwohl / BBV-Traktortour machte im Landkreis Hof Station

Großlosnitz. Beispiele mustergültiger Erzeugung und Produktion mit dem Schwerpunkt Regionalität möchte der Bauernverband mit seiner Traktortour 2021 aufzeigen. Im „Milchlandkreis“ Hof konnte das natürlich nur ein Milchviehbetrieb sein, und zwar der von Tobias Puchta in Großlosnitz, das zur Gemeinde Zell im Fichtelgebirge gehört. ...weiterlesen

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13.07.2021

Magische Klanggebäude unter Regenschirmen / Pink-Floyd-Tribute-Band Echoes beim Plassenburg-Open-Air

Kulmbach. Sie waren schon lange vor dem Tribute-Boom in zahlreichen Ländern aktiv, angeblich waren die beiden Kulmbacher Konzert am Dienstagabend bei den Plassenburg-Open-Airs der 500. Auftritt in der Bandgeschichte: Die deutsche Band Echoes, eine der ersten Pink-Floyd-Tribute-Bands überhaupt und gleichzeitig eine der meistgebuchten Pink Floyd-Tribute-Bands weltweit. ...weiterlesen

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13.07.2021

Bestes Beispiel für Regionalität / Galloways als Burger und Braten - BBV-Traktortour machte in Kornbach Station

Kornbach. So funktioniert Regionalität: Johannes Herold erzeugt auf seinem Betrieb in Kornbach bei Gefrees hochwertiges Weidefleisch von Galloways-Rindern, gleich nebenan im Gasthof Kornbachtal von Sebastian Loos kommt das Fleisch auf den Teller, und zwar in vielen verschieden Variationen, etwa als Burger, Rouladen, Braten oder Steaks. „Ein ganz tolle Symbiose und ein Musterbeispiel für regionale Erzeugung und Vermarktung“, findet der Kreisgeschäftsführer des Bauernverbandes Harald Köppel. Um darauf aufmerksam zu machen, war Kornbach auch eine der Stationen im Rahmen der BBV-Traktortour 2021. ...weiterlesen

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12.07.2021

Pathetische und pompöse Performance / „God save the Queen“ bei den Plassenburg-Open-Airs

Kulmbach. Von Abba über AC/DC, Johnny Cash und Michael Jackson bis zu Tina Turner: Tribute-Shows für Pop-Ikonen und Rock-Legenden liegen voll im Trend. Stars, die es so nicht mehr gibt, weil sie entweder nicht mehr auftreten oder nicht mehr unter uns sind, werden von höchst professionellen Musikern abendfüllend nachgeahmt. Eine solche Tribute-Band, die den ulkigen Namen „God save the Queen“ trägt, gastierte am Montagabend bei den Plassenburg-Open-Airs, übrigens schon zum zweiten Mal nach 2016. ...weiterlesen

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12.07.2021

Rohstoffe aus der Region / Braugerste im Focus - BBV-Traktortour machte Station im Landkreis Wunsiedel

Wunsiedel. Im Landkreis haben die Verantwortlichen die BBV-Traktortour dafür genutzt, um für die Hauptfrucht des gesamten Fichtelgebirges, die Braugerste, die Trommel zu rühren. Auf knapp 4000 Hektar und damit auf über einem Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche wird die Sommergerste im Landkreis angebaut. Also machte der „Essen-aus-Bayern-Traktor“ zunächst auf einem Acker von Landwirt Werner Schricker im Ortsteil Holenbrunn Station, dann ging es weiter zur Traditionsbrauerei Lang im nahen Schönbrunn. ...weiterlesen

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09.07.2021

Mit Qualifizierung gegen den Strukturwandel / „Region im Schleudergang“: Tagung des Instituts für Fränkische Landesgeschichte

Nürnberg / Thurnau. Die Textil- und Porzellanindustrie in Oberfranken, die Elektroindustrie in Mittelfranken, Bergbau und Bleikristall in der Oberpfalz: All das sind Beispiele dafür, dass der Strukturwandel weite Teile Nordbayerns in den zurückliegenden Jahrzehnten wie eine Naturgewalt getroffen hat. Traditionelle Branchen sind verschwunden, die betroffenen Standorte mussten sich neu ausrichten. Wie das geschehen ist und welche Erkenntnisse daraus zu ziehen sind, darüber diskutierten Fachleute zwei Tage lang bei der teils virtuellen Tagung „Region im Schleudergang“ die maßgeblich vom Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bamberg und Bayreuth ausgerichtet wurde. Das Institut hat seinen Sitz in Thurnau im Landkreis Kulmbach. ...weiterlesen

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08.07.2021

Schluss gemacht: 22-Jähriger rastete komplett aus / Mechaniker wegen mehrfacher Körperverletzung und Sachschädigung verurteilt

Kulmbach. Das hatte sich eine 19-Jährige aus dem Landkreis einfacher vorgestellt: sie wollte kurzerhand mit ihrem Freund, einem 22-jährigen Mechaniker aus Kulmbach Schluss machen und fuhr zu ihm, um ihre Sachen abzuholen. Irgendwie hatte sie wohl schon geahnt, dass es so einfach nicht werden würde, deshalb nahm sie sicherheitshalber eine Freundin mit. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass der Mann so heftig ausrasten würde. Wegen mehrfacher Körperverletzung und Sachbeschädigung fand er sich jetzt auf der Anklagebank des Kulmbacher Amtsgerichtes wieder. ...weiterlesen

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07.07.2021

Neuer Rückewagen für die WBV Hollfeld

Drosendorf. Ihren neuen Rückewagen hat die Waldbesitzervereinigung Hollfeld in diesen Tagen in Betrieb genommen. Es ist bereits der vierte Rückewagen der über 1600 Mitglieder starken WBV. „Der Bedarf nach einem weiteren Rückewagen war da“, sagt Vorsitzender Christian Dormann. Die bisherigen drei Wägen seien ständig ausgebucht gewesen, oft hätten Mitglieder sogar Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Deshalb hatte sich die WBV schon Ende des zurückliegenden Jahres um Verstärkung bemüht.  ...weiterlesen

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07.07.2021

Neugier und Abenteuerlust als Motiv / Student landete wegen Marihuana-Konsums auf der Anklagebank

Kulmbach. Auch kleinste Mengen illegaler Drogen können schon ausreichen, um vor Gericht zu landen. Das ist auch gut so, denn durch den Eindruck einer Hauptverhandlung kann das Gericht gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden noch einen Umdenkprozess bewirken und jungen Leuten die Gefahren des Drogenkonsums vor Augen führen. Im Fall eines 20 Jahre jungen Studenten aus dem Landkreis war das gar nicht mehr nötig. Er hatte nach dem Genuss einer kleinen Menge Marihuana schon genug und konnte dem Gericht glaubhaft darlegen, dass er von Drogen künftig die Finger lassen wird. ...weiterlesen

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06.07.2021

Staatliche Berufsschule Pegnitz: Dreimal Traumnote 1,0 / Staatspreise für überragenden Ausbildungsabschluss

Pegnitz. Eigentlich hätten 35 Schüler den Preis verdient, denn alle 35 haben in ihrem Abschluss an der Staatlichen Berufsschule Pegnitz einen Notendurchschnitt von unter 1,5 erzielt. Drei davon haben sogar 1,0 erreicht: Jonas Forster, Marvin Held und Florian Schriefer. Alle drei bekamen aus den Händen der Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer dafür einen Staatspreis ausgehändigt. ...weiterlesen

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05.07.2021

Kohl und Knoblauch aus dem Knast / Gefängnisgärtnerei hinter barocken Mauern – Genügsame Sorten und flexible Bewirtschaftung

Bayreuth. Man mag es kaum für möglich halten, doch einer der größten Gemüseanbaubetriebe der Region liegt tatsächlich hinter dicken Gefängnismauern. „Wir produzieren rund 40 bis 45 Tonnen eigenes Gemüse im Jahr“, sagt der leitende Gärtnereimeister der Justizvollzugsanstalt Bayreuth–St. Georgen Jörg Eckel. Knapp die Hälfte davon bleibt zur Eigenversorgung in der JVA, der Rest geht in den freien Verkauf an jedermann. ...weiterlesen

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02.07.2021

Geklauter Gin als Geschenk / Hochprozentig und hochpreisig: Student ließ Alkoholika mitgehen

Kulmbach. Vor Gericht bereute er die Sache zutiefst, doch beim Blick auf seine einschlägige Vorstrafe wollte ihm keiner mehr so recht Glauben schenken: Wegen eines Ladendiebstahls im Kulmbacher Kaufland ist ein 26 Jahre alter Student aus Bayreuth zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro (1350 Euro) verurteilt worden. Der Urteilsspruch von Richterin Sieglinde Tettmann lautete auf „Diebstahl mit Waffen“. Hintergrund ist, dass sich der Mann zunächst in der Getränkeabteilung den Gin ausgesucht hatte und sich dann in der Haushaltswarenabteilung ein Küchenmesser nahm, um damit dich Sicherungsetiketten an den Flaschen zu entfernen. ...weiterlesen

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02.07.2021

Angeklagter wirft Polizei Rassismus vor / Widerstand gegen Polizei und betrunken auf dem Rad: 29-jähriger Eritreer muss ins Gefängnis

Kulmbach. Weil er sich der Feststellung seiner Personalien durch die Polizei widersetzt hatte und weil er betrunken mit dem Fahrrad gefahren ist, muss ein 29-jähriger Eritreer aus Kulmbach vier Monate ins Gefängnis. Insgesamt wird sein Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt aber deutlich länger dauern. Der Angeklagte wurde erst 2019 zu einem Jahr und neun Monaten wegen verschiedener Drogengeschichte verurteilt. Damals noch auf Bewährung. Weil er sich aber nicht an die Auflagen gehalten hatte, muss er nun auch diese Strafe absitzen. Möglich ist aber auch, dass der Mann nach einer gewissen Zeit in seine Heimat abgeschoben wird, weil derzeit vor dem Verwaltungsgericht eine Klage in Sachen Aufenthaltsstatus anhängig ist. ...weiterlesen

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01.07.2021

Angriff mit Schubkarre / Verfahren gegen 46-jährige Frau aus dem Landkreis eingestellt

Mainleus. Eine Schubkarre als Tatwerkzeug für eine gefährliche Körperverletzung, das gab es wahrscheinlich noch nie vor dem Amtsgericht. Eine 46-jährige landwirtschaftliche Helferin aus dem Landkreis soll ihre Vermieterin mit voller Wucht gerammt und sie dabei verletzt haben. In der Hauptverhandlung stellte sich das Ganze dann aber eher als heftiger Streit denn als tätlicher Angriff dar, der sich so nach und nach aufgeschaukelt hatte und schließlich eskaliert war. Alle Beteiligten kamen daraufhin dem Angebot von Gericht und Staatsanwaltschaft nach, das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation einzustellen. Die Angeklagte ist damit nicht vorbestraft ...weiterlesen

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01.07.2021

„Notsituation in Anführungszeichen“ / Weil er ohne Führerschein unterwegs war: Hohe Geldstrafe gegen 35-jährigen Arbeiter aus dem Landkreis

Kulmbach. Bereits zum vierten Mal wurde ein 35 Jahre alter Arbeiter aus dem Landkreis ohne Führerschein erwischt. Während er zuletzt zu einer kurzen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde, kam er diesmal mit einer, allerdings relativ hohen Geldstrafe davon. Grund dafür war eine Notsituation, zumindest hatte das der Angeklagte so empfunden. Der Mann hatte einen wichtigen Termin bei der Sparkasse, den er zuvor schon mehrfach verschoben hatte und den er nun nicht mehr verschieben konnte. Mit seiner Freundin wollte er losfahren, doch die Frau hatte einen Reifenplatzer und so setzte er sich kurzerhand selbst ans Steuer, nachdem er den Reifen gewechselt hatte. Es spielte für ihn keine Rolle, dass er zu diesem Zeitpunkt gar keinen Führerschein mehr hatte. ...weiterlesen

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30.06.2021

Weniger Zulassungen, weniger Azubis, mehr alternative Antriebe / Hans-Peter Friedrich bei der Kfz-Innung Oberfranken: Mobilität ist Alltagsnotwendigkeit

Kulmbach. Die Corona-Krise hat im Kfz-Gewerbe Spuren hinterlassen. Das wurde bei der Jahresversammlung der Kfz-Innung Oberfranken deutlich. Während im zurückliegenden Jahr bundesweit rund 2,92 Millionen Fahrzeuge und damit 19 Prozent weniger als noch 2019 zugelassen wurde, habe sich Oberfranken mit einem Minus von 14,2 Prozent noch vergleichsweise gut behaupten können, so der alte und neue Obermeister der Kfz-Innung Oberfranken Andreas Tröger aus Hof. ...weiterlesen

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29.06.2021

Über 400 Tiere vor dem Mähtod bewahrt - Rehkitzrettung Oberfranken zieht positive Bilanz

Bayreuth. Landwirte und Tierschützer Hand in Hand. Das ist durchaus möglich. Ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit ist die Kitzrettung Oberfranken. „Wir konnten heuer beim ersten Schnitt schon über 400 Rehkitze vor dem sicheren Mähtod bewahren“, sagt Britta Engelhardt von der Kitzrettung. Angst, dass man sich militante Tierschützer auf seine Wiese holt, haben die Bauern in der Region nicht mehr. „Wir sehen die Arbeit der Kitzrettung als Praktiker sehr positiv“, sagt Reinhard Sendelbeck, Vorsitzender des Maschinenrings Bayreuth-Pegnitz. Harald Köppel, Geschäftsführer des BBV in Bayreuth ergänzt: „Wir sind zusammen mit der Kitzrettung auf einem guten Weg“. Anerkennung kommt schließlich auch aus der Jägerschaft. „Wir zollen den ehrenamtlichen Mitstreitern Respekt“, sagt Kreisjagdberater Georg Bayer. ...weiterlesen

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29.06.2021

Bioenergie und Borkenkäfer / Land- und Forstwirtschaft im Frankenwald – Informationsfahrt von Regierungspräsidentin Piwernetz

Wilhelmsthal. Das Bioenergiedorf Effelter und die Borkenkäferschäden bei Eichenbühl waren zwei Stationen der Landwirtschaftsfahrt von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, die heuer in den Landkreis Kronach geführt hat. „Es wird viel zu wenig darüber diskutiert, was die Bauern hier alles leisten“, zog Piwernetz eine positive Bilanz. Jeder siebte Arbeitsplatz hänge im Landkreis von der Landwirtschaft ab. Die Regierungspräsidentin rief Landwirte und Verbraucher dazu auf, im Dialog zu bleiben. Trotz der vielen kritischen Stimmen in der Öffentlichkeit sei man aber insgesamt auf einem guten Weg. ...weiterlesen

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24.06.2021

Krank, obdachlos und drogenabhängig / 26-jähriger Kulmbacher muss ins Gefängnis

Kulmbach. Wer einmal in den Drogensumpf hinein geraten ist, kommt nur schwerlich wieder heraus. Das hat jetzt schmerzlich ein 26-jähriger Mann erfahren, der sich wegen einer Vielzahl von Fällen vor Gericht verantworten musste und der jetzt den Gang ins Gefängnis antreten muss. Richterin Sieglinde Tettmann verurteilte den Kulmbacher wegen des Erwerbs und des Besitzes von Betäubungsmitteln in 16 Fällen zu neun Monaten Haft ohne Bewährung. Keine Arbeit, keine Wohnung, Schicksalsschläge, Krankheiten und die falschen Freunde, davon ist das Leben des Mannes geprägt. Kein Wunder, dass er nicht mehr den rechten Weg fand. Zwischen Februar und Juni 2020 hatte er von einem anderweitig Verfolgten in mindestens 16 Fällen jeweils zehn Gramm Marihuana erworben. ...weiterlesen

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24.06.2021

Angeklagter freigesprochen: Einbruch in Netto-Markt bleibt ungeklärt

Kulmbach/Untersteinach. Der 61-jährge Mann aus Thüringen, der in Kulmbach angeklagt war, weil er den Tresor des Netto-Marktes in Untersteinach aufgebrochen haben soll, ist freigesprochen worden. Nach dem Grundsatz „In dubio pro reo“ („Im Zweifel für den Angeklagten“) konnte dem Mann eine Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft hatte zuvor noch eine dreijährige Haftstrafe wegen besonders schweren Diebstahls beantragt, weil einige DNA-Spuren des Mannes sichergestellt werden konnten. ...weiterlesen

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23.06.2021

Üppige Bestände und wenig Schädlinge / Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps in Oberfranken zieht positive Bilanz

Medlitz. Draußen auf den Feldern steht ein Super-Raps und die Preise dafür sind auf einem historischen Hoch: „Rapsanbau macht wieder Spaß“. Das hat Klaus Siegelin, alter und neuer Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps in Oberfranken bei der Mitgliederversammlung in Medlitz bei Rattelsdorf festgestellt. Schon die Tatsache, dass die Versammlung endlich wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte, wurde von den Mitgliedern positiv bewertet. Umso besser, dass die Bilanz auch noch durchweg positiv ausgefallen ist. ...weiterlesen

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23.06.2021

Zusammenstoß bei Betzenstein: Ausflug in die Fränkische endete mit zwei kaputten Bikes / Verfahren gegen Unfallverursacher gegen hohe Geldauflage eingestellt

Bayreuth/Betzenstein. Dieses Überholmanöver ging komplett daneben: Einem 50-jährigen Mann aus Pottenstein ging es am 14. Juli des vergangenen Jahres auf der Staatsstraße bei Betzenstein wegen eines vor ihm fahrenden Traktors mir Rückewagen zu langsam voran. Ausgerechnet in einer absolut unübersichtlichen Kurve überholte er noch im Ortsbereich mit seinem Cabrio das Gespann. Es kam wie es kommen musste: vier Motoradfahrer, die gerade zu einem Ausflug durch die Fränkische gestartet waren, kamen ihm entgegen. Die ersten beiden, zwei Brüder aus Heroldsberg, mussten eine Vollbremsung hinlegen, zogen die Maschinen nach links und prallten aufeinander. Zum Glück gab es außer einer gestauchten Hand keinen Personenschaden zu beklagen. Allerdings kam es zu einem erheblichen Sachschaden. ...weiterlesen

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23.06.2021

Diebstahl in der Familie / Spardose des Bruders und Geldbörse der Mutter geplündert - Lehrling muss Arbeitsstunden ableisten

Kulmbach. Das hatte selbst der Chef des Kulmbacher Amtsgerichts Christoph Berner bisher kaum erlebt: Eine Mutter zeigt ihren eigenen Sohn an, weil der die Familie hemmungslos bestohlen hat. „Normalerweise schreckt man doch vor sowas zurück“, konnte Berner seine Verwunderung nicht verhehlen. Hintergrund war, dass der angeklagte 20-Jährige schon in der Vergangenheit mehrfach wegen Auffälligkeiten in psychiatrischer Behandlung war und wohl spielsüchtig ist. Der Lehrling hatte sich zwischen Dezember 2020 und Februar 2021 in vier Fällen an den Spardosen und Geldbörsen seiner Mutter, seines Bruders und seines Stiefvaters bedient und dabei einen Geldbetrag von zusammen 235 Euro erbeutet. ...weiterlesen

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22.06.2021

Fenster ausgehebelt, Tresor geknackt, 12000 Euro erbeutet / Indizienprozess um Einbruch in Netto-Markt

Kulmbach/Untersteinach. Weit über 12000 Euro hatten der oder die Täter beim Einstieg in den Untersteinacher Netto-Markt Ende August, Anfang September 2019 erbeutet. Sie waren über ein Fenster eingestiegen, hatten zuvor das Fenstergitter ausgehebelt, die Alarmanlage ausgeschaltet und den Metalltresor mit einem Flex-Werkzeug aufgebrochen. Die Polizei hatte daraufhin einen heute 61-jährigen Mann aus Thüringen aufgrund von DNA-Spuren als Täter ermittelt. Er muss sich in Kulmbach vor Gericht verantworten. Der IT-Techniker bestreitete zum Prozessauftakt sämtliche Vorwürfe. Die gefundenen Spuren könnten entweder eine Alt-DNA sein oder durch eine Sekundärübertragung entstanden sein, sagte er. ...weiterlesen

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18.06.2021

Leise Töne von der Grünen Insel / Andy Lang und Friends entführten beim Goldkronacher Kultursommer in irische Klangwelten

Goldkronach. Es war das letzte Konzert Anfang Oktober vor dem großen Lockdown für das Alexander-von-Humboldt-Kulturforum in Goldkronach und es war jetzt das erste Konzert nach der Zwangspause. Beide Male bestritt es der Tausendsassa Andy Lang, der beim Kultursommer längst kein Unbekannter mehr ist. Andy Lang ist Sänger, Musiker, Prediger, Pilger und einer der bekanntesten Harfenisten Deutschlands. Diesmal hatte er mit der Cellistin und Flötistin Sibylle Friz und dem Bassisten Wolfgang Riess zwei Freunde und Kollegen mitgebracht, die zusammen ein kongeniales Trio bildeten. Zusammen entführten sie die Zuhörer in der evangelischen Stadtkirche in Goldkronach mit Liedern der Sehnsucht in irische Klangweiten. ...weiterlesen

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18.06.2021

Blühende Bänder durch Bayern / Florfliege für insektenfreundliche Kommunen - Glauber zeichnete fünf oberfränkische Städte und Gemeinden aus

Haidenaab. Die Gemeinden Speichersdorf und Warmensteinach sowie die Städte Bad Berneck, Goldkronach und Hollfeld sind für ihre Beteiligung am „Blühpakt Bayern“ ausgezeichnet worden. Alle fünf haben bei dem Gemeinschaftsprojekt "Blühende Lebensräume – insektenfördernde Maßnahmen im Landkreis Bayreuth" mitgemacht. Veranstalter dieses Projektes waren der Landschaftspflegeverband „Fränkische Schweiz“, beziehungsweise der Pflegeverband "Weidenberg und Umgebung“. Die Übergabe der Urkunden und einer Florfliege in Form einer handgeschweißten schmucken Metallskulptur an die jeweiligen Bürgermeister fand auf einer Wiese nahe des Beerhofs in Haidenaab bei Speichersdorf im Landkreis Bayreuth statt. ...weiterlesen

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17.06.2021

Kaufsucht und Kleptomanie / 33-jähriger Bayreuther muss wegen zahlreicher Tankbetrügereien ins Gefängnis

Kulmbach/Bayreuth. Wegen einer umfangreichen Serie von Tankbetrügereien muss ein 33-jähriger Mann aus Bayreuth ins Gefängnis. Das Amtsgericht in Kulmbach verurteilte den gelernten Betonbauer zu zehn Monaten ohne Bewährung. Der Mann hatte seinen Wagen in 13 Einzelfällen an Zapfsäulen im Raum Bayreuth/Kulmbach immer wieder betankt und war dann einfach weggefahren oder hatte sich unter den verschiedensten Ausreden aus dem Staub gemacht. Insgesamt kam es zwischen Januar und August 2020 zu einem Gesamtschaden von über 500 Euro. Von dem Geld ist bis heute nichts zurückbezahlt. „Ich gestehe alles“, sagte der Mann, der aus der Justizvollzugsanstalt Hof vorgeführt wurde, zu Beginn der Hauptverhandlung. Ihm blieb aber auch kaum etwas anderes übrig. ...weiterlesen

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16.06.2021

Leichtgläubigen Rentner um 550 Euro gebracht / 22-Jähriger Kulmbacher kam noch einmal mit Bewährung davon

Kulmbach. Sie haben das Vertrauensverhältnis zu einem befreundeten Rentner schamlos ausgenutzt und dessen Konto um 550 Euro erleichtert. Deshalb mussten sich die beiden 21- und 22-jährigen Männer aus Kulmbach jetzt vor Gericht verantworten. Obwohl der Jüngere noch mehr auf dem Kerbholz hatte, wurde das Verfahren gegen ihn vorläufig gegen eine Arbeitsauflage eingestellt. Grund dafür ist, dass er sich derzeit wegen einer massiven Persönlichkeitsstörung in einer Therapieeinrichtung befindet. Der ältere der beiden Angeklagten hätte dagegen aufgrund seiner vielen Vorstrafen und einer offenen Bewährung um ein Haar eine Gefängnisstrafe antreten müssen. Weil er ein rückhaltloses Geständnis abgelegt und den entstandenen Schaden wieder gut gemacht hatte, kam er noch einmal mit Bewährung davon, das Urteil lautete unter Einbeziehung einer Vorstrafe auf ein Jahr und vier Monate. ...weiterlesen

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15.05.2021

Drogengeschäfte im Wiesweiherpark / 21-Jähriger Mann wegen mehrerer Marihuana-Geschichten vor Gericht

Pegnitz/Bayreuth. Auch wenn es „nur“ die relativ weiche Droge Marihuana war: Ein heute 21-jähriger Arbeiter aus Pegnitz hatte das Gift in durchaus größeren Mengen nicht nur angekauft, sondern auch konsumiert und teilweise gewinnbringend weiterverkauft. Vor Jugendrichter Alois Meixner legte er weitgehend ein Geständnis ab, obwohl er von zwei seiner Lieferanten im Vorfeld bedroht worden war. „Wenn er etwas aussage, werde er „was auf die Fresse“ bekommen, so ließen sie ihm wissen. Sein Geständnis wurde am Ende belohnt: Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen mehrerer Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde der Angeklagten nach Jugendstrafrecht zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. ...weiterlesen

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11.06.2021

Gartenbesitzer für den Klimaschutz: Bewusstes Gestalten im Einklang mit der Natur / Oberfränkische Naturgärten zertifiziert

Streitberg. Drei beispielhafte Hausgärten hat der oberfränkische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege als Naturgärten zertifiziert. Die Inhaber wirtschaften dabei seit vielen Jahren unter anderem ohne Mineraldünger, verzichten komplett auf jede Form chemischen Pflanzenschutzes, verwenden keinen Torf und gehen umweltbewusst mit Wasser um. Darüber hinaus haben sie mit ihrer Arbeit wahre Schmuckstücke geschaffen. ...weiterlesen

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11.06.2021

"Fliegender Bauer" / Das Flurbereinigungsdenkmal in Wüstenstein

„Fliegender Bauer“ hat der Künstler Herbert Hunstein aus Haag in der Fränkischen Schweiz sein Kunstwerk genannt, das von Streitberg kommend am Ortseingang von Wüstenstein (Landkreis Forchheim) steht. Vor genau fünf Jahren hat der „Haager Schmied“ mit seiner Eisenskulptur dem damals gerade zu Ende gegangenen Flurbereinigungsverfahrens in Wüstenstein, einem Ortsteil des Marktes Wiesentthal, einen ganz besonderen Abschluss beschert. Heute ist der stilisierte Landwirt, dessen völlig veralteter Pflug ihm regelrecht aus den Händen fliegt, ein beliebtes Fotomotiv für Ausflügler und Wanderer.

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10.06.2021

E-Bay und Facebook ließen Paketdieb auffliegen / Zalando-Paket entwendet: Bewährungsstrafe gegen 35-jährigen Kulmbacher

Kulmbach. Kommissar E-Bay macht es möglich: Schneller als die Polizei hatten die Bestohlene und ihr Freund den Dieb eines Zalando-Paketes mit Hilfe des Internets ausfindig gemacht. Sie fahndeten einfach bei E-Bay-Kleinanzeigen nach dem Inhalt des Paketes und würden fündig. Tatsächlich hatte der ermittelte 35-jährige Mann aus der Nachbarschaft die im Treppenhaus abgelegte und fast 300 teure Paketsendung einfach mitgenommen und im Netz zum Kauf angeboten. Deshalb wurde er jetzt mit fünf Monaten auf Bewährung bestraft. Der Einlassung des Arbeiters schenkten weder Gericht noch Staatsanwaltschaft Glauben. Er will das Paket herrenlos, beschädigt und ohne Adressaufkleber zwischen den Abfalleimern für Papier vor dem Haus gefunden haben. „Das ist nicht nachvollziehbar“, sagte Richterin Sieglinde Tettmann. „Kein Mensch nimmt etwas mit, was er von vornherein für Abfall hält.“ ...weiterlesen

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08.06.2021

Bauern sind keine Buhmänner / Botschaft des Spaßes: Virtueller Landfrauentag des BBV Bayreuth

Bayreuth. Glaube und Humor, das muss kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Glaube und Humor geben sich die Hand. Das hat Pfarrer Hannes Schott in seinem Referat beim ersten Online-Landfrauentag für Bayreuth und Pegnitz festgestellt. Ähnlich ist es mit dem Thema der Landfrauenarbeit in diesem Jahr. „Richtig gut leben“ lautet das Generalthema. Doch wie soll das gehen, in Zeiten einer Vielzahl von Vorwürfen gegen die Landwirtschaft. ...weiterlesen

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01.06.2021

Jahrelang in Drogenszene verstrickt / Krankenhaus statt Gefängnis: Gericht gewährte Therapie

Bayreuth. Wegen einer Vielzahl von Drogengeschichten hat das Amtsgericht einen 28-jährigen Mann aus Schnabelwaid zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Diese Haftstrafe steht allerdings vorerst einmal nur auf dem Papier. Der drogenabhängige Angeklagte musste direkt nach der Urteilsverkündung im Justizgebäude den Weg ins Bezirkskrankenhaus zur Entgiftung und anschließend in eine stationäre Langzeittherapie in die Drogenklinik nach Hochstadt antreten. Die Polizei stand auf dem Gerichtsflur schon bereit, denn gegen jungen Mann lag ein Haftbefehl vor. Nun hat er die Chance, dass die Staatsanwaltschaft die Vollstreckung der Strafe erst einmal zurückstellt, wenn die Therapie funktioniert. ...weiterlesen

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28.05.2021

Wichtiger Betrag zum Klimaschutz / Anbaufläche und Preise ziehen wieder an: Raps bleibt attraktive Marktfrucht für fränkische Betriebe

Ebensfeld. Der erste Eindruck täuscht: Auch wenn so viele Felder leuchtend gelb blühen, Raps ist auf dem absteigenden Ast. Wurde vor zehn Jahren in Oberfranken noch auf rund 21000 Hektar Raps angebaut, waren es vor zwei Jahren nur noch 9800 Hektar. Auch wenn es derzeit wieder bergauf zu gehen scheint und bezirksweit immerhin bereits wieder auf fast 14000 Raps zu finden ist, suchen viele Bauern verstärkt nach Alternativen. Das hat Klaus Siegelin, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps in Oberfranken und stellvertretender BBV-Kreisobmann von Kronach, bei einem Pressetermin auf Gut Ummersberg bei Ebensfeld im Landkreis Loichtenfels festgestellt. ...weiterlesen

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27.05.2021

13-jährigen Alkohol eingeflößt: Da rastete der Vater aus / Angeblichen Übeltäter bedroht und beleidigt

Kulmbach/Mainleus. Mit über 1,7 Promille Alkohol im Blut lag ein 13-jähriger aus Mainleus auf dem Real-Parkplatz in Kulmbach, als er von Passanten gefunden und nach Hause gebracht wurde. Die Mutter erkannte sofort den Ernst der Lage und verständigte einen Rettungswagen, der den Jungen aufgrund seines miserablen Zustandes in die Kinderklinik nach Bayreuth brachte. Schuld daran sein soll ein Bekannter des 13-Jährigen. Er hatte den Alkohol besorgt und soll ihn dem Jungen eingeflößt haben. Das dachte zumindest der Vater des Buben und machte den Bekannten, einen polizeibekannten Jugendlichen, ausfindig. Doch damit nicht genug. Der Vater soll dem Bekannten heftig beleidigt, bedroht und ihm Schläge angedroht haben. Wegen versuchter Nötigung landete der 54-Jährige jetzt auf der Anklagebank. ...weiterlesen

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21.05.2021

Aus Zeitdruck nicht um Schaden gekümmert / Geldstrafe und Fahrverbot gegen Paketzustellerin wegen Unfallflucht

Kulmbach. Der Fall ist bezeichnend für die gesamte Branche: Eine Paketzustellerin ist im Oktober in Presseck beim Rangieren gegen einen steinernen Pfosten gestoßen und hat dabei einen Sachschaden von rund 1800 Euro angerichtet. Als sie sofort bei ihrem Chef anrief, um zu fragen, was sie denn nun machen solle, gab der ihr zur Antwort: „weiterfahren“. Zu groß ist der Zeitdruck gerade vor dem Hintergrund der in Corona-Zeiten explodierenden Online-Bestellungen. Nicht bewusst war der 25-Jährigen, dass sie damit den Tatbestand der Unfallflucht erfüllt. Vor dem Amtsgericht wurde sie nun zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro (2000 Euro) verurteilt. Viel schlimmer dürfte sie allerdings das Fahrverbot von einem Monat treffen. ...weiterlesen

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21.05.2021

Freihändig und mit Drogen im Gepäck / Angeklagter aus Neuenmarkt zu relativ hoher Geldstrafe verurteilt

Kulmbach. In einer Hand eine Leberkässemmel, in der anderen das Handy, so radelte ein 23-Jähriger freihändig durch Neuenmarkt. Einer Polizeistreife kam das gleich komisch vor. Sie stoppte den Handwerker, überprüfte seine Personalien und fand in seinem Rucksack fast zwei Gramm Marihuana. Weiter knapp zehn Gramm rückte der junge Mann anschließend bei der Durchsuchung seiner Wohnung heraus. Wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln musste er sich nun vor dem Amtsgericht verantworten. Weil er schon drei Mal wegen verschiedener Drogengeschichten mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, wurde er nun zu einer relativ hohen Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zu jeweils 50 Euro (3000 Euro) verurteilt. ...weiterlesen

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20.05.2021

Laterne beim Ausparken gerammt / 31-Jähriger Mann muss ins Gefängnis

Kulmbach. Betrunken und ohne Führerschein hat ein 31-jähriger Kulmbacher im August des vergangenen Jahres zu mitternächtlicher Stunde in der Oberen Stadt einen Laternenmast umgefahren. Das kommt ihn jetzt teuer zu stehen, denn das Amtsgericht verurteilt ihn wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs und vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einem halben Jahr Gefängnis ohne Bewährung. Die Strafe kommt natürlich nicht von ungefähr. Trotz relativ junger Jahre hat der Angeklagte bereits 14 Vorstrafen, viele davon einschlägig, also auch wegen Schwarzfahrens oder wegen Trunkenheit im Verkehr. ...weiterlesen

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20.05.2021

Dialogforum an der Uni Bayreuth: "Kampf ums Wasser" / Fachleute und Praktiker diskutierten über Trockenheit in Franken – Wasser in der Fläche halten

Bayreuth. Einen Paradigmenwechsel im Gewässermanagement haben mehrere Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zu wenig, zu warm: Niedrigwasser in Bächen und Flüssen“ gefordert. Die Ämter für Wasserwirtschaft und die Ämter für Landwirtschaft sollten dabei künftig verstärkt zusammen und nicht gegeneinander arbeiten, so lautete eine der Forderungen. „Wir müssen sämtliche Akteure zusammenbringen, um Lösungen zu fordern“, sagte der Hydrogeologe Jürgen Geist vom Wissenschaftszentrum Weihenstephan. ...weiterlesen

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19.05.2021

Sexuelle Übergriffe auf Tochter und Stieftochter / Missbrauchsvorwürfe gegen 51-jährigen Kulmbacher vor Gericht

Kulmbach. Wegen sexueller Übergriffe auf seine Tochter und seine Stieftochter muss sich ein 51-jähriger Mann aus Kulmbach vor der Jugendschöffenkammer des Amtsgerichts verantworten. Dem Handelsvertreter wird vorgeworfen, die Mädchen in zahlreichen Fällen unsittlich berührt zu haben. Außerdem soll er sich in einem Internet-Chat mit einer weiteren Person über sexuelle Handlungen mit Minderjährigen ausgetauscht haben. Auch auf seinem Computer sollen einige Bilder gespeichert gewesen sein. Nichts davon ist wahr, ließ der Mann zum Prozessauftakt über seinen Verteidiger Karsten Schieseck aus Bayreuth erklären. ...weiterlesen

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18.05.2021

Übergriff in Jugendhilfeeinrichtung: Betreuerin litt unter Todesangst / 21-Jähriger Angeklagter soll Erzieherin schwer verletzt haben

Kulmbach. Übergriffe in Jugendhilfeeinrichtungen kommen immer wieder einmal vor. Ein Vorfall vom 18. Februar 2020 in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Fassoldshof sticht allerdings gleich aus mehreren Gründen heraus. Zum einen war er so heftig, dass eine 55-jährige Betreuerin dabei schwer verletzt wurde, zum anderen, weil zwei während des Vorfalls im Raum anwesenden Personen so gut wie nichts davon mitbekommen haben. Schließlich hat die Frau nicht nur mit den immensen medizinischen und psychischen Folgen zu kämpfen, sondern muss sich nun auch noch mit ihrem Arbeitgeber herumschlagen. Schuld sein soll ein heute 21-jähriger Bewohner der Einrichtung, der sich deshalb vor dem Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten muss. ...weiterlesen

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14.05.2021

Angeblicher Reichsbürger verurteilt / Anwalt kritisierte Polizei ungewöhnlich heftig - Freispruch wegen falschen Datums gefordert

Kulmbach. Das war keine alltägliche Verkehrskontrolle am 22. Januar 2020 auf der A9 kurz hinter dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach. Ein zur Fahndung ausgeschriebener 54-jähriger Mann aus dem Landkreis Bamberg wurde der Reichsbürgerszene zugeordnet. Also rückten die Beamten mit drei Streifenwagen und sechs Beamten an. Wie zu erwarten war, widersetzte er sich und wehrte sich gegen die Maßnahmen der Beamten. Es half nichts, er wurde trotzdem festgenommen und noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt verbracht. Grund dafür war, dass er eine zuvor verhängte Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Nun wurde er auch noch wegen Widerstands und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt. ...weiterlesen

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14.05.2021

Tankrechnung wegen Maskenpflicht nicht beglichen / Asthma-Patient muss dem Gericht ärztliches Attest vorlegen

Kulmbach. Weil er keinen Mundschatz trug, wurde ein 36 Jahre alter Mann aus den Räumen der Tankstelle in Himmelkron hinausgeworfen. Dort wollte er eigentlich seine Tankrechnung in Höhe von knapp 75 Euro für sein Wohnmobil bezahlen. Wegen Unterschlagens von Kraftstoff wurde er nun angeklagt. Weil er auch im Gericht während der Verhandlung einen Mundschutz hätte tragen müssen, war der Mann zu der für Freitag vor dem Amtsgericht anberaumten Verhandlung gar nicht erschienen. Er schickte stattdessen seinen Verteidiger Richard Freitag aus Saalfeld vor. Sein Mandant könne aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen, erklärte der Anwalt. Sein Mandant leide an Asthma. ...weiterlesen

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12.05.2021

Mit Comics gegen Futterverschmutzung / Mit Schildern appellieren Landwirte an die Vernunft der Hundeführer

Melkendorf. Wer kennt sie nicht, die Tretminen auf den Gehwegen. Ein ganz besonderes Problem haben Landwirte mit den Hinterlassenschaften von Vierbeinern. Mit einer pfiffigen Idee macht derzeit der Bauernverband in Melkendorf bei Kulmbach alle Hundebesitzer darauf aufmerksam, dass Hundekot im Grünland schnell zu eine großen Problem werden kann. ...weiterlesen

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11.05.2021

Drogen aus Liebe vertickt / Geldstrafe trotz Abgabe von Marihuana an eine Minderjährige

Kulmbach. Er wollte bei seiner Freundin gut da stehen und hat sie mit rund 1,6 Gramm Marihuana überrascht. Die Überraschung ging für den 23-Jährigen allerdings gewaltig nach hinten los. Die Sache flog auf und der Arbeiter landete vor Gericht. Dummerweise war die Freundin erst 17 Jahre jung und damit noch nicht volljährig. Die Abgabe von Drogen an Minderjährige gilt als Verbrechen, für die der Gesetzgeber hohe Strafen vorsieht. Die Verhandlung fand deshalb vor dem Schöffengericht statt. ...weiterlesen

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07.05.2021

Sex gegen Blüten / 35-jähriger Arbeiter bezahlte Schäferstündchen mit Kaufladengeld seiner Kinder – Geldstrafe wegen Falschgeld und Betrugs

Kulmbach. Weil er die sexuellen Dienstleistungen einer Bekannten mit Falschgeld bezahlt hatte, ist ein 35-jähriger Arbeiter aus dem Landkreis Hof vom Kulmbacher Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 4000 Euro (100 Tagessätze zu jeweils 40 Euro) verurteilt worden. Der verheiratete Mann hatte die Blüten im Internet bestellt, angeblich waren sie für den Kaufladen seiner Kinder gedacht. Trotzdem nahm er die Scheine zu einem Treffen mit einer Bekannten in den Videokabinen des Erotikmarktes in Himmelkron mit. Dort hatte er sich mit der 23-jährgen Frau aus Kulmbach zum Sex verabredet. Für die an chronischer Geldnot leidende junge Frau scheint es offensichtlich das Normalste der Welt gewesen zu sein, so an Geld zu kommen. ...weiterlesen

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07.05.2021

Streit um Kosten beim Frauenarzt / 30-jährge Frau aus Kulmbach wegen Betruges verurteilt

Kulmbach. Wegen Betrugs hat das Amtsgericht in Kulmbach eine 30 Jahre alte Frau zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu jeweils zehn Euro verurteilt. Die Angeklagte hatte bei ihrer Frauenärztin einen Gentest ihres ungeborenen Kindes im Hinblick auf mögliche Trisomie durchführen lassen. Weil es sich dabei nicht um eine kassenärztliche Leistung handelte, gab sie ihre Kontodaten für die Abbuchung der knapp 300 Euro an. Dabei war ihr aber klar, dass die Einziehung des Geldes scheitern muss, weil auf dem Konto Ebbe herrschte und sie erst kurz zuvor eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hatte. ...weiterlesen

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06.05.2021

Nachbarschaftsstreit vorerst beendet / Arzt geohrfeigt: Hausfrau zu 300 Euro Geldstrafe verurteilt

Neudrossenfeld. Ein spektakulärer Nachbarschaftsstreit hat vor dem Amtsgericht nun ein ganz und gar unspektakuläres Ende gefunden. Weil sie ihren Nachbarn eine Ohrfeige verpasst hatte, ist eine 63 Jahre alte Hausfrau aus Neudrossenfeld zu zehn Tagessätzen zu jeweils 30 Euro verurteilt worden. Die Strafe fiel deshalb relativ niedrig aus, da sich die Frau am Ende einsichtig gezeigt hatte und weil sie bei dem Streit selbst verletzt wurde. Ob mit dem Urteil Frieden zwischen den Parteien einkehren wird, steht in den Sternen. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagte Richterin Sieglinde Tettmann. ...weiterlesen

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06.05.2021

Frau weg, Job weg, Wohnung weg / 35-Jähriger Kulmbacher schrammt wegen Drogenbesitzes haarscharf am Gefängnis vorbei

Kulmbach. Arbeit verloren, Wohnung verloren und jetzt wäre ein 35-jährger Mann aus Kulmbach wegen einer Drogengeschichte fast noch ins Gefängnis gekommen. Fast, denn soweit wollte Richterin Sieglinde Tettmann dann doch nicht gehen und den momentan wohnsitzlosen Angeklagten wegen des Besitzes zweier geringer Mengen Marihuana einsperren. Viel hätte allerdings nicht gefehlt, denn der Kulmbacher war bereits umfangreich vorbestraft und hatte eine offene Bewährung in seinem Vorstrafenregister. ...weiterlesen

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04.05.2021

Infopoint für Äschen, Barben und Forellen / Neue Tafeln sollen Natur- und Tourismuspunkt „Mainzusammenfluss“ weiter aufwerten

Frankenberg. Nase, Döbel, Rutte, Gründling: Nur Fachleute kennen diese und viele andere Fischarten noch. Dabei sind sie alle heimisch. Der Main ist ein Tummelplatz für sie alle. Um das einer breiten Bevölkerung wieder ins Bewusstsein zu rufen, hat der Bezirksfischereiverein Kulmbach zusammen mit vielen Mitstreitern eine neue Informationstafel am Zusammenfluss des Roten und des Weißen Mains bei Frankenberg errichtet. ...weiterlesen

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28.04.2021

Wolf oder Weidetierhaltung / Angst vor weiteren Rissen – Schutzstatus absenken / Online-Diskussion oberfränkischer Landwirte mit Ministerin Kaniber

Bayreuth. Die Wolfsrisse bei Betzenstein beschäftigen die Landwirte in Oberfranken derzeit wie kein anderes Thema. Kaum ein Redner, der sich bei einer von der Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer initiierten Online-Konferenz mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber nicht zum Wolf äußerte. Eines wurde dabei klar: es muss dringend eine Lösung her. ...weiterlesen

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27.04.2021

Drogenerlöse für Geschenke und Glücksspiel / Weil er reinen Tisch machte: 42-Jähriger Münchberger kam gerade noch mit Bewährung davon - Kritik an polizeilichen Ermittlungen

Kulmbach. In erheblichem Umfang hat ein 42-jähriger Arbeiter aus Münchberg mit der gefährlichen Droge Crystal gedealt. Im Strafprozess vor dem Kulmbacher Schöffengericht war es deshalb keineswegs selbstverständlich, dass der nicht vorbestrafte Mann tatsächlich mit einer Bewährungsstrafe davon kommt. Nur seinem Verhalten während der Verhandlung ist es zu verdanken, dass er nicht ins Gefängnis muss. Der Mann hatte reinen Tisch gemacht, erhebliche Aufklärungsarbeit geleistet und nichts beschönigt. Wegen des Besitzes von Crystal und des Handelstreibens damit verurteilte ihn das Schöffengericht unter Vorsitz von Nicole Allstadt in sechs Fällen zu eineinhalb Jahren auf Bewährung. Das Gericht setzte allerdings einen ganzen Katalog an Auflagen fest, die den Angeklagten in den kommenden Jahren immer wieder an seine Taten erinnern werden. ...weiterlesen

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26.04.2021

Wasser an der Wetterseite / Pfützen auf dem Boden und Flecken an den Wänden: Dach der Kreuzkirche soll noch heuer saniert werden

Kulmbach. Mit der Kreuzkirche in der Siedlung ist in Kulmbach ein von der Öffentlichkeit nur wenig beachtetes architektonisches Juwel beheimatet. Baumeister der Kirche war der namhafte Architekt Olaf Andreas Gulbransson, Sohn des bekannten Malers Olaf Gulbransson. Der Architekt hatte in den Nachkriegsjahren in ganz Bayern und teilweise auch weit darüber hinaus wegweisende moderne Kirchenbauten geschaffen, die heute oft unter Denkmalschutz stehen. Nachdem Olaf Andreas Gulbransson bei einem tragischen Autounfall 1961 im Alter von nur 45 Jahren ums Leben gekommen war, wurde die Kulmbacher Kreuzkirche nach seinen Plänen fertiggestellt und 1962 eingeweiht. Knapp 60 Jahre später hat der Zahn der Zeit an der Kirche genagt und die vielen Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. ...weiterlesen

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23.04.2021

Terra Preta aus Thurnau / Bionero produziert schwarze Wundererde – MdL Brendel-Fischer besuchte Unternehmen im Kulmbacher Land

Thurnau. Die Wiederentdeckung der schwarzen Wundererde „Terra Preta“ hat ihren Anfang in Oberfranken genommen. Hier waren Vater Uwe und Sohn Aaron Saßmannshausen zusammen mit dem aus dem Fichtelgebirge stammenden Bodenbiogeochemiker Bruno Glaser zum ersten Mal auf das Thema gekommen. Heute wird die nach dem Vorbild der Amazonas-Ureinwohner gefertigte Erde industriell in Thurnau hergestellt. Gebrauchsfertig bekommt man sie in (fast) jedem Bau- und Gartenmarkt. Damit werden Ökonomie und Ökologie sinnvoll verbunden, sagte die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer bei einem Besuch auf dem Firmengelände im Industriegebiet von Thurnau. ...weiterlesen

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20.04.2021

Hausarrest, Bußgeld, Sozialstunden und Entzug des Führerscheins / Abiturient hatte über 38 Gramm Haschisch im Rucksack

Kulmbach. Sein Ausflug in die Welt des Rauschgifts dürfte damit abgeschlossen sein: Über 38 Gramm Haschisch hatte ein 19-jähriger Abiturient aus Kulmbach in seinem Rucksack, als er und seine drei Mitfahrer im August des vergangenen Jahres auf der Bundesstraße bei Burgkunstadt von der Polizei angehalten wurden. Ein Bluttest ergab: der junge Mann hatte zuvor auch Drogen konsumiert. Jetzt wurde er von Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert. ...weiterlesen

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20.04.2021

Notruf betätigt und mit Waffe gedroht / Verfahren wegen eingeschränkter Schuldunfähigkeit eingestellt

Kulmbach. Für ihn war es ein Notfall: Zwei Mal wählte ein 21-jähriger Arbeiter aus der Werkstatt für Behinderte in Himmelkron die Notrufnummer der Polizei. Weil sich nichts tat, gab er beim zweiten Mal vor, im Besitz einer Schusswaffe zu sein. Wirklich bestrafen wollte das Gericht den unter Betreuung stehenden Mann dafür nicht. Ein Gutachten sagte aus, dass seine Schuldfähigkeit aufgrund eingeschränkter Wahrnehmungsstörungen eingeschränkt sei. Trotzdem war der junge Mann wegen des zweifachen Missbrauchs von Notrufen und des Vortäuschens einer Straftat angeklagt und so fand das Gericht eine salomonische Lösung: es stellte das Verfahren kurzerhand gegen die eher symbolische Zahlung von 100 Euro ein. ...weiterlesen

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20.04.2021

„Unverständlich und Unerträglich“ / 21-jähriger wegen verschiedener Drogengeschichten verurteilt

Kulmbach. Das hatte selbst Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner noch nicht erlebt: Binnen weniger Wochen wurde ein mittlerweile 21-jähriger Arbeiter gleich viermal mit seinem Fahrzeug von der Polizei kontrolliert und jedes Mal stand er unter Drogen. Doch damit nicht genug. Der junge Mann musste seine Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes abgeben und fuhr daraufhin kaltschnäuzig mit dem Auto wieder nach Hause. „Das alles ist nicht nur unverständlich, sondern auch unerträglich“, sagte Berner. Sein Fehlverhalten muss der 21-jährige jetzt teuer bezahlen. Er wurde wegen Erwerbs und Besitzes von Drogen, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss in mehreren Fällen zu insgesamt 3500 Euro verurteilt. ...weiterlesen

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16.04.2021

Freundin schwer misshandelt und brutal verprügelt / 32-jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung vor Gericht

Kulmbach. Dieser Beziehungsstreit lief nicht nur aus dem Ruder, er führte auch zur endgültigen Trennung des Paares und für den 32-jährigen Staplerfahrer aus dem Landkreis direkt auf die Anklagebank. Der Mann hatte seine damalige Freundin in der gemeinsamen Wohnung so stark misshandelt und verprügelt, dass die Frau neben zahlreichen anderen Verletzungen auch einen komplizierten Nasenbeinbruch davontrug. Auf der Anklagebank zeigte der Mann zum einen Reue, zum anderen aber auch erhebliche Erinnerungslücken. Die haben einen Grund: seinen starken Alkoholmissbrauch. ...weiterlesen

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16.04.2021

Aggressiv, alkoholisiert und wenig kooperativ / Nach Sex mit der Freundin Polizisten beleidigt

Kulmbach. Weil er sich bei einem Schäferstündchen von der Polizei gestört fühlte, hat ein 35-jähriger Arbeiter aus Kulmbach die Beamten gleich mehrfach beleidigt. Erst rief er ihnen den Ausdruck „Hurensöhne“, zu dann präsentierte er stolz seine Tätowierung mit dem Kürzel „ACAB“. Das steht für die Parole „All cops are bastards“, was wörtlich übersetzt heißt: „‚Alle Polizisten sind Bastarde“. Am Ende brachte ihm sein Verhalten eine Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu jeweils 20 Euro (1500 Euro) ein. Ohne die Belehrung von Richterin Sieglinde Tettmann ganz abzuwarten, verließ der Angeklagte nach dem Urteilsspruch wutschnaubend den Gerichtssaal. ...weiterlesen

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15.04.2021

Erbitterter Nachbarschaftsstreit geht in die nächste Runde / Arzt geohrfeigt: Hausfrau muss sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten

Neudrossenfeld. Sogar beim Bürgermeister sollen die beiden beteiligten Familien schon gewesen, doch nicht einmal der konnte einen langjährigen und erbitterte Nachbarstreit beenden. Also müssen sich die Gerichte damit beschäftigen. Neun Verfahren gab es allein seit 2016 und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Mittelpunkt stehen eine 63 Jahre alte Hausfrau aus Neudrossenfeld und ihr Nachbar, ein 46-jähriger Arzt. Angeklagte war diesmal die Hausfrau wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Sie soll dem Arzt an einem Sonntagnachmittag im Juni des vergangenen Jahres mit der linken Hand ohne nachzuvollziehenden Grund eine heftige Ohrfeige verpasst haben. ...weiterlesen

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15.04.2021

Kleine Delle oder großer Schaden / Verhandlung wegen Unfallflucht ausgesetzt – Gutachter soll Sachverhalt klären

Kulmbach. Es passiert jeden Tag zig-mal. Man parkt sein Auto, will aussteigen, doch die Parklücke ist so eng, dass man mit der Fahrertür den Wagen daneben berührt. Einem 37-jährigen Mann aus Kulmbach wurde das jetzt zum Verhängnis. Wegen einer angeblichen Unfallflucht muss er sich vor Gericht verantworten. Weil der Sachverhalt dort nicht so ohne weiteres zu klären war, wurde die Verhandlung erst einmal ausgesetzt und ein Kfz-Sachverständiger eingeschaltet. ...weiterlesen

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13.04.2021

Letzte Chance für Neuanfang / Ein Jahr vier Monate für Einfuhr, Handel und Besitz von Crystal – Geständnis in letzter Minute

Kulmbach. Weil er zehn Gramm der hochgefährlichen Droge Crystal aus Tschechien nach Oberfranken eingeführt und mindestens 1,5 Gramm davon weiterverkauft hat, ist ein 53-jähriger Mann aus Kulmbach zu einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Lange hatte der Mann die Taten abgestritten. Erst als ihm eine Bewährungsstrafe für den Fall eines vollumfänglichen Geständnisses in Aussicht gestellt wurde, konnte er sich im letzten Moment dazu durchringen, doch noch die Wahrheit zu sagen. Dem Gericht blieb damit eine umfangreiche Beweisaufnahme mit vielen Zeugen und eventuell sogar mehreren Verhandlungstagen erspart. Zehn Gramm Crystal bedeutet immerhin rund 100 Konsumeinheiten. Andernorts wird für das Gramm bei guter Qualität sogar bis zu 150 Euro bezahlt. ...weiterlesen

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13.04.2021

Drogengemeinschaft belieferte auch Minderjährige / 28-jähriger Mann aus Neuenmarkt kam gerade noch einmal mit Bewährung davon

Kulmbach. Wegen zahlreicher Drogengeschäfte hat das Schöffengericht in Kulmbach einen 28-jährigen Mann aus Neuenmarkt zu eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt. Dem Arbeiter konnten rund 100 Fälle der Abgabe und der Beschaffung von jeweils kleineren Marihuana-Mengen nachgewiesen werden. Fast zum Verhängnis wäre es ihm dabei geworden, dass er die Drogen in einigen Fällen auch an Minderjährige vertickt hatte, zwei Mal an eine damals 15- Jährige, das andere Mal an einen 17-jährigen Schüler. ...weiterlesen

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09.04.2021

Gefährliches Wettrennen auf der B303 / Aussage gegen Aussage: Verfahren gegen Geldauflage eingestellt

Kulmbach. In Zukunft möglichst defensiv fahren und sich im Straßenverkehr bloß nicht auf irgendwelche Streitigkeiten einlassen. Diesen Tipp gab Richterin Sieglinde Tettmann einen 59-jährigen Mann aus Neuenmarkt mit auf dem Weg. Der Mechaniker musste sich ursprünglich wegen einer Straßenverkehrsgefährdung und wegen Nötigung vor Gericht verantworten. Das Verfahren wurde nach einigem Hin und Her zwar eingestellt, doch muss der Mann 500 Euro als Geldauflage an die Kreisverkehrswacht Kulmbach überweisen. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, Ende April des vergangenen Jahres auf der Bundesstraße B303 zwischen Ludwigschorgast und Neuenmarkt nicht zugelassen zu haben, dass ein 41-jährigen Pkw-Lenker überholt. Erst soll er ganz langsam gefahren sein, als der 41-Jährige deshalb überholte, soll er so heftig beschleunigt haben, dass der Mann nicht vorbei kam. ...weiterlesen

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08.04.2021

Geldstrafe und Führerscheinentzug: Trunkenheitsfahrt nach Ehestreit / 43-jährige Frau aus Kulmbach hatte über drei Promille Alkohol im Blut

Kulmbach. Das klingt rekordverdächtig. Mit satten drei Promille war eine 43-jährige Frau aus Kulmbach am 26. Juni des vergangenen Jahres gegen halb neun Uhr abends in ihren Pkw gestiegen und losgefahren. Rund 20 Meter weiter war die Fahrt zu Ende. Die Frau stieß gegen eine Mülltonne, der laute Schlag rüttelte die gesamte Nachbarschaft auf. Wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr musste sich die Frau jetzt vor Gericht verantworten. Sie habe sich nicht anders zu helfen gewusst und sei nach einem heftigen Ehestreit vor ihrem gewalttätigen Mann geflüchtet, sagte die Frau vor Gericht. ...weiterlesen

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08.04.2021

Trotz Hausverbots: 25-jähriger tauchte immer wieder am Bahnhof auf / Bewährungsstrafe wegen Hausfriedensbruch und Polizeibeleidigungen

Kulmbach. Der Kulmbacher Bahnhof scheint auf einen 25-jährgen Mann eine magische Anziehungskraft zu haben. Immer wieder zog es ihn dorthin, obwohl er eigentlich Hausverbot hat. Eigentlich heißt, dass er den Bahnsteig zum Ein- und Aussteigen benutzen darf. Wie sollte er sonst nach Hause nach Neuenmarkt kommen. Dort aufhalten, beispielsweise um Alkohol zu konsumieren, das darf er allerdings nicht. Genau das hat er aber immer wieder getan. Diesmal nicht ohne Folgen: Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe von fünf Monaten. Zusätzlich muss er 80 Stunden unentgeltliche, gemeinnützige Arbeit leisten, sofern das aufgrund der Corona-Beschränkungen wieder möglich ist. ...weiterlesen

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08.04.2021

Vom Ex-Freund brutal überfallen / 39-jähriger Kulmbacher wegen Körperverletzung zu Bewährungsstrafe verurteilt

Kulmbach. Es war eine ziemlich schwierige Beziehung. In diesem Punkt waren sich der Angeklagte und seine Ex-Freundin einig. Was sich am 24. August des vergangenen Jahres morgens gegen halb acht Uhr in der Wohnung der Frau in Mainleus zutrug, geht aber weit darüber hinaus. Der Mann hatte sich Zutritt zur Wohnung verschafft und war dort komplett ausgerastet. Er packte die Frau mehrfach hintereinander, würgte sie und warf sie brutal zu Boden. Das Opfer erlitt unter anderem ein Schleudertrauma, eine offene blutende Wunde am Arm, Prellungen und Schürfungen. Sogar einen Haarbüschel hatte ihr der Angeklagte ausgerissen. ...weiterlesen

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06.04.2021

Nudeln und Bier aus der Dicken Trespe / Pilotprojekt an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten: Back und Braueigenschaften einer vergessenen Sorte

Bayreuth. Ihr Name klingt so, als hätte sie Wilhelm Busch für eine seiner Bildergeschichten erfunden. Doch die seltene Dicke Trespe (Bromus grossus) heißt wirklich so. Im Gegensatz zu anderen Trespenarten ist sie bei weitem kein Unkraut, sondern eine uralte, schon in der Steinzeit kultivierte und noch im Mittelalter genutzte Grasart, die im 20. Jahrhundert nahezu völlig verschwunden war. Pedro Gerstberger, bislang am Lehrstuhl für Pflanzenökologie an der Universität Bayreuth tätig, führt derzeit mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken, dem Kulmbacher Lebensmittelhersteller IREKS und dem Uni-Lehrstuhl für Bioprozesstechnik ein Forschungsprojekt durch , in dem die Dicke Trespe erstmals auf Back- und Bierbraueigenschaften untersucht wird. ...weiterlesen

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01.04.2021

Geschubst, geschlagen und getreten / 43-jähriger Kulmbacher muss wegen Gewaltausbrüchen gegen seine Verlobte ins Gefängnis

Kulmbach. Weil er seine Verlobte gleich mehrfach brutal vermöbelt hatte, muss ein 43-jähriger Mann aus Kulmbach ein Jahr lang ins Gefängnis. Außerdem ordnete das Gericht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Das bedeutet, der alkoholkranke Angeklagte muss eine mindestens eineinhalb Jahre dauernde Therapie gegen seine Sucht machen. Der gravierendste Vorfall hatte sich am frühen Abend des 3. Januar 2020 vor dem Edeka-Markt am Goldenen Feld ereignet. Dort hatten sich der Angeklagte, seine Verlobte und einige Kumpels getroffen und miteinander Bier und Schnaps konsumiert. Irgendwann gab ein Wort das andere, die Situation eskalierte und unter dem Vorwand der Eifersucht schlug der Angeklagte die 37-jährige Frau unvermittelt nieder. Der Beweisaufnahme zufolge schubste er sie zu Boden und schlug auf sie ein. Ob er dabei, wie ursprünglich angeklagt, auch auf sie eingetreten und dabei ihren Kopf getroffen hatte, konnte nicht mehr nachgewiesen werden. ...weiterlesen

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29.03.2021

Erfolgreiche Arbeit trotz Corona / Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach zog überwiegend positive Bilanz

Kulmbach. Eine überwiegend positive Bilanz ziehen die Verantwortlichen beim Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach über das zurückliegende Jahr. Zwar seien die geleisteten Stunden sowohl bei der klassischen sozialen Betriebshilfe als auch bei der wirtschaftlichen Betriebshilfe zurückgegangen, jedoch habe man den Verrechnungswert bei der Maschinenvermittlung steigern können, so Geschäftsführer Werner Friedlein. ...weiterlesen

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28.03.2021

FDP wirft Regierung Totalversagen vor / Oberfränkische Liberale gehen mit Sven Bachmann aus Bamberg als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl / Kulmbacher Bewerber auf Platz 2 – MdB Hacker nur auf Platz 3

Kulmbach. Sven Bachmann aus Sassendorf, Gemeinde Zapfendorf, im Landkreis Bamberg geht für die oberfränkische FDP als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. Der 46 Jahre alte Industriemeister setzte sich beim virtuellen Bezirksparteitag am Sonntag gegen den bisherigen Bundestagsabgeordneten Thomas Hacker aus Bayreuth in einer Stichwahl knapp mit 17 zu 16 Stimmen durch. Hacker unterlag anschließende auch bei der Stichwahl um Platz 2. Hier konnte sich der Kulmbacher Bewerber Claus Ehrhardt mit 19 zu 15 Stimmen durch. Nun muss sich Hacker mit Platz 3 der oberfränkischen FDP-Liste zufrieden geben. Auf Platz 4 landete der Wunsiedler Kandidat Gabriel Wölfel, Platz 5 nimmt der Coburger Jens-Uwe Peter ein. Die Reihung der oberfränkischen Bundestagskandidaten ist Grundlage für die Reihung der landesweiten Liste. Die FDP-Landesvertreterversammlung findet am 24. April als Hybridveranstaltung statt. ...weiterlesen

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26.03.2021

Notorischer Schwarzfahrer muss ins Gefängnis / Gefälschter Führerschein und Drogen im Blut: 36-jähriger Kulmbacher zu fünf Monaten Haft verurteilt

Kulmbach. Da half auch der ausländische Führerschein aus dem Internet nichts: Weil er gleich zweimal binnen weniger Wochen ohne Fahrerlaubnis angehalten wurde, hat das Amtsgericht einen 36-jährigen Arbeiter aus Kulmbach zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann will allen Ernstes geglaubt haben, dass sein im Internet für 1400 Euro erworbener italienischer Führerschein Gültigkeit besitzt. Seinen „echten“ Führerschein hatte er schon seit fast zehn Jahren nicht mehr. Um ihn wiederzubekommen, hätte er eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen müssen. ...weiterlesen

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25.03.2021

Eigene Wohnungstür eingetreten / 250 Euro Schaden: 53-jährger Kulmbacher zu Geldstrafe verurteilt

Kulmbach. Ein 53-jähriger Handwerker aus Kulmbach war einkaufen gegangen und hatte seinen Wohnungsschlüssel vergessen. Also trat er beim Nachhause kommen kurzerhand seine eigene Wohnungstür in einem Kulmbacher Mehrfamilienhaus ein. Seiner Vermieterin gefiel das gar nicht. Weil der Mann ohnehin mit der Miete im Rückstand war, erstattete sie kurzerhand Anzeige. Wegen Sachbeschädigung hat ihn das Amtsgericht jetzt zu 600 Euro Geldstrafe verurteilt. Er habe noch versucht, seine Vermieterin zu erreichen, sagte der Angeklagte in der Hauptverhandlung. Doch vergebens, die 82-Jährige Wohnungseigentümerin war gerade nicht da. Also trat er kurzerhand mit dem Fuß mehrmals so heftig gegen sie Wohnungstür, dass ein Sachschaden von rund 250 Euro entstand. ...weiterlesen

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24.03.2021

Berg- und Talfahrt: Holzmenge angestiegen, Umsatz eingebrochen / WBV Hollfeld will weiter investieren – Angespannte Lage bei der Pflanzenvermittlung

Hollfeld. Die Situation ist bei allen Waldbesitzervereinigungen die gleiche: die Menge des vermarkteten Holzes ist gewaltig angestiegen, gleichzeitig sind die Erlöse immens eingebrochen. Schuld daran sind Corona und der Borkenkäfer. Ganz besonders hat es die WBV Hollfeld mit ihren knapp 1600 Mitgliedern aus den Landkreisen Bamberg, Bayreuth und Kulmbach erwischt. „Der Umsatz hat rapide abgenommen und ist um etwa ein Drittel eingebrochen“, sagt der Vorsitzende Christian Dormann. Gleichzeitig sei die Menge des für die Mitglieder vermarkteten Holzes von rund 25000 auf etwa 30000 Festmeter angestiegen. ...weiterlesen

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23.03.2021

Elegant, einfühlsam und expressiv / 700 Aufrufe binnen 24 Stunden beim ersten Live-Stream aus der Bartholomäuskirche

Pegnitz. Der Aufwand hat sich gelohnt: Keine 24 Stunden nach dem Live-Stream des Passionskonzertes aus der Bartholomäuskirche gab es schon über 700 Aufrufe über die Videoplattform Youtube. Mit steigender Tendenz, mehr Publikum hätte Dekanatskantor Jörg Fuhr live wohl auch kaum erreicht. Nun kann ein Live-Stream zwar niemals ein Konzerterlebnis vor Ort ersetzen und ob alle Aufrufer das Konzert auch wirklich komplett angesehen habe, ist eher zu bezweifeln, doch war der Live-Stream allemal besser als eine komplette Absage. Zu viele Konzerte sind in den zurückliegenden Monaten schon ausgefallen. ...weiterlesen

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22.03.2021

Lobby für den Wald / Waldbauernvereinigung Bamberg klagt über Trockenheit, Käferbefall und die Folgen von Corona

Scheßlitz. Für die Waldbesitzer im Landkreis Bamberg ist es im zurückliegenden Jahr knüppeldick gekommen. Von der Gesamtmenge von rund 42000 vermarkteten Festmetern Holz seien 39500 Festmeter Fichtenholz gewesen, „und zwar zu 100 Prozent Schadholz“, sagt Geschäftsführer Patrick Hammerschmidt. „Das war wirklich der Gipfel“, so der Geschäftsführer. Nach zwei absoluten Trockenjahren habe man ausnahmslos geschädigte Flächen bearbeiten müssen, die Waldbauern seien aufgrund des starken Befalls kaum mehr nachgekommen. Mit der Aufarbeitung seien viele noch immer beschäftigt, die Kosten dafür könnten nicht mehr gedeckt werden. Unterm Strich hätten viele Waldbesitzer drauflegen müssen. Hammerschmidt: „Der Holzpreis war total im Keller.“ ...weiterlesen

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22.03.2021

Schweinestau und ASP ließen Preise abstürzen / Virtueller Stallrundgang auf dem Hof von Marina und Reiner Herr

Küps. Die Corona-Pandemie und die Afrikanische Schweinepest haben in den zurückliegenden Monaten dazu geführt, dass Ferkelerzeuger in große Bedrängnis geraten sind. „Die Preise sind ins Bodenlose gefallen“, sagt Reiner Herr vom „Schafhof“ bei Küps. Bei einem virtuellen Stallgespräch für die örtliche Presse ließ er zusammen mit seiner Frau Marina nicht nur einen offenen und ehrlichen Einblick in seine Stallungen zu, sondern nahm auch Stellung zur derzeitigen Situation. Marina Herr ist stellvertretende Kreisbäuerin und Ernährungsfachfrau des BBV, Reiner Herr ist Ortsobmann. ...weiterlesen

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18.03.2021

„Übler Terror auf Kindergartenniveau“ / Vermieterin soll wichtigen Antrag aus Briefkasten gefischt haben

Kulmbach - Ursprünglich war eine Verletzung des Briefgeheimnisses angeklagt, dann ging es aber doch um einen Diebstahl. Eine 68-jährige Frau aus dem Landkreis soll ihrem 44-jährigen Mieter einen Brief von der Arbeitsagentur aus dessen Briefkasten gestohlen haben. Mit fatalen Folgen: Der Mann, der gerade eine Umschulung zum Koch machte, konnte keinen Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe stellen, ihm gingen seitdem 300 Euro pro Monat durch die Lappen. „Ich habe keinen Brief aus dem Kasten genommen“, behauptete die Frau. Dumm nur, dass sie einer Nachbarin genau den Brief mit dem Antrag gezeigt hatte, den der angehende Koch vermisste. ...weiterlesen

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18.01.2021

Zähnefletschende Hunde und ausländerfeindliche Ausdrücke / Streit beim Gassi gehen war eskaliert – Geldauflage zu Gunsten des Tierheims

Kulmbach. Alle Beteiligten haben sich geärgert, für alle war die Situation belastend, doch was wirklich passiert ist, das war nicht mehr herauszufinden. Deshalb stellte das Amtsgericht ein Verfahren gegen eine 28-jährige Angestellte aus dem Landkreis wegen verschiedener Beleidigungen kurzerhand ein. Die Frau muss zwar 500 Euro als Geldauflage an das Kulmbacher Tierheim überweisen, damit ist die Sache dann aber auch vom Tisch. „Auch wenn diese Lösung für alle unbefriedigend ist, sie dient dem Frieden“, begründete Richterin Sieglinde Tettmann ihre Entscheidung. Dabei wogen die Vorwürfe schwer. Beim Gassi gehen soll die Angeklagte auf einem Feldweg zwischen Neuenmarkt und Wirsberg eine andere Frau und deren Schwester als „Schlampen“, „Schlitzaugen“, „Fidschis“ und als „Hundefresser“ beleidigt haben. ... weiterlesen

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17.03.2021

Nacktfotos statt Smalltalk / 20 Jahre alter Kulmbacher wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt

Kulmbach. Was einmal im Internet ist, kursiert dort unter Umständen ewig und ist nicht mehr einzufangen. Das ist vielen, vor allem jüngeren Leuten, gar nicht klar. Sie können die Folgen ihres Handels oft nicht abschätzen. Deshalb stecken die entsprechenden Gesetze einen engen Rahmen ab. Das musste jetzt ein zur Tatzeit 20 Jahre alter Mann aus Kulmbach erfahren. Er hatte über den Messaging-Dienst Snapchat Kontakt zu einem damals 13-jährigen Mädchen aufgenommen und Nacktbilder sowie Videos verschickt. Vom Amtsgericht wurde er deshalb wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften zu einer Geldstrafe und zu gemeinnützigen Arbeitsstunden verurteilt. ...weiterlesen

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15.03.2021

Mehr Holz, weniger Geld / Waldbauernvereinigung Bayreuth: Borkenkäfer sorgte für historisch niedrige Erlöse

Bayreuth. Auf den ersten Blick klingt die Bilanz gut: Rund 28300 Festmeter Holz hat die Waldbauernvereinigung Bayreuth im zurückliegenden Jahr im Auftrag ihrer Mitglieder vermarktet, das ist deutlich mehr, als noch im Jahr zuvor (rund 22800 Festmeter). Das allerdings ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit kommt die Zahl einem Einbruch gleich. Schuld daran ist der Borkenkäfer, der 2020 wie lange nicht mehr sein Unwesen getrieben hat. Der Preis pro Festmeter Käferholz fiel auf etwa 25 Euro, der eine oder andere Waldbesitzer hat aufgrund schlechterer Qualitäten im Schnitt nur mehr 18 Euro bekommen, was einem historisch niedrigem Niveau gleichkommt, so dass viele Waldbesitzer letztlich draufzahlen mussten. ...weiterlesen

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09.03.2021

Käfer und Corona ließ Holzpreise einbrechen / Forstbetriebsgemeinschaft Pegnitz beklagt Einbruch bei der Abnahme von Hackschnitzeln

Betzenstein. „Es hätte schlimmer kommen können“, sagt Werner Lautner, erster Vorsitzender der Forstbetriebs-Gemeinschaft Pegnitz. Trotz Corona und trotz Käfer stehe die FBG gar nicht so schlecht da. Trotzdem mache der Lockdown den Waldbauern gewaltig zu schaffen. Die FBG vermittelt für ihre Mitglieder unter anderem die Holzhackschnitzel für die Heizwerke des Cabriosol-Bades in Pegnitz und der Raststätte Pegnitz entlang der Bundesautobahn A9. Allein beim Cabriosol seien es dabei im vergangenen Jahr über zwei Drittel weniger gewesen, als im Jahr zuvor. Lautner berichtet von rund 3500 Schüttraummetern Hackschnitzel noch in 2019. Im Corona-Jahr 2020 seien es höchstens noch 1000 Schüttraummeter gewesen. Gleiches gelte für die Tank und Rast, nachdem Gastronomie und Motels seit Monaten geschlossen sind. „Da ist uns richtig was weggebrochen“, so Lautner. ...weiterlesen

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09.03.2021

Powersound, dröhnender Bass und riskante Fahrweise / Hohe Geldstrafe wegen missglücktem Überholmanöver

Kulmbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall am 15. Juli 2019 auf der Kulmbacher Umgehung Höhe Real hatten alle Beteiligten einen Schutzengel. Trotz eines waghalsigen Überholmanövers gab es am Ende außer kleineren Blessuren nur Blechschäden. Die allerdings waren beträchtlich. Der Verursacher, ein heute 22-jähriger Elektriker aus dem Landkreis, wurde jetzt vor dem Amtsgericht wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Unfallflucht zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu jeweils 53 Euro (3710 Euro) verurteilt. Zusätzlich muss er seinen Führerschein noch einen Monat lang abgeben und die Kosten des Verfahrens tragen. Billig wird das nicht, zum einen nahm die Verhandlung mehrere Anläufe und benötigte unter anderem einen Kfz-Sachverständigen, außerdem wurde einem sogenannten Adhäsionsantrag stattgegeben. Darin werden zivilrechtliche Ansprüche gleich im Strafverfahren thematisiert. Das bedeutet, der Angeklagte muss wohl auch für die Schäden der anderen Fahrzeuge aufkommen. ...weiterlesen

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08.03.2021

„Sachlichkeit und Fachlichkeit bleiben auf der Strecke“ / Digitale BBV-Kreisversammlung in Kulmbach: Frust sitzt bei Landwirten tief

Kulmbach. Von einem echten Sorgenjahr für die Landwirtschaft hat BBV-Kreisobmann Wilfried Löwinger bei der ersten digitalen Kreisversammlung gesprochen. Dabei war und ist es nicht nur die Corona-Pandemie, die den Bauern zu schaffen macht, sondern auch viele andere Dinge machen ihnen das Leben schwer. Als Beispiele nannte der Kreisobmann die Verschärfung von Dünge- und Nutztierhalteverordnung, die Afrikanische Schweinepest, die Diskussionen um die Neuausrichtung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik, die Beratungen um die Insektenschutzverordnung, der Preisverfall auf dem Schweinemarkt oder die Diskussion um erste große Wolfsrisse in Oberfranken. ...weiterlesen

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05.03.2021

Familienstreit statt Familienfest / Sohn hatte Messer nach dem Vater geworfen

Kulmbach. Immer öfter landen Familienstreitigkeiten vor Gericht. Aber nicht etwa vor dem Familiengericht, sondern vor dem Strafrichter. Jetzt musste sich ein 22-jähriger Auszubildender aus dem Landkreis verantworten, weil er unter anderem ein Messer nach seinem Vater geworfen haben soll. In der Verhandlung stellte sich das Ganze dann aber doch nicht so dramatisch dar, wie es zunächst klingt. Der Messerwurf wurde sogar eingestellt. Für den Ostersonntag 2020 hatten alle Beteiligten ein schönes Familienfest geplant. Doch es kam grundlegend anders, alles lief komplett aus dem Ruder. ...weiterlesen

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04.03.2021

Ursachen statt Symptome bekämpfen / Ortstermin an dem von Wolfsrissen geplagten Wildgehegen in Betzenstein

Betzenstein. In einem Wildgehege in Illafeld bei Betzenstein waren 18 gerissene Tiere gefunden worden, in einem Gehege im nur zwei Kilometer entfernten Riegelstein sieben tote Tiere. Experten sind sich sicher, dass das Damwild einem oder mehreren Wölfen zum Opfer gefallen ist. Bei dem Vorfall waren allen Tieren die Kehlen durchgebissen worden. Einer der Kadaver in Illafeld zeige zudem ein für Wölfe typisches Fraßbild. Wie viele Wölfe in das Wildgehege eingedrungen waren, könne derzeit noch nicht gesagt werden, heißt es. Zwar sei der Zaun an einer Stelle untergraben worden, über die Anzahl der eingedrungenen Tiere lasse das aber keine Rückschlüsse zu. ...weiterlesen

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04.03.2021

Katzenelend im Landkreis / Tiere waren abgemagert und ausgezehrt: Halterin zu Geldstrafe verurteilt

Kulmbach. Weil sie 47 Katzen auf ihrem Anwesen gehalten hat und die meisten davon schwer erkrankt, abgemagert und ausgezehrt waren, ist eine 61-jährige Frau aus dem Landkreis ursprünglich per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro (900 Euro) verurteilt worden. Dagegen legte sie Einspruch ein, der jetzt vor dem Amtsgericht in Kulmbach verhandelt wurde. Mit Erfolg: Wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz kam sie nun mit 60 Tagessätzen zu jeweils zehn Euro (600 Euro) davon. Grund für die Reduzierung der ursprünglich festgesetzten Geldstrafe ist, dass die Frau nachweislich am Existenzminimum lebt. ...weiterlesen

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03.03.2021

Kultur als Urbedürfnis des Menschen / Digitale Konzerte für Alten- und Pflegeheime: Auszeichnung für den Pianisten Ingo Dannhorn

Kulmbach. „Kultur ist nicht systemrelevant, Kultur ist lebensrelevant.“ Davon ist der in München geborene und in Kulmbach lebende Pianist Ingo Dannhorn fest überzeugt. Gerade in Corona-Zeiten möchte er dieses „Urbedürfnis des Menschen“ auch zu den Menschen bringen. Er hat deshalb ein Format entwickelt, in dem er für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen leichtere Klassik einspielt, das Ganze unterhaltsam moderiert und auf DVD oder ähnlichen Medien in die Einrichtungen bringt. Weil das Ganze rein ehrenamtlich geschieht, ist Ingo Dannhorn jetzt ist mit einem Stipendium der Initiative „Neustart Kultur“ ausgezeichnet worden. Initiator war die Bundesregierung, Organisation und Durchführung lagen in den Händen des Deutschen Musikrates. ...weiterlesen

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02.03.2021

Ämterreform: Keine Änderung für Landwirte vor Ort / Erster Bayreuther Online-Bauerntag – Ärger über den Wolf im Landkreis

Bayreuth. Keine Brotzeit, kein Landfrauenchor, keine Geselligkeit: der momentanen Zeit entsprechend fand der Bayreuther Bauerntag in diesem Jahr erstmals online statt. Zur besten Zeit waren es bis zu 84 Teilnehmer, die sich zugeschaltet hatten. Damit sei fast schon die Zahl erreicht worden, die einer Präsenzveranstaltung entspricht, freute sich Kreisobmann Karl Lappe. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung von Landrat Florian Wiedemann (Freie Wähler), der seit den Kommunalwahlen im zurückliegenden Jahr an der Spitze des Bayreuther Landkreises steht. Eines der zentralen Themen in der Diskussion war allerdings die Zukunft des Grünen Zentrums in Bayreuth. „Wie geht es weiter mit dem Amt und mit den Schulen in Bayreuth“, wollte Hans Engelbrecht aus Weidenberg wissen. ...weiterlesen

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02.03.2021

Schlechte Stimmung – Gute Bilanz / Maschinenring Fränkische Schweiz stellt höheren Beratungsbedarf fest

Aufseß. Die Stimmung bei den Landwirten ist schlecht. „Viele Bauern sind frustriert und verunsichert und wissen nicht, wie es weitergehen soll“, sagt Manuel Appel, Geschäftsführer des Maschinenrings Fränkische Schweiz mit Sitz in Aufseß. Dabei stehe nicht nur die Düngeverordnung im Zentrum der Kritik, sondern vor allem die ausufernde Bürokratie durch immer neue Dokumentationspflichten. Beim Maschinenring bekommen Appel und seine Mitstreiter den Ärger der Bauern derzeit immer wieder zu spüren. ...weiterlesen

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02.03.2021

Maschinenring Münchberg stemmt sich erfolgreich gegen den Trend / Deutlicher Anstieg bei Betriebshilfe und Maschinenvermittlung

Ahornberg. Der Maschinen- und Betriebshilfsring Münchberg und Umgebung hat sich im Corona-Jahr 2020 erfolgreich gegen den Trend gestemmt. „Der Verrechnungswert des Vorjahres wurde um rund elf Prozent übertroffen und stieg von knapp 3,9 auf über 4,3 Millionen Euro an“, sagt Geschäftsführer Patrick Heerdegen, der von einem „wirklich tollen Ergebnis“ spricht. Man könne sich über die wirtschaftliche Lage nicht beklagen, „bei uns läuft es richtig gut“. ...weiterlesen

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01.03.2021

Wagner in Weidenberg: / Orgel mit sinfonischem Klang – Die Meier-Orgel der Rosenhammerkirche

Weidenberg. Die Orgel ist schon etwas ganz besonderes. Sie ist das größte und wahrscheinlich auch das komplizierteste Instrument, das es gibt. Jede Orgel ist ein Unikat, exakt auf ihren jeweiligen Standort abgestimmt. Orgeln sind in der Regel nicht transportabel und sie gehören zu den wertvollsten und teuersten Musikinstrumenten. Die Orgel stellt nicht nur ein Kunstwerk dar, sie ist auch das „Instrument des Jahre 2021“, Orgelbau und Orgelmusik wurden von der UNESCO längst als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. ...weiterlesen

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25.02.2021

Kinderpornos auf dem PC / 41-Jähriger aus dem Landkreis Kulmbach kam mit Bewährungsstrafe davon

Kulmbach. Wegen der Verbreitung und des Besitzes von kinderpornographischen Bilder und Videos hat das Amtsgericht einen 41-jährigen Mann aus dem Kulmbacher Landkreis zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss der Angeklagte 3000 Euro an die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Avalon in Bayreuth zahlen und er darf eine bereits begonnene psychotherapeutische Behandlung nicht eigenmächtig abbrechen. Über eine halbstaatliche Organisation in Amerika, in der sich Messaging-Dienste, Softwareunternehmen und staatliche Ermittler zusammengeschlossen haben, waren die deutschen Fahnder auf den Mann aus dem Kulmbacher Land gekommen. Die amerikanischen Ermittler hatten die Dateien mit den auffälligen Inhalten festgestellt und die IP-Adresse des Angeklagten den deutschen Kollegen übermittelt. ...weiterlesen

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25.02.2021

Per ICE von Köln nach Kulmbach: Ohne Ticket war schon in Bonn Endstation / Geldstrafe wegen Schwarzfahrens - 28-Jährige muss 700 Euro bezahlen

Kulmbach. Eigentlich wollte sie die rund 450 Kilometer von Köln nach Kulmbach fahren. Doch schon nach etwa 30 Kilometern war in Bonn Endstation. Ein Kontrolleur der Deutschen Bahn hatte die 28-jährige Frau aus Kulmbach beim Schwarzfahren mit dem ICE erwischt. Vor dem Amtsgericht in Kulmbach wurde sie deshalb jetzt wegen „Erschleichens von Leistungen“ verurteilt. Statt der knapp 100 Euro für die einfache Fahrt muss sie nun eine Geldstrafe in Höhe von 700 Euro (70 Tagessätze zu jeweils zehn Euro) bezahlen. ...weiterlesen

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25.02.2021

Trunkenheitsfahrt kommt Handwerker teuer zu stehen / Angeklagter wollte an der Tankstelle Bier holen

Kulmbach. Mit seinem Fahrrad war ein Handwerker aus dem Landkreis am 18. Juli zu mitternächtlicher Stunde auf dem Weg zur nächsten Tankstelle, um Bier zu besorgen. Problem dabei: er hatte bereits kräftig getankt und fast 1,9 Promille Alkohol im Blut. Bei Kauerndorf geriet der Radfahrer in eine Polizeikontrolle. Weil er bereits kurz vorher dort schon einmal mit seinem Pkw aufgetaucht war, wurde er nun gleich wegen zweier Fälle der Trunkenheit im Verkehr verurteilt. Richterin Sieglinde Tettmann entschied auf eine relativ hohe Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu jeweils 35 Euro (6300 Euro). Doch damit nicht genug: der Angeklagte muss außerdem für eineinhalb Jahre auf seinen Führerschein verzichten. ...weiterlesen

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25.02.2021

Diebstahl kommt Hartz-IV-Empfänger teuer zu stehen / Aufmerksamer Verkäufer hatte Ladendieb beobachtet

Kulmbach. Mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu jeweils zehn Euro (900 Euro) muss ein 60 Jahre alter Mann aus dem Landkreis den Diebstahl eines Kopfhörers im Wert von knapp 30 Euro büßen. Der arbeitslose Maurer hatte am 18. August des vergangenen Jahres in einem Verbrauchermarkt in der Albert-Ruckdeschel-Straße den Kopfhörer aus der Verpackung genommen und war ohne zu bezahlen durch die Information nach draußen gegangen. Dabei hatte ihn nicht nur ein Verkäufer beobachtet, sondern auch eine Überwachungskamera aufgezeichnet. ...weiterlesen

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24.02.2021

Kulturlandschaft Fichtelgebirge – Kulturschaffende aus der Region: Die Kalligrafiekünstlerin Andrea Wunderlich aus Goldkronach

Die Geschichte der Kalligrafie, also des „Schönschreibens“ mit Federkiel, Pinsel oder Tinte, ist fast so alt wie die Menschheitsgeschichte. Bis zur Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert konnten schriftliche Informationen schließlich nur per Hand vervielfältigt werden. Am höchsten entwickelt war die Kalligrafie in Asien. In China und Japan hat sie heute noch einen sehr hohen Stellenwert. Andrea Wunderlich aus Goldkronach hat sich dieser Kunst verschrieben, auch wenn sie mehr das Handwerk dahinter sieht. Doch die Kalligrafie geht weit über ein bloßes Mittel zur Kommunikation hinaus. In den Tusche- und Pinselspuren hinterlässt jeder Schriftkünstler etwas von seiner Individualität und seinem Charakter. Schriftzüge, ihre Ausdruckskraft und ihr Temperament vermitteln ein Bild des Schreibers. ...weiterlesen

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23.02.2021

Mit gefälschten Rezepten gegen Angststörungen / Keine Strafe trotz krimineller Energie – 20-Jähriger muss zur ambulanten psychotherapeutischen Betreuung

Kulmbach. Der Vorwurf wog schwer: ein 20-Jähriger soll im Darknet täuschend echt aussehende Rezeptvordrucke bestellt und darauf mit dem Namen seiner damaligen Hausärztin unterschrieben haben. Dann verordnete sich der Auszubildende selbst Schmerzmitteln und ein Psychopharmaka. Letzteres löste er in der Kasendorfer Apotheke ein. Der Schwindel flog natürlich auf und so landete der junge Mann wegen Urkundenfälschung vor dem Jugendrichter. Wenn er am Ende ohne Geld- oder Freiheitsstrafe davon kam, dann deshalb, weil einmal aufgrund erheblicher Reifeverzögerungen das wesentlich mildere Jugendstrafrecht zur Anwendung kam. Zum anderen sah das Gericht, dass sich der Angeklagte aufgrund akuter Angststörungen in einer absoluten Notlage befand. Allerdings ordnete Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner die Teilnahme an einer ambulanten psychotherapeutischen Betreuung an. ...weiterlesen

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18.02.2021

Schüsse aus dem Schlachthaus / 55-jähriger Handwerker hielt Harsdorf stundenlang in Atem – Bewährungsstrafe wegen Widerstands und verbotenem Waffenbesitzes

Harsdorf/Kulmbach. Den 2. März des zurückliegenden Jahres werden viele Harsdorfer wohl nicht so schnell vergessen. Halb Harsdorf war aufgeschreckt, weil sich ein 55-jähriger Handwerker nach einem Familienstreit in seinem Häuschen verschanzt hatte und wild um sich schoss. Erst nach fast fünf Stunden konnte ein Sondereinsatzkommando der Polizei nachts um 1.30 Uhr die Sache friedlich beenden. Jetzt musste sich der Mann wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen verbotenem Waffen- und Munitionsbesitzes vor Gericht verantworten. ...weiterlesen

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18.02.2021

Beleidigung nach Hundeattacke / „Schlampe“ kostete 800 Euro – Verteidiger kritisierte FFP2-Maske der Zeugin

Kulmbach. Die Kinder, vier und sieben Jahre alt, haben einen Riesenschreck bekommen, als im September in Kulmbach zwei Mischlingshunde plötzlich laut bellend aus einem Gartengrundstück heraus auf sie zurasten. Die Kinder fingen an zu weinen und klammerten sich an ihrer Mutter fest. „Diesen Weg an dem Grundstück vorbei kann ich heute mit den Kindern nicht mehr gehen, solche Angst haben sie“, sagte die Mutter vor Gericht. Dort trafen jetzt die Frau und der Hundehalter wieder aufeinander, weil der Halter, ein 24-jähriger Arbeiter aus Kulmbach, die Mutter wegen des Vorfalls als „Schlampe“ bezeichnet haben soll. ...weiterlesen

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17.02.2021

Steigerungen trotz Corona / Maschinen- und Betriebshilfsring Wunsiedel. Starker Dienstleister im ländlichen Raum

Wunsiedel. Im Fichtelgebirge geht die Arbeit des Maschinen- und Betriebshilfsrings trotz der Corona-Pandemie unverändert weiter. Der Gesamtverrechnungswert des Rings in Wunsiedel konnte im zurückliegenden Jahr sogar leicht gesteigert werden, was sich im Wesentlichen auf einen Anstieg bei der Maschinenvermittlung zurückführen lässt. In der Betriebshilfe ging der Wert nur minimal zurück. Abgesagt werden mussten allerdings zahlreiche Präsenzveranstaltungen wie der Praxistag mit den Jungzüchtern, die Betriebshelferfortbildungen oder das traditionelle Sommerfest mit dem die Arbeit aller Beteiligten gewürdigt werden sollte, die turnusgemäßen Neuwahlen stehen dagegen erst im kommenden Jahr an. ...weiterlesen

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17.02.2021

Kitzrettung, Klauenpflege und Unkrautbekämpfung / Maschinenring Bayreuth-Pegnitz verzeichnet Corona-bedingten Rückgang bei der Betriebshilfe

Bayreuth. Natürlich hat die Corona-Pandemie die Arbeit der Maschinenringe im zurückliegenden Jahr stark beeinflusst. „Trotzdem, Abrechnungsservice, Futtervermittlung, Maschinenvermittlung und Maschinenverleih laufen unverändert weiter“, so Geschäftsführer Johannes Scherm vom Maschinenring Bayreuth-Pegnitz. Auch die Geschäftsstelle in Bayreuth sei durchgehend besetzt gewesen und habe nicht geschlossen werden müssen. Der Besucherverkehr sei freilich auf ein Mindestmaß reduziert worden. Was stark zurückgegangen ist, sind die Zahlen der Betriebshilfe. „Wir haben rund 20 Prozent weniger Einsatzstunden zu verzeichnen, weil eben auch weniger Reha-Maßnahmen oder Operationen stattgefunden haben“, so Scherm. Wichtig für den Maschinenring: Die Betriebshilfe läuft auch in Corona-bedingten Einsätzen unter Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen weiter. ...weiterlesen

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13.02.2021

Gartengespräche zum Nachlesen / Mit Obst und Gemüse in das neue Gartenjahr - Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege legt neue Publikation vor

Bayreuth. Corona zum Trotz: die oberfränkischen Obst- und Gartenbauvereine sind zuversichtlich in das Jahr 2021 gestartet. In einer Reihe von „Gartengesprächen“ soll es in den kommenden Monaten vor allem um das Thema Obst und Gemüse gehen. Das hat die Vorsitzende des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege, die Bayreuther Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer erklärt. Hintergrund ist, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2021 zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse ausgerufen hat. ...weiterlesen

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12.02.2021

Aus Frust an Transporter der Johanniter ausgetobt / 24-jähriger Kulmbacher kam noch einmal mit Bewährung davon

Kulmbach. Weil er sich aus Frust an einem Fahrzeug der Johanniter-Unfallhilfe regelrecht ausgetobt hatte, wäre ein 24-jähriger Handwerker aus Kulmbach beinahe hinter Schloss und Riegel gekommen. Nur weil zwei Geldstrafen aus früheren Verurteilungen erst nach dem Ausraster verhängt und bereits teilweise bezahlt wurden, kam der Angeklagte noch einmal mit einer Bewährungsstrafe davon. Wegen Sachbeschädigung verurteilte ihn das Kulmbacher Amtsgericht zu fünf Monaten. Zusätzlich muss er eine Geldauflage von 1500 Euro an den Bewährungshilfeverein „Fähre e.V.“ überweisen. ...weiterlesen

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11.02.2021

Mit Mitbewohner auf Diebestour / Diebstähle und Sachbeschädigungen: Ulvi K. verurteilt

Kulmbach. Wegen seiner Beteiligung an einer Diebstahlsserie und zahlreichen kleineren Sachbeschädigungen in Einrichtungen der Himmelkroner Heime hat das Amtsgericht den 43-jährigen Ulvi K. zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu jeweils zehn Euro (800 Euro) verurteilt. Zusammen mit einem Mitbewohner war der geistig behinderte Ulvi K. im April und Mai 2019 in mehreren Fällen immer wieder in verschiedene Räumlichkeiten der Diakonie eingestiegen und hatte dort verschiedene Gegenstände entwendet. Dabei waren erhebliche Sachschäden entstanden, die in der Regel weit über dem Wert des Diebesgutes lagen. ...weiterlesen

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05.02.2021

Showdown am Sportplatz / Junges Pärchen eingekesselt und provoziert – Geldstrafe für Faustschlag

Kulmbach. Es waren Szenen wie im Wilden Westen, am 5. Juli des vergangenen Jahres nachts gegen 2 Uhr zwischen Marktleugast und Marienweiher. Ein 24 Jahre alter Arbeiter aus dem Nachbarlandkreis Hof war gerade mit seiner Verlobten auf dem Heimweg, als er von zwei Fahrzeugen vorne und hinten eingekesselt wurde. In Marienweiher auf Höhe des Sportplatzes kam es mitten auf der Straße zum Showdown. Ein Fahrzeug versperrte dem Pärchen den Weg, der 24-Jährige stieg aus und es kam zu einem Gerangel. Weil er in der Folge einen anderen niedergeschlagen haben soll, musste sich der Arbeiter jetzt vor dem Amtsgericht verantworten. ...weiterlesen

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04.02.2021

Streit und Stress aus Eifersucht / Verfahren wegen Körperverletzung eingestellt

Kulmbach. Weil er seinen früheren Arbeitskollegen schwer verprügelt haben soll, musste sich ein 33 Jahre alter Mann aus Kulmbach vor dem Amtsgericht verantworten. Wenn die Sache letztlich aber doch vorläufig eingestellt wurde, dann deshalb, weil sämtliche Angaben widersprüchlich waren und weil das angebliche Opfer wohl auch kräftig austeilen konnte. Allerdings muss der Angeklagte als Auflage 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Ursprünglich hatten sich die Streithähne mal ganz gut verstanden. Doch weil der Angeklagte immer wieder die Frau des angeblichen Opfers „angebaggert“ haben soll, wurde das Verhältnis zunehmend schlechter. ...weiterlesen

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04.02.2021

Handschellen wegen Feuerzeugdiebstahl /2,49 Euro Schaden: Gericht ordnete Nachermittlungen an

Kulmbach. Auch wenn es nur um einen angeblichen Diebstahl von zwei Feuerzeugen im Wert von 2,49 Euro geht, hat das Amtsgericht trotzdem Nachermittlungen veranlasst und die Hauptverhandlung er einmal auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Dem 29-jährigen Angeklagten aus Kulmbach wirft die Staatsanwaltschaft den Feuerzeugdiebstahl in einem Verbrauchermarkt im Landkreis vor. Der Mann widersprach dagegen in der Hauptverhandlung entschieden und nannte das Ganze ein „Riesenmissverständnis“. ...weiterlesen

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30.01.2021

Land unter in Oberfranken

Regen und Tauwetter haben dazu geführt, dass aus dem Roten Main zwischen Bayreuth und Kulmbach in diesen Tag ein richtiger Fluss geworden ist. Viele Straßen in Ufernähe sind seit Tagen gesperrt und unpassierbar. Im Rotmaintal mussten unter anderem die Strecken zwischen Thurnau und Neuenreuth und die Ortsdurchfahrt von Langenstadt gesperrt werden. Im Bereich des Weißen Mains ist es die Straße von Ködnitz nach Ebersbach. Aber auch aus kleinen Nebenflüssen sind schnell reißende Bäche geworden: so etwa die Schorgast bei Wirsberg oder die Steinach in Untersteinach. Die Bilder zeigen den Roten Main an der Mainbrücke zwischen Alt- und Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach.

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29.01.2021

Motocross auf öffentlichen Straßen / 34-jähriger Kulmbacher wegen Fahrens ohne Führerschein und ohne Versicherungsschutz verurteilt

Kulmbach. Keine Zulassung, keine Versicherung, kein Führerschein und kein Helm: so drehte ein 34-Jahre alter Mann aus Kulmbach immer wieder seine Runden auf der Motocross-Maschine. Vor dem Amtsgericht gab es dafür jetzt die Quittung. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Gebrauchs eines Fahrzeugs ohne Versicherungsvertrag zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 30 Euro (1800 Euro) verurteilt. Der Angeklagte selbst bestritt die Vorwürfe. Er sei am angeblichen Tattag, den 16. Mai dieses Jahres, lediglich auf dem eigenen Grundstück hin und hergefahren, mehr nicht, behauptete er. ...weiterlesen

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26.01.2021

Gasdiebstahl konnte nicht bewiesen werden: 50 Jahre alter Pegnitzer schrammte trotzdem haarscharf am Gefängnis vorbei

Bayreuth/Pegnitz. Nebenkostenabrechnungen sorgen häufig für Ärger. Mal werden Positionen aufgeführt, die gar nicht abgerechnet werden dürfen, mal fehlt dies, mal steht jenes zu viel drauf. Im Falle eine 50 Jahre alten Pegnitzers war praktisch gar nichts mehr nachzuvollziehen, weil es gar keine Nebenkostenabrechnung gab. Der Handwerker landete vor Gericht, weil er seinen Gashahn manipuliert haben soll. Die Anlage lautete auf Diebstahl von über 1430 Kubikmeter Gas im Wert von knapp 900 Euro. Wenn die Sache eingestellt wurde, dann vor allem deshalb, weil nicht mehr festgestellt werden konnte, wer die bereits im März 2017 angebrachte Sperre entfernt hat. Der Angeklagte schwörte Stein und Bein, dies nicht getan zu haben. ...weiterlesen

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25.01.2021

Weniger Kühe, weniger Umsatz / Rinderzuchtverband Oberfranken leidet unter negativen Rahmenbedingungen

Bayreuth. Für das zurückliegende Zuchtjahr muss der Rinderzuchtverband Oberfranken erneut ein rückläufiges Ergebnis vermelden. Wie aus dem jetzt vorgelegten Jahresbericht hervorgeht, sind die Vermarktungszahlen um gut 1600 auf 30400 Tiere zurückgegangen, der Umsatz verringerte sich um etwa eine Million Euro auf rund 14,9 Millionen Euro. Als wesentliche Ursachen dafür nennen der Vorsitzende Georg Hollfelder aus Litzendorf im Landkreis Bamberg und Zuchtleiter Markus Schricker die verminderten Kuhzahlen, niedrigere Preise, das Wetter und die Corona-Krise. Das Geschäftsjahr des Rinderzuchtverbandes ist nicht identisch mit dem Kalenderjahr. Es beginnt immer am 1. Oktober und endet am 30. September. ...weiterlesen

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25.01.2021

Starker Strukturwandel, große Betriebe / Milcherzeugerring Oberfranken legte Bilanz 2020 vor

Bayreuth. Der Ausstieg aus der Milchviehhaltung geht weiter. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Milcherzeugerrings Oberfranken hervor. Demnach zeichnet sich auch in Zukunft ein relativ konstanter Ausstieg ab. Auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren bewege sich auch heuer die Anzahl der Betriebsaufgaben in Oberfranken, heißt es in dem Bericht. Durch den Rückgang von insgesamt 93 Betrieben sei die Zahl der Milchviehhalter nunmehr auf 1256 Betriebe gesunken. Auf fast gleichem Niveau habe sich auch der Rückgang der Milchkühe belaufen. Dem Bericht zufolge reduzierte sich der oberfränkische Milchviehbestand um 2141 auf 73242 Kühe. Ein Zuwachs des Bestandes bleibe bereits seit einigen Jahren aus. ...weiterlesen

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22.01.2021

Eifersucht trieb seltsame Blüten: Lebensgefährtin per GPS überwacht / Verfahren wegen Nachstellung gegen Geldauflage eingestellt

Kulmbach. Wegen des Vorwurfs der Nachstellung musste sich ein 53 Jahre alter Beamter aus dem Landkreis vor dem Amtsgericht verantworten. Der Mann hatte unter anderem am Fahrzeug seiner damaligen Lebensgefährtin einen GPS-Tracker eingebaut, um die Frau auf Schritt und Tritt überwachen zu können. Das Gericht stellte das Verfahren zwar ein, allerdings nur gegen eine Geldauflage in Höhe von 2100 Euro. Außerdem muss der Angeklagte mit einem internen Disziplinarverfahren rechnen. ...weiterlesen

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22.01.2021

Joint am Autohof / 30 Jahre alter Berliner wegen Drogenbesitzes zu Geldstrafe verurteilt

Kulmbach. Wegen eines knappen Gramms Marihuana und eines Joints hat das Amtsgericht einen 30 Jahre alten Mann aus Berlin zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro (1600 Euro) verurteilt. Der Mann, der als Beruf Spieleentwickler angab, wurde im Zuge einer Routinekontrolle beim Autohof in Himmelkron erwischt. „Als er uns entdeckt hat, ließ er den Joint augenblicklich fallen und verhielt sich auffällig“, sagte der Beamte der Verkehrspolizeiinspektion in Bayreuth, die mit der Kontrolle befasst war. Auf die Frage, ob er noch mehr Rauschgift dabei habe, soll er zuerst mit nein geantwortet haben. Doch bei der genaueren Untersuchung fanden die Polizisten in der Bauchtasche ein kleines Plastikdöschen, in dem das Marihuana versteckt war. ...weiterlesen

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21.01.2021

Mit Mitbewohner auf Diebestour / Ulvi K. in Kulmbach vor Gericht - Diebstähle und Sachbeschädigungen in den Himmelkroner Heimen

Kulmbach. Wegen einer ganzen Reihe von Diebstählen und kleineren Sachbeschädigungen in den Himmelkroner Heimen musste sich am Donnerstag Ulvi K. vor dem Amtsgericht in Kulmbach verantworten. Der mittlerweile 43-jährige ist im Jahr 2004 vom Landgericht in Hof wegen Mordes an der damals neunjährigen Peggy Knobloch zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zehn Jahre später wurde er in einem Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Bayreuth freigesprochen. Danach war er noch ein Jahr lang in einer psychiatrischen Klinik in Bayreuth untergebracht, seitdem lebt er in einer betreuten Wohneinrichtung in Himmelkron. ...weiterlesen

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20.01.2021

Zukunft der naturnahen Teichwirtschaft in Gefahr/ Oberfränkische Teichwirte beklagen immense Biberschäden

Mitwitz. Der Biber macht den oberfränkischen Teichwirten derzeit wieder immens zu schaffen. „Alle Beteiligten müssen sich Gedanken machen, wie wir mit dieser Problematik umgehen, wenn wir eine naturnahe Teichwirtschaft auch in Zukunft aufrechterhalten wollen“, sagt Christian Holoch, Betriebsleiter der forstlichen Güterverwaltung in Mitwitz (Landkreis Kronach). Holoch ist auch Beirat der Teichgenossenschaft Oberfranken, er bewirtschaftet rund 30 Hektar Gewässer rund um Mitwitz. Dazu gehört auch der Breitensee am Ortsrand des Markts Mitwitz, den Holoch bereits seit 20 Jahren bewirtschaftet und der aufgrund seiner Jahrhunderte alten Historie bereits als „Kulturgut Teich“ ausgezeichnet worden ist. Hier sind die Biberschäden auch für den Laien deutlich zu sehen. „Wir haben seit einigen Jahren eine komplette Population hier“, sagt Holoch und zeigt auf gut ein Dutzend Zitterpappeln am Ufer, die der Biber schon gefällt hat und die im Wasser liegen. ...weiterlesen

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19.01.2021

Ungewöhnliche Liebesbeziehung vor Gericht / Verkehrte Welt: Angeklagter räumt sexuellen Missbrauch ein, doch Opfer bestreitet die Taten

Bayreuth. Von einem völlig außergewöhnlichen Fall sprachen alle Prozessbeteiligten: Wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie wegen des Besitzes und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften hat das Amtsgericht in Bayreuth einen heute 23 Jahre alten Mann aus dem südlichen Bayreuther Landkreis zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Im Gegensatz zu ähnlich gelagerten Vorkommnissen hatte der Angeklagte im vorliegenden Fall alles eingeräumt, während das Opfer die Taten bestritt. „Das habe ich noch nie erlebt“, sagte Richter Alois Meixner bei der Urteilsverkündung. ...weiterlesen

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15.01.2020

Faustschlag kommt 23-Jährigen teuer zu stehen / Weil er auf seine Nachbarin losgegangen ist, muss ein Handwerker aus Kulmbach ins Gefängnis

Kulmbach. Dieser Faustschlag brachte ihn direkt ins Gefängnis: Weil ein 23-jähriger Handwerker aus einem Kulmbacher Ortsteil seine Nachbarin kräftig und unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dabei nicht unerheblich verletzt hatte, muss der Mann sechs Monate ins Gefängnis. Hintergrund ist, dass der 23-Jährige bereits mehrfach wegen Körperverletzung vorbestraft ist und wegen einer anderen Schlägerei noch eine offene Bewährung hatte. ...weiterlesen

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14.01.2021

Beziehungsstreit lief aus dem Ruder / Außenspiegel demoliert: 31-jähriger Kulmbacher schrammte haarscharf am Knast vorbei

Kulmbach. Immer, wenn er Alkohol getrunken hat, rastet er aus. So geschehen auch am Abend des 8. Mai auf offener Straße in der Nähe des Eulenhofes. Nach einem lautstarken Streit mit seiner Lebensgefährtin trommelte ein 31-jähriger Arbeiter auf das Auto, in das sich die junge Frau geflüchtet hatte. Der rechte Außenspiegel ging dabei samt Blinklicht und Abdeckung zu Bruch. Auch wenn der Schaden „nur“ bei rund 200 Euro lag, stand für den Angeklagten aufgrund mehrerer Vorstrafen und einer offenen Bewährung eine Menge auf dem Spiel. ...weiterlesen

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12.01.2020

Fassoldshof: Übergriff auf Betreuerin / Angeklagter soll junge Frau gewürgt haben - Wegen Corona-Verdacht: Prozess „geplatzt“

Kulmbach. Einmal mehr hat Corona einen Prozess vor dem Amtsgericht „platzen“ lassen. Weil die Hauptbelastungszeugin an der Einlasskontrolle angab, an Geruchs- und Geschmacksstörungen zu leiden, ging Amtsgerichtsdirektor Christoph Berner am Dienstagvormittag auf Nummer sicher und setzte eine umfangreich geplante Verhandlung wegen einer gefährlichen Körperverletzung kurzerhand aus. Ein neuer Termin werde von Amts wegen bestimmt, das könne aber dauern, sagte er. Angeklagte war ein 21-jähriger damaliger Bewohner der Kinder- und Jugendeinrichtung Fassoldshof in Mainleus. Der junge Mann soll am 18. Februar des vergangenen Jahres eine Betreuerin unvermittelt angegriffen und mindestens drei Minuten heftig gewürgt haben. Laut Anklageschrift, die Staatsanwalt Christopher Feulner vorgetragen hatte, erlitt die Frau nicht unerhebliche Verletzungen, darunter gefährliche Einblutungen und ein Hals-Wirbel-Trauma. ...weiterlesen

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04.01.2021

Notorischer Schwarzfahrer muss ins Gefängnis / Leistungserschleichung und Sachbeschädigung: 43jähriger Pegnitzer zu Haftstrafe verurteilt

Pegnitz/Bayreuth. 21 Mal wurde er schon verurteilt, mehrere Haftstrafen musste er bereits verbüßen und auch diesmal wird sein nächster Weg wieder ins Gefängnis führen. Kurz nachdem er aus der JVA entlassen wurde, entschloss sich der polizeibekannte 43-jährige Pegnitzer immer mal wieder, seine Kumpels in Marktredwitz zu besuchen. Doch wie sollte er hinkommen, ohne Geld? Also fuhr er schwarz mit dem Zug und prellte die DB Regio und andere Gesellschaften in 14 Einzelfällen um insgesamt fast 150 Euro. In einer der ersten Verhandlungen vor dem Amtsgericht im neuen Jahr gab es dafür die Quittung. Richterin Christiane Breunig verurteilte den gelernten Maler und Lackierer wegen Leistungserschleichung in 14 Fällen und wegen einer zusätzlichen Sachbeschädigung zu fünf Monaten Haft ohne Bewährung. ...weiterlesen

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Frank Piontek: "Humboldts letzte Reise", (Fotos: Stephan Herbert Fuchs), Verlag Breuer & Sohn Bayreuth 2020
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Frank Piontek: "Alexander von Humboldt trifft Jean Paul"", (Fotos: Stephan Herbert Fuchs), Verlag Breuer & Sohn Bayreuth 2019
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Herausgeber: Oliver van Essenberg. Mit Beiträgen von: Monika Beer, Inge Eggers, Oliver van Essenberg, Karla Fohrbeck, Stephan Herbert Fuchs, Uta Hengelhaupt, Peter Krückmann, Cornelia Masel-Huth, Stephan Müller, Frank Piontek, Mia Pittroff, Eric Waha, Thomas Zimmer u.a. Preis: 19,80 Euro. 256 Seiten, ca. 450 Abbildungen. Verlag: selekt, Bamberg. ISBN: 978-3981379952
Info

"Am Anfang war das Wort"
(Johannes-Evangelium 1,1)

„Man sieht nur, was man weiß.“
(Ludwig Michael Curtius)

"Wer nichts weiß, muss alles glauben"
(Marie von Ebner-Eschenbach)

„Wenn auch anzunehmen ist, alles sei bereits gesagt, so darf man doch keinesfalls folgern, dass auch alles gehört und verstanden ist."
(Franz Liszt)