Stephan Herbert Fuchs
 

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Kulmbacher Köpfe der Kultur

 

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Aktuelles

08.08.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (6):

An der Orgel zieht er alle Register / Trotz Corona und Kirchenaustritten: Wolfgang Trottmann wirbt unermüdlich für die Kirchenmusik“

Kulmbach. Fünf Jahre wollte er in Kulmbach bleiben, mehr nicht. 37 Jahre sind es mittlerweile geworden. „Bereut habe ich es nie“, sagt Wolfgang Trottmann. Der 62-Jährige ist seit Oktober 1985 als Regionalkantor für das Dekanat Hof zuständig, zu dem im weitesten Sinne die Landkreise Hof und Kulmbach gehören. Sein Dienstsitz ist die Kirche „Unsere Liebe Frau“, sein Arbeitsplatz die Orgelbank hoch über dem Kirchenschiff. Hier an der 1986 neu errichteten Eisenbarth-Orgel mit ihren 27 Registern und ihren 1544 Pfeifen, und manchmal auch in anderen Kirchen des Dekanats, begleitet er die Gottesdienste an den Wochenenden musikalisch. Wolfgang Trottmann hat aber natürlich noch viel mehr Aufgaben. ...weiterlesen

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06.08.2022

Festspielhaus: „Einmaliger Ort im Universum“ / Stardirigent Christian Thielemann bei der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth

Bayreuth. Die Radioübertragungen der Festspielaufführungen geben in keiner Weise das wieder, was im Festspielhaus passiert. Diese Auffassung vertritt Christian Thielemann. „Das müsste einmal neu überdacht werden“; sagte der Stardirigent bei einer Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth im Kammermusiksaal der Pianofabrik Steingraeber. Die Übertragungen könnten schon allein deshalb die Akustik nicht annähernd wiedergeben, „weil das Festspielhaus ein einmaliger Ort im Universum ist“, so Thielemann, der nach eigenen Angaben bislang insgesamt 181 Aufführungen in Bayreuth geleitet hatte. Der Klang sei einfach nicht einzufangen, die Grundstimmung erklinge gedämpfter, die Hörner ertönten zu laut, nannte Thielemann zwei Beispiele der Unzulänglichkeiten einer Radioübertragung. ...weiterlesen

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01.08.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (5):

Zu vielseitig für Vorbilder / Thomas Eschenbacher rockt mit dem Sinfonischen Blasorchester des Musikvereins Kasendorf alljährlich den Marktplatz

Kasendorf. 1974 war es, da ist Thomas Eschenbacher im Alter von sechs Jahren der Jugendblaskapelle beigetreten. Heute, 48 Jahre später ist er noch immer dabei, beim Musikverein Kasendorf. Nicht mehr als Klarinettist, sondern als Dirigent des Sinfonischen Blasorchesters. Wenn nicht gerade Corona ist, dann rockt er regelmäßig zur Bierfestzeit den Marktplatz. Doch das ist noch lange nicht alles. Sein Großvater war es, der Thomas Eschenbacher zur Blasmusik gebracht hat. ...weiterlesen

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29.07.2022

Bier brauen, aber nachhaltig / 1. Kulmbacher Bierrechtstag: Brauer fürchten explodierende Kosten

Kulmbach. Hopfen, Malz und Wasser, das sind die Zutaten, die zum Bierbrauen benötigt werden. Bier gilt damit automatisch als nachhaltiges Produkt. Noch dazu, wenn sämtliche Zutaten aus der Region kommen und das Bier, wie üblich, in Mehrwegflaschen abgefüllt wird. Doch ganz so einfach ist es nicht. Brauereien brauchen Strom und Gas und besonders kleine Betriebe geraten aufgrund der explodierenden Kosten zunehmend unter Druck. Dazu kommt, dass auch Brauereien unter immer schärfer werdenden Rahmenbedingungen zu leiden haben. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich darüber beim 1. Kulmbacher Bierrechtstag der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth aus und zwar direkt an der Quelle, in den Räumen des Bayerischen Brauereimuseums im Kulmbacher Mönchshof. ...weiterlesen

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28.07.2022

Blasmusik bei Bier und Bratwürsten / Serenade zur Einstimmung auf die Bierwoche mit der Stadtkapelle

Kulmbach. Mit der Bierfestserenade auf dem Marktplatz hat die Stadtkapelle nach zwei Jahren Pause am Donnerstagabend eine liebgewonnene Tradition wieder aufgenommen. Altbekannte Märsche und Polkas, wie der Kaiserjäger-Marsch oder der Tölzer Schützenmarsch, standen dabei genauso auf dem Programm, wie breite Symphonik mit der Lustspielouvertüre von Bela Keler oder große Oper mit bekannten Arien und Chören von Giuseppe Verdi. Mit dem „Böhmischen Traum“ von Norbert Gälle hatte die Stadtkapelle unter ihrem langjährigen Dirigenten Thomas Besand auch den absoluten Mega-Hit der Blasmusik im Programm. Gedacht ist das Ganze als willkommene musikalische Einstimmung auf die Bierwoche als das größte Fest, das es in Kulmbach gibt. ...weiterlesen

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28.07.2022

Altes Haus im neuen Glanz / Eckhaus am Kressenstein hat seine historische Kuppel wieder

Kulmbach. Die historische Kuppel ist wieder da. Am Donnerstagmorgen wurde sie mit einem Spezialkran auf das Gebäude Kressenstein 30 aufgesetzt. Das über 125 Jahre alte Gebäude soll dank eines Privatinvestors bis Jahresende im neuen Glanz erstrahlen. Punkt halb neun wurde der Kressenstein für gut eine Stunde gesperrt, der 60-Tonnen-Spezialkran einer Firma aus Bamberg bezog Stellung. Inhaber Fares Day legte selbst Hand an und nahm die bereit stehende 1,5 bis 1,8 Tonnen schwere Kuppel, die von der Zimmerei Geißler in Döllnitz hergestellt wurde, an den Haken. Dann ging alles ganz schnell. Der Kran hievte die liebevoll, und in sämtlichen Details nachgearbeitet Kuppel unter den Augen staunender Passanten auf ihren künftigen Platz. Auf dem Dach standen bereits die Handwerker für die Feinarbeiten bereit. „Wir bauen alles so zurück, wie es früher war“, sagte Inhaber Fares Day. ...weiterlesen

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25.07.2022

Bauern nehmen Artenschutz ernst / Ortstermin zum Insektenschutz in Laubersreuth bei Münchberg

Laubersreuth. Imker, Jäger und Landwirte engagieren sich für Insekten- und Artenschutz, und das nicht erst seit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Darauf hat der Bauernverband Hof mit einer medienwirksamen Aktion auf den Flächen von Klaus-Dieter Bäger aufmerksam gemacht. Der Landwirt aus Konradsreuth legt schon seit weit über zehn Jahren Blühwiesen rund um seine Flächen in Laubersreuth bei Münchberg an. ...weiterlesen

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25.07.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (4):

Tausendsassa aus dem Kulmbacher Land / Vorerst keine Auftritte geplant: Für seine Fans ist Philipp Simon Goletz derzeit nur im Netz präsent

Untersteinach. Andrea Berg, Tony Christie oder Chris Norman: Stars wie diese kennen die meisten vom Radio oder vom Fernsehen. Einer der sie und viele andere nicht nur persönlich kennt, sondern auch mit ihnen zusammen gearbeitet hat, ist Philipp Simon Goletz. Der sympathische Musiker, der sich unter anderem als „Frankensima“ oder als „Bayern-1-Barde“ bei einem großen Publikum einen Namen gemacht hat, muss zurzeit krankheitsbedingt kürzer treten. Aktuelle Auftritte sind deshalb nicht geplant. ...weiterlesen

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24.07.2022

Zeichen von Hoffnung und Zuversicht / Eindrucksvolle Aufführung von Mendelssohns „Lobgesang“ mit der Kulmbacher Kantorei

Kulmbach. Krieg, Krankheiten, Krisen: passt da ein Lobgesang in diese Zeit? Die Kulmbacher Kantorei hat diese Frage ganz zurecht mit einem klaren ja beantwortet. Musik drückt schließlich meistens auch ein Stückweit Hoffnung, Zuversicht und Optimismus aus, erst recht Felix Mendelssohn Bartholdys 2. Sinfonie op. 52, eigentlich eine Sinfonie-Kantate, besser bekannt als „Lobgesang“. Die Aufführung der Kulmbacher Kantorei mit dem Orchester Musica Juventa Halle unter Stadt- und Dekanatskantor Christian Reitenspieß am Sonntag in der Petri-Kirche war deshalb nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern setzte ein Zeichen. Auch in dunklen Zeiten lebten die Menschen immer von Hoffnung, wie sie in dieser Musik zum Ausdruck kommt. ...weiterlesen

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22.07.2022

Mit einem Lächeln geht alles leichter / Ernste und heitere Worte beim ersten Bayreuther Landfrauentag nach zweieinhalb Jahren Corona-Pause

Bayreuth. Zwei Jahre ist es her, dass sich die Bayreuther Landfrauen zum letzten Mal persönlich im großen Rahmen getroffen haben. Jetzt war es endlich wieder soweit. Zu diesem ganz besonderen Landfrauentag in einer Halle der Landwirtschaftlichen Lehranstalten hatte man sich deshalb auch viel Zeit genommen und ein beinahe tagesfüllendes Programm ausgedacht. Es reichte von einer Ökumenischen Andacht am Morgen bis zu einer umfangreichen Tombola am späteren Nachmittag. Höhepunkt war der Auftritt von Stargast Volker Heißmann, ein Teil des TV-bekannten Komiker-Duos Heißmann und Rassau aus Fürth. ...weiterlesen

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19.07.2022

Vom Energiefresser zur Energieautarkie / Kommunen gestalten die Energiewende vor Ort – Kulmbach auf gutem Weg

Kulmbach. Die Energieeffizienz steigern und die Energiekosten senken ist das Gebot der Stunde. Eingesparte und damit nicht verbrauchte Energie ist der beste Weg, um das Klima zu schützen. Wichtige Impulsgebern der Energiewende vor Ort sind die Kommunen, denn hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Wie sieht es vor Ort aus? Die Stadt Kulmbach sei sich ihrer Verantwortung im Bereich des Klimaschutzes natürlich bewusst und versuche nach Möglichkeiten, dieser auch gerecht zu werden, so Pressesprecher Jonas Gleich. In Sachen Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden habe sich bereits einiges getan. Erst in diesem Jahr habe die Stadt die Dr.-Stammberger-Halle mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. Zusammen mit dem Wasserkraftwerk Eichenmühle, über das die Stadthalle ebenfalls mit versorgt wird, sei das Gebäude zu 85 Prozent stromautark. ..weiterlesen

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18.07.2022

Borkenkäfer-Situation ist dramatisch / WBV Kulmbach/Stadtsteinach warnt vor Katastrophe - Sinkende Auftragslage trifft auf Überangebot

Himmelkron. Eigentlich müsste man sich freuen über die riesige Menge an Holz, die von der Waldbesitzervereinigung Kulmbach/Stadtsteinach im Auftrag ihrer Mitglieder im zurückliegenden Jahr vermarktet wurde. Der riesige Anstieg von 150000 Festmeter in 2020 auf 210000 Festmeter Holz im zurückliegenden Jahr ist allerdings im Wesentlichen auf den Borkenkäfer zurückzuführen. „Es ist fast wie eine Notschlachtung, aber das Käferholz muss weg“, sagte Geschäftsführer Theo Kaiser bei der Jahresversammlung in Himmelkron. ...weiterlesen

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18.07.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (3)

Ein Theatermacher in Thurnau: Wolfgang Krebs feiert zehn Jahre Schlosstheater

Thurnau. „Wir lassen uns nicht unterkriegen von diesem Virus“, sagt Wolfgang Krebs. Der gebürtige Frankfurter kann heuer ein kleines Jubiläum feiern. Seit zehn Jahren gibt es das von ihm geleitete Schlosstheater Thurnau, für das er nicht nur als Intendant, sondern auch als Schauspieler und Regisseur tätig ist. Wenn er und seine Mitstreiter in den zurückliegenden zwei Jahren auch das Beste aus der Situation gemacht haben, so sagt er trotzdem: „Deses Hin und Her war schon ein emotionaler Stress.“ ...weiterlesen

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17.07.2022

Klassik auf der Burg: Frauenpower im Schönen Hof / Morgenstimmung am Abend - Jubel für die Nürnberger Symphoniker unter Lucie Leguay bei den Plassenburg-Open-Airs

Kulmbach. Diesmal setzten die Nürnberger Symphoniker den Schlusspunkt der Open-Air-Woche im Schönen Hof der Plassenburg. Nach ihrer vielbeachteten Premiere im Jahr 2019 wurde mit der fabelhaften französischen Dirigentin Lucie Leguay und der herausragenden österreichischen Trompetensolistin Selina Ott Frauenpower ganz groß geschrieben. Dirigentin Lucie Leguay hatte dazu ein außergewöhnliches, doch nicht minder populäres Programm ausgewählt. ...weiterlesen

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16.07.2002

Rock im Breitwandformat / Barclay James Harvest bei den Plassenburg Open Airs

Kulmbach. Ihr Berlin-Konzert 1980 machte sie unsterblich, die britische Rock-Band Barclay James Harvest. In keinem Teenager-Plattenschrank durfte das „Concert for the people“ fehlen, die Gruppe ist längst Kult. Damals war Barclay James Harvest am Zenit seines Erfolges. Heute, über 40 Jahre später, gibt es die Band noch immer. Auch wenn sie mittlerweile in zwei Teile zerfallen ist. Der Teil, in dem der Bassist, Songschreiber, Gründer und Sänger Les Holroyd als Frontman aktiv ist, war so etwas wie der Haupt-Act in diesem Jahr bei den Plassenburg Open Airs. Und die rund 1300 Fans, was so viel wie ausverkauft bedeutet, wurden nicht enttäuscht. ...weiterlesen

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14.07.2022

Irischer Sommer im Burghof / Zurück zu den Wurzeln: Angelo Kelly und seine Familie bei den Plassenburg-Open-Airs

Kulmbach. Einst tourten sie mit dem Bus durch ganz Europa, später füllten sie die größten Hallen, lösten eine unbeschreibliche Euphorie aus und verkauften um die 20 Millionen Tonträger. Dann feierte die Kelly Family nach vielen Jahren ein großes und überaus erfolgreiches Comeback mit reihenweise ausverkauften Konzerten. Nun aber konzentriert sich das damals jüngste Mitglied Angelo Kelly (40), der einst nicht nur Lead-Sänger, sondern auch Teenie-Star und Mädchenschwarm war, wieder ganz auf seine Wurzeln. Der irisch-amerikanische Musiker lud seine Fans am Donnerstagabend in Kulmbach zu einer stimmungsvollen Reise in seine Heimat ein. ...weiterlesen

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13.07.2022

Rock´n Roll im Burghof / Spider Murphy Gang bei den Plassenburg Open Airs

Kulmbach. Am Ende wollen sie gar nicht mehr aufhören, den Schönen Hof zu rocken. Sie haben alle Hits im Gepäck und in den über 40 Jahren Bandgeschichte der Spider Murphy Gang sind da aber auch einige zusammen gekommen. Eine komplette Playlist nur bayerischer Rock´n Roll, würde man heute sagen. Nach acht Jahren Pause machte die Spider Murphy Gang wieder einmal Station bei den Plassenburg-Open-Airs und begeisterte ihr Publikum wie eh und je. Echte Rock´n Roller werden eben kaum älter. ...weiterlesen

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14.07.2022

Schulkinder im Focus der Landfrauen / Beate Opel bleibt Kreisbäuerin – Große Veränderungen in der Vorstandschaft

Kulmbach. Beate Opel bleibt Kreisbäuerin von Kulmbach. Die 62-jährige aus Neufang bei Wirsberg wurde bei der Verbandswahl der Landfrauengruppe im Bauernverband ohne Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt. Große Veränderungen gibt es dagegen in der übrigen Vorstandschaft. Gudrun Passing aus Oberdornlach löst Silvia Schramm (Marktleugast) als stellvertretende Kreisbäuerin ab. Schramm wiederum wurde in den Beirat gewählt. Der übrige Beirat, also die erweiterte Vorstandschaft, setzt sich aus Franziska Bär (Buch am Sand), Manuela Vogler (Kunreuth), Susanne Kraus (Gemlenz) und Marion Hartmann (Waldau) zusammen. ...weiterlesen

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13.07.2022

Braune Wiesen, dünner Mais, kümmerliche Sommergerste / Bauern gehen von unterdurchschnittlicher Ernteerwartung aus

Kulmbach. Die Landwirte in ganz Bayern rechnen in diesem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Getreideernte. Während in Südbayern relativ gute Bestände auf den Feldern stehen, wird es in Nordbayern trockenheitsbedingt geringere Getreideerträge geben. Dazu kommt eine angespannte Situation auf dem Weltmarkt. Zum einen sind die Aussichten auf die Ernte dem Bauernverband zufolge in ganz Europa schlecht. Zum anderen sei die Transportlogistik aus wichtigen Erzeugerländern wie der Ukraine aufgrund des Krieges nach wie vor nicht sicher. Sorge bereiten den Bauern auch die enormen Preisanstiege in der gesamten Lieferkette. Wie ist die Situation vor Ort? ...weiterlesen

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12.07.2022

Pionier für eine Landwirtschaft / Bittl´scher Gutsbetrieb beteiligt sich an Pilotprojekt zur Biodiversität

Küps. Nutzungs- und Schutzinteressen in der Landwirtschaft zusammenzubringen, das ist das Ziel des Projektes „Natur-positive Agrarsysteme“ (NaPA), an dem sich 19 ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte unter wissenschaftlicher Begleitung der Humboldt-Universität Berlin beteiligen. Einer der Betriebe ist dabei auch in Oberfranken: der Bittl´sche Gutsbetrieb von Barbara und Hubertus von Künsberg in Oberlangenstand bei Küps im Landkreis Kronach. ...weiterlesen

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11.07.2022

Vollkornbrot per Instagram und WhatsApp / Brot von den eigenen Feldern - Die Familie Passing bewirtschaftet in Oberdornlach einen Bio-Bauernhof

Oberdornlach. Eigentlich ist das Ganze aus der Not heraus entstanden. Im verregneten Sommer 2017 hatte der Dinkel nicht ganz die geforderten Werte und so probierte Gudrun Passing einfach einmal selbst, Brot zu backen. Das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen. Schnell sprach es sich in der Verwandtschaft herum und so fand sie auch im Freundes- und Bekanntenkreis schnell Abnehmer für ihr selbstgebackenes Dinkel-Vollkornbrot. Mittlerweile hat Gudrun Passing einen Direktvermarktungskurs absolviert und einen eigenen, von den Behörden nach strengen Vorgaben bereits abgenommenen Backraum auf dem Hof in Oberdornlach eingerichtet. ...weiterlesen

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11.07.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (2):

Im Oberhacken ist die Farbe zurück / Malerin, Galeristin und Dozentin: Marion Kotyba arbeitet seit 2017 in ihrer eigenen Galerie

Kulmbach. Die lange Zeit des Lockdowns war für sie wenig farbig. „Das Leben hat gefehlt“, sagt Marion Kotyba, freischaffende Künstlerin, Galeristin und Dozentin aus Kulmbach. Auch die Interaktion mit den Kollegen habe sie schmerzlich vermisst. Doch Not macht erfinderisch. Das traditionelle Kunstsymposium auf der Plassenburg hatte sie trotz strengster Auflagen durchgezogen und im Internet hatte sie eine Galerie eröffnet. ...weiterlesen

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10.07.2022

„Das Glas ist immer halbvoll / Interview mit DEHOGA-Kreisvorsitzendem Alexander Schütz zur derzeitigen Situation in der Gastronomie

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie kämpft sich das Gastgewerbe aus der Krise. Dank der anziehenden Nachfrage wächst bei vielen Betrieben die Zuversicht. Der Neustart der Branche wird allerdings erschwert durch die massiv steigenden Kosten und wachsenden Unsicherheiten in Folge des Ukraine-Krieges. Wir sprachen mit Alexander Schütz, dem Kreisvorsitzenden des Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), der in Wartenfels bei Presseck den Berghof betreibt.

Herr Schütz, man hört es landauf landab: Köche und Kellner fehlen, deshalb werden Öffnungszeiten eingeschränkt oder man stellt gar auf Selbstbedienung um. Wie dramatisch ist die Lage? ...weiterlesen

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08.07.2022

Harmonisch und heiter / Robert Schumann mit Lisa Wellisch und Tatjana Uhde im Altenstädter Schloss

Pegnitz. Mythen und Märchen als Inspiration für eine bessere Welt. Das ist es, was viele Schriftsteller und Komponisten der Romantik mit ihrem Schaffen beabsichtigt haben. Die Wirklichkeit verschleiern mit träumerischen Bildern und fantastischen Erzählungen, das ist die romantische Schaffensweise unter anderem von Robert Schumann. Die Pianistin Lisa Wellisch und die Cellistin Tatjana Uhde haben sich der „Märchenbilder“ interpretatorisch angenommen und ihnen am Freitag ein kleines Konzert mit spätromantischer Kammermusik im Altenstädter Schloss gewidmet. ...weiterlesen

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06.07.2022

„Wollen auch weiterhin Eigenbemühungen sehen“ / Befristetes Moratorium für Hartz-IV-Sanktionen: David Potzel vom Jobcenter Kulmbach: „Fordern fällt nicht weg“

Kulmbach. Der Bundestag hat im Mai eine vorübergehende Aussetzung der Hartz-IV-Sanktionen beschlossen. Das Gesetz sieht vor, die Sanktionen bei Pflichtverletzungen für Empfänger von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) für die Dauer eines Jahres befristet einzustellen. Hintergrund war, dass das Bundesverfassungsgericht 2019 eine Neuregelung in Bezug auf die Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen in der Grundsicherung gefordert hatte. Für das Moratorium gilt: Pflichtverletzungen, wie zum Beispiel die Weigerung, eine zumutbare Arbeit oder Ausbildung aufzunehmen oder sich darum zu bewerben, oder der Abbruch einer Weiterbildungsmaßnahme,  werden bis auf Weiteres nicht mehr mit Kürzungen des Regelsatzes sanktioniert, im Gegensatz zu Meldeversäumnissen oder Terminverletzungen. Hier soll es auch weiterhin Sanktionen geben, jedoch erst ab dem zweiten Meldeversäumnis. Wir sprachen darüber mit Pressesprecher David Potzel vom Jobcenter in Kulmbach: ...weiterlesen

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04.07.2022

Kulmbacher Köpfe der Kultur (2):

„Meine Welt ist die Musik“ / Thomas Grünke leitet den Trebgaster St.-Johannes-Chor und das Kulmbacher Kammerorchester

Kulmbach. Corona hat schon seine Spuren hinterlassen, sagt Thomas Grünke. Der 55-Jährige, seit 1995 Organist an der St.-Johannes-Kirche in Trebgast, seit 1999 Leiter des St.-Johannes-Chors und seit 2013 Dirigent des Kulmbacher Kammerorchesters, sagt aber auch: „Ich bin glücklich, dass der Chor und das Kammerorchester Corona überhaupt überlebt haben.“ ...weiterlesen

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03.07.2022

Makelloses Spiel und musikalische Fantasie / Terzo Brass und Roland Weiss eröffneten 51. Pegnitzer Sommerkonzerte

Pegnitz. Der Abendchoral „Mein schönste Zier und Kleinod bist auf Erden du, Herr Jesu Christ“ von Johann Eccard aus dem Jahr 1598 gab dem Konzert seinen Namen. Mit festlichen Orgel- und Bläserklänge sind am Sonntagabend die 51. Pegnitzer Sommerkonzerte in der St.-Bartholomäuskirche eröffnet worden. Ausführende waren das Bayreuther Blechbläserquintett sowie der Gründer der Sommerkonzerte, der langjährige Dekanatskantor Roland Weiss. ...weiterlesen

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03.07.2022

Ein Stern am Himmel der Kultur / Empfang um 50. Geburtstag der Pegnitzer Sommerkonzerte

Pegnitz. Aus kleinsten bescheidenen Anfängen heraus haben sich die Pegnitzer Sommerkonzerte zu einer etablierten und weit über die Landkreisgrenzen bekannten Konzertreihe entwickelt. Alljährlich gibt es im Juli und August Musik der verschiedensten Stilrichtungen in unterschiedlichster Besetzung, vom Solokonzert bis zum Orchesterwerk in den Kirchen und an anderen Spielstätten in der Region. 1972 hatte alles begonnen. Grund genug, nicht nur mit einem Festgottesdienst und einem Festkonzert den 50. Geburtstag zu feiern, sondern auch zusammen mit den Verantwortlichen, Mitstreitern und Förderern bei einem kleinen Empfang im Gemeindehaus die vergangenen fünf Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. ...weiterlesen

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03.07.2022

Hitze, Trockenheit und Klimawandel / BBV-Kreisobmann Harald Peetz geht von massiven Trockenschäden und weit unterdurchschnittlichen Ertrag aus

Kulmbach. Anwohner werden in Berlin aufgefordert Stadtbäume zu gießen, in Teilen Brandenburgs wird Trinkwasser rationiert und der Dürremonitor zeigt tiefrote Flächen. Gefühlt gab es schon im Juni so viele heiße Tage, wie schon seit Jahren nicht mehr im ganzen Sommer. Schon seit Jahren schwindet das Grundwasser, was Auswirkungen auf viele Pflanzen, auf die Landwirtschaft und die gesamte Umwelt hat. Auch der Wald ist gestresst und die Waldbrandgefahr ist enorm. Wie ist die Situation im Landkreis Kulmbach? Wir haben beim neuen Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Harald Peetz aus Himmelkron, nachgefragt:
Herr Peetz, Sind wir ihrer Meinung nach 2022 wieder auf dem Weg in ein Dürrejahr? ...weiterlesen

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30.06.2022

Gemeinschaftsgarten im Dorf mit Herz / Gartenbauverein Windheim pflegt den Kräutergarten in Hirschfeld – Auszeichnung durch den Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege

Hirschfeld. Bauerngarten, Kräutergarten, Schul- und Schaugarten: das alles ist das kleine Gemeinschaftsgärtchen in Hirschfeld, einem Ortsteil von Steinbach am Wald im Landkreis Kronach. An die zehn Mitstreiter des Gartenbauvereins aus dem nahen Windheim kümmern sich regelmäßig um die etwa 250 Quadratmeter große Anlage an der Dorfstraße, in der alle möglichen Bergkräuter, Wildkräuter, Hildegardkräuter und vielen mehr wachsen. Das Projekt wurde jetzt vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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30.06.2022

Apotheke Gottes als touristischer Anziehungspunkt / OGV kümmert sich um den Schmölzer Pfarrgarten – Förderung durch den Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege

Schmölz. Pfarrgärten spielten in früheren Jahrhunderten eine große Rolle. Ein solcher Garten, der weitestgehend unverändert erhalten werden konnte, ist der Schmölzer Pfarrgarten. Den Namen „Apotheke Gottes“ trägt er immer noch, auch wenn er heute eher ein touristischer Anziehungspunkt und weit über den Landkreis Kronach hinaus bekannt ist. Träger ist der Obst- und Gartenbauverein Schmölz, ein Ortsteil des Marktes Küps. Seine Mitglieder pflegen und bewirtschaften das Areal seit vielen Jahren absolut vorbildlich als Gemeinschaftsgarten. Deshalb wurde das Projekt jetzt vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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30.06.2022

Mangold, Meerrettich und Mirabellen aus dem Gemeinschaftsgarten/ Flüchtlingsarbeit mal anders - Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege fördert segensreiche Arbeit

Lautertal. Deutsch lernen und Geselligkeit pflegen. Das geht in einem Garten einfacher, als in einer Schule. Die Initiative Asyl in Lautertal bei Coburg hat deshalb im Jahr 2017 von einer Privatperson ein rund 1600 Quadratmeter großes Grundstück gepachtet und das Areal mitten in der Ortschaft zum Internationalen Begegnungsgarten umgestaltet. Weil das ehrgeizige Unterfangen mittlerweile zur echten Erfolgsgeschichte wurde, hat der Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege das Projekt ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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30.06.2022

Generationen gärtnern zusammen / - Fühlbaum, Hochbeete und Naschpfad am Wohnpark Callenberg - Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege fördert Arbeit des OGV Neundorf

Weidach. „Es macht uns sehr viel Spaß“, sagt eine Bewohnerin des Wohnparks am Callenberg. Die rüstige Seniorin hat verschiedene Gemüsesorten in einem der kleinen Hochbeete auf der Terrasse der Einrichtung gepflanzt und ist gerade mit der Pflege beschäftigt. Der Obst- und Gartenbauverein Neundorf mit Vorsitzender Pia Dohles an der Spitze hat es möglich gemacht, dass viele Senioren, die früher oft selbst einen Garten angelegt und bewirtschaftet haben, hier vor Ort weiter gärtnerisch tätig sein können. Das große Engagement des Vereins, bei der Anlage der Hochbeete, beim Anpflanzen von Sträuchern, beim Bau eines „Fühlbaums“ und der Aufstellung einer Bank zum Verweilen wurde jetzt mit einer Auszeichnung und einer Förderung vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege gewürdigt. ...weiterlesen

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30.06.2022

Gartenarbeit ohne Druck und Zwang / Auf dem Eckhardtsberg kümmern sich Menschen mit und ohne Behinderung um ein grünes Coburg- Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege fördert segensreiche Arbeit

Coburg. Der Ausblick auf die Veste ist spektakulär, das Projekt selbst ist aber auch nicht alltäglich. Auf dem Eckhardtsberg in Coburg betreibt die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) der Diakonie einen Gemeinschaftsgarten, in dem Menschen mit und ohne Behinderung nach Lust und Laune gärtnerisch tätig werden können. „Wir haben hier eine Oase für die Natur und für den Menschen geschaffen“, sagt Stefan Kornherr von der Bezirksstelle des Diakonischen Werkes. Vom integrativen Ansatz her hat das Projekt absoluten Leuchtturmcharakter, deshalb wurde es jetzt vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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30.06.2022

Gemeinschaftsgeist wird groß geschrieben / „Urban Gardening“ in Zapfendorf - Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege fördert Arbeit des Gartenbauvereins

Zapfendorf. Ein ganz besonderes Projekt ist es schon, das sich der Gartenbauverein Zapfendorf auf die Fahnen geschrieben hat. Ausgerechnet zwischen der Hauptstraße und der vielbefahrenen ICE-Strecke hat der Verein begonnen, einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Auf dem bislang ungenutzten Gelände der Gemeinde soll es künftig nicht nur grünen und blühen, getreu dem Motto „Zapfendorf soll essbar werden“ soll man dort künftig auch Obst und Gemüse ernten können. Groß geschrieben wird dabei die Gemeinschaft. Deshalb wurde das Projekt jetzt vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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30.06.2022

Idylle pur im Berggebiet / Der Gartenbauverein Kaulberg betreibt einen zertifizierten Gemeinschaftsgarten – Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege fördert segensreiche Arbeit

Bamberg. Für alle Beteiligten ist es Idylle pur. „Wir bieten den Leuten etwas Alternatives an, den Aufenthalt im Grünen“, sagt Norbert Nicol, Vorsitzender des Gartenbauvereins Kaulberg in Bamberg. Er ist für den Gemeinschaftsgarten des Vereins hier im Berggebiet verantwortlich. 10 bis 15 Interessierte sind regelmäßig aktiv, sie sähen, pflanzen, pflegen, ernten, freuen sich an der Natur und an der Gemeinschaft. Das Projekt wurde jetzt vom Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege ausgezeichnet und gefördert. ...weiterlesen

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25.06.2022

Sinnlich, subtil und spannungsvoll / Weltklasse-Harfenistin Silke Aichhorn gastierte im Altenstädter Schloss

Pegnitz. Die Harfe ist schon ein seltsames Instrument. Sie ist groß, schwer, teuer, höchst kompliziert zu spielen und hat im Orchester meist einen recht undankbaren Part. Trotzdem, die Harfe hat unter den Instrumenten mit die größte und längste Tradition. Eine Künstlerin, die es auf der Harfe zur absoluten Meisterschaft gebracht hat, ist Silke Aichhorn. Am Samstagabend gastierte die Musikerin aus Traunstein im Altenstädter Schloss und beeindruckte mit einer ungeheuren Vielseitigkeit ihres Könnens. ...weiterlesen

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23.06.2022

SPD Ortsverein leidet unter Mitgliederschwund / Delegierten für Nominierung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten gewählt – OB Lehmann für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Partei ausgezeichnet

Kulmbach. Die Landtags- und Bezirkstagswahlen im kommenden Jahr werfen ihre Schatten voraus. In ihrer Jahresversammlung hat der Kulmbacher SPD-Ortsverein bereits die Delegierten gewählt, die bei den Nominierungskonferenzen die Kandidaten wählen werden. In seinem Bericht zeichnete der Ortsvereinsvorsitzende, Oberbürgermeister Ingo Lehmann, ein überaus positives Bild seiner Stadtpolitik. ...weiterlesen

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23.06.2022

Heute Wurzeln, morgen Humus / Pflanzenbautage in Lopp stießen auf große Resonanz

Lopp. Trockenheit und Wassermangel bringen es mit sich: Ackerböden müssen in der Tiefe gelockert und Untersaaten zur Humusbildung eingebracht werden. Andernfalls werden die Erträge immer weniger und am Schluss wächst gar nichts mehr auf den Feldern. Das alles wurde beim Pflanzenbautag in Lopp bei Kasendorf deutlich. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit ging es diesmal vor allem darum, wie Landwirte auf ihren Feldern den Humus in die Tiefe bringen können, um den Wasserhaushalt zu verbessern, so Geschäftsführer Horst Dupke vom Maschinenring. Die Traditionsveranstaltung wird vom Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung und vom Maschinenring Kulmbach ausgerichtet. ...weiterlesen

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23.06.2022

Biogas, Biomast und Bauernhofeis / Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz erkundete Landwirtschaft im Fichtelgebirge

Wunsiedel. Die Themenpalette war breit gestreut: vom Waldumbau über die Herstellung von Bauernhofeis, von der Bio-Ochsenmast über Biogas bis hin zur Ferkelerzeugung reichten die Punkte, mit denen sich eine Delegation mit der oberfränkischen Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz an der Spitze über Landwirtschaft im Fichtelgebirge informierte. Start war an einem Hotspot, allerdings im negativen Sinn: am Buchberg bei Reichholdgrün. Dort hat der Borkenkäfer nach der Trockenheit der vergangenen Jahre gewaltig zugeschlagen. ...weiterlesen

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22.06.2022

Preissteigerungen kommen bei den Landwirten nicht an / Wahlen beim Bauernverband: Karl Lappe geht in seine dritte Amtszeit als Bayreuther BBV-Kreisobmann

Bayreuth. Karl Lappe bleibt auch in den kommenden fünf Jahren Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes. Der 57-jährige Landwirt aus Schöchleins und Mistelgauer Bürgermeister wurde bei der Kreisversammlung in Bayreuth ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Lappe geht damit in seine dritte Amtsperiode. Wenige Veränderungen gab es auch in der weiteren Kreisvorstandschaft. ...weiterlesen

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22.06.2022

Wasserscheu und ohne Kondition / „Wir haben zu wenig Schwimmlehrer“ beklagt Reimund Arth von der Wasserwacht

Kulmbach. „Corona hat bei den Schwimmschülern schon Spuren hinterlassen“, sagt Reimund Arth, Vorsitzender der Wasserwacht, Ortsgruppe Kulmbach. Der 68-jährige bekommt das im Moment täglich zu spüren, denn er ist verantwortlich für die Schwimmkurse im Kulmbacher Freibad. Größtes Problem sei es, dass auffällig viele Kinder absolut wasserscheu sind, sagt Reimund Arth. Er führt das hauptsächlich auf zwei Jahre Corona zurück, in denen die Bäder meist geschlossen und wenn, dann nur mit strikten Beschränkungen zugänglich waren. ...weiterlesen

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22.06.2022

Schwimmkurse: Mehr Anfragen als verfügbare Plätze / Interview mit Tatjana Reif vom DLRG-Ortsverband Kulmbach

Kulmbach. Zwei Jahre Corona haben, was die Schwimmfähigkeit vieler Kinder betrifft, ihre Spuren hinterlassen. Immer wieder ist zu hören, dass die Gefahr einer Nichtschwimmer-Generation droht. Hintergrund ist, dass Schwimmhallen und Freibäder lange geschlossen waren und somit auch keine Schwimmkurse abgehalten wurden. Warum die DLRG im Moment trotzdem keine Schwimmkurse anbieten kann erklärt Jugendleiterin Tatjana Reif im Gespräch. ...weiterlesen

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17.06.2022

Hit auf Hit, Schlag auf Schlag / Mit den Bellamy Brothers waren Weltstars der Country-Musik zu Gast

Hof. Der Begriff Superstars wird längst inflationär benutzt. Zwei Musiker, die schon Superstars waren, als es das Wort noch gar nicht gab, sind die Bellamy Brothers. Dem Konzertveranstalter „Kulttreff zum Hans“ aus Warmensteinach ist es zu verdanken, dass das weltberühmte US-amerikanische Country-Duo nun schon zwei Mal in der Region zu Gast war. So auch Freitag wieder, diesmal im Festsaal der Freiheitshalle zum einzigen Deutschland-Auftritt, wie Kurt Keller vom Kulttreff verrät. ...weiterlesen

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15.06.2022

Borkenkäfer bescherte Rekordzahlen / Waldbauernvereinigung Bayreuth: Wachstum in allen Bereichen

Bayreuth. Mehr Mitglieder, mehr Fläche und weit über 40000 vermarktete Festmeter Holz: Die Waldbauernvereinigung Bayreuth konnte bei ihrer Jahresversammlung riesige Wachstumszahlen in allen Bereichen vermelden. Die Ursachen dafür sind allerdings weniger erfreulich. Vor allem die extremen Trockenjahre hatten dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäfer ungehindert verbreiten konnte. ...weiterlesen

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14.06.2022

Hohe Kosten belasten Bauern / Steigende Milchpreise kommen bei den Landwirten nicht an - Langfristige Perspektiven gefordert

Kulmbach. Lange galt der Milchpreis als eine Art Sorgenkind, jetzt auf einmal ist er im Höhenflug, die Bauern sind aber trotzdem in Bedrängnis. Wie kann das sein? Grund für die steigenden Milchpreise ist, dass das Angebot an Rohmilch und Milchprodukten weltweit als sehr knapp gilt. Bundesweit sind die Erzeugerpreise im Mai teilweise auf über 50 Cent je Kilogramm gestiegen. Noch vor kurzem schien dies unvorstellbar. Die Landwirte müssten eigentlich froh darüber sein. Doch plötzlich werden auch die Kosten für die Erzeugung in bislang unvorstellbare Höhen getrieben. Dazu kommt, dass sämtliche Preise für Lebensmittel aber auch alle anderen Dinge des täglichen Bedarfs stark ansteigen. Die Nachfrage geht damit zurück, denn der Verbraucher dreht jeden Euro zweimal um. ...weiterlesen

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12.06.2022

Publikumsmagnet Landwirtschaft / Maschinenring feierte 60. Geburtstag

Kulmbach. Er ist ein Dienstleister für die Landwirtschaft, aber in zunehmenden Maß auch für Firmen und Privatleute: der Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach. Vor rund 60 Jahren wurde er gegründet und hat seitdem eine stetige Aufwärtsentwicklung genommen. Ihr breites Portfolio stellte die bäuerliche Selbsthilfeeinrichtung am Sonntag in Neufang auf dem Gelände zwischen dem Reitstall von Ralf Michel und dem Kulmbacher Flugplatz bei einem „Tag der Landwirtschaft“ vor. Viele hundert Besucher nutzten während des Nachmittags die Möglichkeit, Technik zu bestaunen und sich über landwirtschaftliche Zusammenhänge zu informieren. ...weiterlesen

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12.06.2022

Betriebshilfe, Beratung und Baumfällungen / Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach konnte sich im Corona-Jahr 2021 gut behaupten

Neufang. Ursprünglich ging es lediglich um die Vermittlung von Maschinen. Mittlerweile bieten die Maschinen- und Betriebshilfsringe ein weitverzweigtes Netz an Dienstleistungen an. Bestes Beispiel dafür ist der Maschinenring Kulmbach. Die bäuerliche Selbsthilfeeinrichtung konnte im zurückliegenden Jahr trotz Corona ihren Verrechnungswert, also den Wert, der auf Basis der Kosten für die Leistungen aller Bereiche angesetzt wird, von 3,7 auf gut vier Millionen Euro steigern. ...weiterlesen

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07.06.2022

Kleiner Ring, große Schlagkraft / Maschinen- und Betriebshilfsring Wunsiedel: Vorstand bleibt unverändert – Mitgliedsbeiträge verdoppelt

Höchstädt. Der Maschinen- und Betriebshilfsring Wunsiedel ist mit seinen gut 600 Mitgliedern einer der kleineren Ringe in Bayern. „Doch wir sind nicht weniger schlagfertig als die großen Ringe“, sagte der Vorsitzende Martin Goldschald bei der Jahresversammlung in Höchstädt. Die Schlagkraft der bäuerlichen Selbsthilfeeinrichtung machte er unter anderem auch daran fest, dass nahezu alle landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis auch Mitglied des Maschinenrings sind. ...weiterlesen

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03.06.2022

Achtung, Respekt und Wertschätzung für Betriebshelfer / Maschinenring Fränkische Schweiz: Erfolgsbilanz trotz Corona

Aufseß/Windischgaillenreuth. Steigende Zahlen in nahezu allen Bereichen kann der Maschinen- und Betriebshilfsring Fränkische Schweiz für sich verbuchen. Bei der Jahreshauptversammlung bezifferte Geschäftsführer Manuel Appel den Verrechnungswert für das zurückliegende Jahr auf 3,1 Millionen Euro und damit auf über 100000 Euro mehr als noch 2020. Beim Verrechnungswert handelt es sich um den Wert, der auf der Basis der Kosten für die Leistungen aller Bereiche angesetzt wird. ...weiterlesen

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03.06.2022

Kompetente Erstversorgung durch qualifizierte Helfer / Pilotprojekt für Oberfranken: Notfall-App startet im Juli

Bayreuth/Kulmbach. Ersthelfer per Handy zu einem Notfall zu lotsen, Das ist die Idee, die hinter der Notfall-App steht. Auch im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach soll so eine App eingeführt werden. Sie startet im Juli als Pilotprojekt für ganz Oberfranken, kündigte Tobias Schif, Pressesprecher des BRK in Bayreuth auf Nachfrage an. Ziel der App ist es, bei schweren Notfällen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe zu leisten. Das kann unter Umständen Leben retten, denn Patienten, die nicht rechtzeitig beatmet wurden, hätten beispielsweise ein deutlich erhöhtes Risiko, bleibende Schäden zu erleiden, beziehungsweise den Anfall oder Infarkt nicht zu überleben. ...weiterlesen

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02.06.2022

Am 12. Juni: Tag der Landwirtschaft zwischen Reitstall und Flugplatz / Maschinen- und Betriebshilfering Kulmbach feiert 60. Geburtstag

Kulmbach. Drei Maschinenringe gab es Anfang der 1960er Jahre auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Kulmbach. Alle drei wurden damals noch von der Sparkasse, beziehungsweise den Raiffeisenbanken getragen. Mit dem Zusammenschluss der drei Ringe genau vor 60 Jahren war der Maschinen- und Betriebshilfsring Kulmbach entstanden. Den Geburtstag feiern die Verantwortlichen um Vorsitzenden Andreas Textores und Geschäftsführer Horst Dupke mit einem großangelegten Tag der Landwirtschaft am Sonntag, 12. Juni von 13 bis 17 Uhr auf dem Gelände zwischen dem Reitstall Michel und dem Kulmbacher Flugplatz. ...weiterlesen

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01.06.2022

Rekordzahlen trotz Corona / Maschinenring Bayreuth-Pegnitz übertrifft beim Verrechnungswert erstmals die Acht-Millionen-Euro-Grenze – Betriebshelfer dringend gesucht

Bayreuth/Pegnitz. Die Corona-Krise ist am Maschinen- und Betriebshilfering Bayreuth-Pegnitz nicht spurlos vorübergegangen. „Die Pandemie war eine große Herausforderung, vor allem für unsere Betriebshelfer“, sagte der Vorsitzende Reinhard Sendelbeck bei der ersten Jahreshauptversammlung seit drei Jahren. Gerade die Helfer hätten alles möglich gemacht, um den Betrieb auf den Höfen aufrechtzuerhalten. Trotzdem konnten sich die Zahlen in den vergangenen Jahren sehen lassen. Beim Verrechnungswert wurde sogar erstmals die Acht-Millionen-Grenze deutlich überschritten. ...weiterlesen

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01.06.2022

Schwanger? Null Promille! / Monika Cosma und Kerstin Ziegler von der KoKi-Stelle über die Gefahren von Alkohol während der Schwangerschaft

Kulmbach. Ein kleines Bier während der Schwangerschaft kann das Leben eines Kindes für immer zerstören. Darauf haben die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und die Koordinierende Kinderschutzstelle des Landratsamtes Kulmbach (KoKi) vor wenigen Wochen mit einer kleinen Ausstellung im Beruflichen Schulzentrum hingewiesen. Wir sprachen im Nachgang noch einmal mit den beiden Sozialpädagoginnen Monika Cosma und Kerstin Ziegler von KoKi über ihre Präventionsarbeit und die tatsächlichen Gefahren von Alkohol in der Schwangerschaft. ...weiterlesen

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31.05.2022

Mit der Maus ins Rathaus / Digitale Gemeinde: Großes Angebot, aber noch zu wenige Nutzer

Kulmbach. Die Digitalisierung hat für einen radikalen Umbruch in fast allen Lebensbereichen gesorgt. Nahezu alle Facetten des Lebens werden durch neue Lösungen verändert, sei es das bargeldlose Bezahlen, das Arbeiten von Zuhause oder der bequeme Online-Einkauf. Mehr Aktualität, mehr Service, mehr Information, mehr Transparenz, kurz: mehr Bürgerservice verspricht sich die Politik durch die zunehmende Digitalisierung der Gemeinden. „Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine der wichtigsten Aufgaben der bayerischen Kommunen in den nächsten Monaten“, sagt die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach. Online-Services seien nicht nur gut für die Bürger, sie machten auch die Arbeit der Kommunen einfacher und effizienter. Wie sieht es im Kulmbacher Land mit der Digitalisierung der Gemeinden aus? ...weiterlesen

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30.05.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (25):

Nachhaltig und regional: Damwild aus dem Kulmbacher Land / Die Familie Wachter betreibt das Lehenthaler Wildgehege

Lehenthal. Das Damwild in Lehenthal ist schon eine kleine Attraktion. Immer wieder kommen junge Familien mit kleinen Kindern, um die Tiere zu beobachten, und auch, um sie zu füttern. „Wir haben da nichts dagegen. Im Gegenteil, wir freuen uns, dass wir mit dem Gehege und unseren Tieren auch anderen eine Freude bereiten können.“, sagen Vater Erwin und Sohn Marcel Wachter. Erwin (63) ist der Betreiber des Geheges und Inhaber der 130 Tiere starken Herde. Marcel kümmert sich zusammen mit Bruder Alexander und Schwester Julia um die Tiere und um deren Vermarktung. ...weiterlesen

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28.05.2022

Farbig, frisch und facettenreich / Kölner Kammerensemble „The Chambers“ musizierte in der Schlosskapelle der Plassenburg

Kulmbach. Endlich wieder Live-Konzerte, noch dazu in einem echten Juwel der Stadt als Veranstaltungsort: der für Konzerte selten genutzten Schlosskapelle der Plassenburg. Dort gastierte am Samstagabend das neunköpfige Kammermusikensemble „The Chambers“, das sich in Köln zusammen gefunden hatte und aus Musikern verschiedenster Nationen besteht. Eine Geigerin kommt sogar aus der Ukraine, zwei Geiger aus Russland. ...weiterlesen

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23.05.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (24):

Landwirtschaft am Rande der Stadt / Kerstin und Hermann Grampp bewirtschaften in Melkendorf einen Milchviehbetrieb

Auch wenn die Arbeitsbelastung enorm ist und von den derzeitigen Preissteigerungen beim Bauern kaum etwas ankommt: „Landwirtschaft, das ist für mich Beruf und Hobby in einem“, sagt Hermann Grampp (54). Er ist überzeugt davon, dass es weiter geht, dass Landwirtschaft Zukunft hat, auch wenn es das Umfeld einem nicht gerade leicht macht. ...weiterlesen

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20.05.2022

Frischer Wind in der Steuerberatung / Kanzleiverbund Kulmbach der BBJ-Unternehmensgruppe unter neuer Leitung – Mandanten aus der Landwirtschaft im Focus

Himmelkron / Kulmbach. Jörg Deuerling, Martin Dietel und Michael Schuberth stehen künftig an der Spitze des Kulmbacher Kanzleiverbundes der BBJ Unternehmensgruppe. Sie lösen damit Günter Engel ab, der über zehn Jahre hinweg die Kanzlei erfolgreich zu einem fränkisch-sächsischen Verbund weiterentwickelt hatte. Dazu gehören die Kanzleien in Kulmbach, Scheßlitz, Plauen, Hof und Bayreuth mit zusammen rund 120 Mitarbeitern. Der Stabwechsel an der Spitze wurde jetzt bei einer Festveranstaltung in Himmelkron vollzogen. ...weiterlesen

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19.05.2022

Landfrauen suchen Dialog mit der Gesellschaft / Keine Veränderungen an der Spitze: Angelika Seyferth als Kreisbäuerin wiedergewählt

Bayreuth. Die bisherige Kreisbäuerin ist auch die neue: Angelika Seyferth (64) aus Mistelgau ist bei den turnusmäßigen Verbandswahlen der Landfrauengruppe im Bauernverband einstimmig für die kommenden fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt worden. Keine Veränderungen gab es auch im Amt ihrer Stellvertreterin. Doris Schmidt (54) aus Plech wurde ebenso wie schon zuvor Angelika Seyferth mit 35 von 35 möglichen Stimmen gewählt. ...weiterlesen

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16.05.2022

Schweinemarkt vor gewaltigem Umbruch: Klasse statt Masse / Insektenfleisch und „Clean Meat“ statt Spanferkel und Schweinesteak – Fachgespräch mit Metzger und Produzenten

Zettlitz. Die Schweinehaltung wird sich in den kommenden Jahren extrem verändern. Davon geht Rüdiger Strobel von der gleichnamigen Landmetzgerei im Selbitzer Ortsteil Dörnthal aus. „Die Entwicklung wird weg von der Masse und dafür hin zur Klasse gehen“, sagt Strobel, der vor Jahren mit seinen Strohschweinen bekannt wurde. Bei einem Meinungsaustausch mit dem Kulmbacher BBV-Kreisobmann und Ferkelerzeuger Wilfried Löwinger auf dem Betrieb von Udo Köhler, ebenfalls Ferkelerzeuger, in Zettlitz bei Gefrees sagt Strohschweinmetzger Strobel voraus, dass der typische Kunde der Zukunft nur noch ein- bis zweimal pro Woche Fleisch genießen wird, dafür aber dann ein Top-Produkt für sich in Anspruch nehmen möchte. ...weiterlesen

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16.05.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (23):

Klasse statt Masse / Familie Berthold vermarktet Kulmbacher Weideschweine über Ihren Hofladen in Kulmbach und online in ganz Deutschland

Eggenreuth. Regional, transparent und fair: das sind die drei wichtigsten Kriterien für das Kulmbacher Weideschwein. Was mit einer Zuchtsau vor mittlerweile über acht Jahren begann, hat sich mittlerweile schon fast zum Selbstläufer entwickelt. 200 Schweine umfasst die Herde oberhalb der kleinen Ortschaft Eggenreuth. Die außerordentliche Qualität des Fleisches hat sich mittlerweile herumgesprochen, so dass Kunden aus ganz Deutschland Steaks, Schäufele, Würste, Koteletts und vieles mehr über das Internet bestellen. „Kein Wunder, Schweinehaltung in dieser Form ist nicht wirklich verbreitet“, sagt Ben Berthold. ...weiterlesen

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15.05.2022

Krieg und Corona rücken Landwirtschaft in die Mitte / Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause: Kulmbacher Bäuerinnen trafen sich erstmals wieder zum Landfrauentag

Stadtsteinach. Einen „Blick durchs Schlüsselloch in Richtung Zukunft der Landwirtschaft“ haben alle Redner beim Kulmbacher Landfrauentag am Sonntagnachmittag in Stadtsteinach gewagt. Kreisbäuerin Beate Opel und der Landtagsabgeordnete Martin Schöffel bedauerten dabei, dass die Landwirte längst nicht mehr in der Mitte der Gesellschaft stehen, sondern an den Rand gedrängt wurden. „Früher war die Landwirtschaft etwas Besonderes, heute kritisiert man nur noch an uns herum“, sagte Beate Opel. Martin Schöffel, der auch stellvertretender Vorsitzender des Landtagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist, sah aber auch eine Trendumkehr in vielen Bereichen. Die Corona-Krise als auch der Krieg in der Ukraine hätten gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige Versorgung mit gesunder Ernährung im eigenen Land ist. „Es muss jetzt jedem bewusst werden, dass wir eine leistungsfähige Landwirtschaft brauchen“, so Schöffel. ...weiterlesen

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13.05.2022

Waldbesitzer planen Neubau / Borkenkäfer sorgte für Rekorde - WBV will von Treppendorf nach Hollfeld umziehen

Hollfeld. Die Waldbesitzervereinigung Hollfeld wird in den kommenden Jahren eine neue Geschäftsstelle errichten. Der Bau soll in Holzbauweise entstehen und eine Nutzfläche von 250 bis 280 Quadratmetern haben. Standort wird die Stadt Hollfeld sein, auf ein konkretes Grundstück hat man sich allerdings noch nicht festgelegt. Die WBV erstreckt sich über drei Landkreise: Bamberg, Bayreuth und Kulmbach. ...weiterlesen

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11.05.2022

Keine Importe aus der Ukraine: Rapsmarkt komplett leergefegt / Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps Oberfranken: Anbaufläche und Vermarktung konnten deutlich zulegen

Bamberg. Die leuchtend gelben Rapsfelder sind derzeit kaum zu übersehen. Das hat seinen Grund: Von einem signifikanten Anstieg der Vermarktungsmenge konnten Vorstand und Geschäftsführung der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps in Oberfranken berichten. „Wir sind wieder jemand im Bereich der Rapsvermarktung“, sagte Vorsitzender Klaus Siegelin aus Küps bei der Jahresversammlung in Bamberg. ...weiterlesen

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09.05.2021

Landwirtschaft hat Zukunft (22):

Pensionspferdehaltung: Wichtiger, aber oft vernachlässigter Wirtschaftszweig / Ralf Michel bewirtschaftet in Neufang einen Reitstall mit 60 Pferden

Neufang. „Man muss die Arbeit gerne machen“, sagt Ralf Michel aus Neufang. Der 52-Jährige ist Pferdewirt mit Meisterprüfung und Chef auf seinem Reitstall in Neufang nahe des Kulmbacher Flugplatzes. Zur Arbeit gehört zum Beispiel auch das Aufstehen, jeden Morgen und Viertel nach fünf. 60 Pferde, sechs eigene und 54 Pensionspferde wollen schließlich versorgt werden. Doch das ist noch lange nicht alles, was auf dem schmucken Reitstall oberhalb von Kulmbach so anfällt. ...weiterlesen

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02.05.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (21):

Mehr Respekt für die Bauern / Leidenschaftlicher Landwirt: Norbert Erhardt bewirtschaftet in Motschenbach einen Milchviehbetrieb mit 130 Kühen

Motschenbach. „Trotzdem gibt es nichts schöneres, als Landwirtschaft“. Norbert Erhardt aus Motschenbach geht mit der Politik und vor allem mit dem Lebensmitteleinzelhandel hart ins Gericht, wenn es um die Bauern geht. Doch etwas anderes zu machen, das wäre für ihn niemals in Frage gekommen. Er blickt trotz alles „Baustellen“ zuversichtlich in die Zukunft. ...weiterlesen

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29.04.2022

„Waldumbau tut Not“ / WBV Bamberg vor herausfordernden forstlichen Zeiten

Scheßlitz. Die extremen Schadholzanfälle im Vereinsgebiet haben die Vermarktungszahlen der Waldbesitzervereinigung Bamberg gehörig durcheinander gewirbelt. Mit weit über 73000 Festmetern Holz habe die WBV 2021 fast die doppelte Menge von 2020 und beinahe die vierfache Menge eines „normalen“ Jahres vermarktet, sagte der neue Geschäftsführer Konstantin Meyer bei der Jahreshauptversammlung in Scheßlitz. Mit der Steigerung einhergegangen sei ein Anwachsen des Arbeitspensums weit über die Belastungsgrenze der mittlerweile sieben angestellten Mitarbeiter. ...weiterlesen

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25.04.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (20):

Krisen und Krieg: Wertschätzung für die Landwirtschaft ist wieder gewachsen / Familie Müller bewirtschaftet bei Himmelkron einen klassischen Milchviehbetrieb

Schwärzhof. Landwirtschaft, ganz normal: das ist es, was Wolfgang Müller und seine Familie in dem zu Himmelkron gehörenden Weiler Schwärzhof betreiben. Die Lage ist allerdings außergewöhnlich: von der unterhalb der Schiefen Ebene gelegenen Ortschaft hat man einen gigantischen Blick über den Talkessel auf Himmelkron. Fast könnte man meinen, in der Toskana gelandet zu sein. „Nur das Meer fehlt“, sagt Wolfgang Müller augenzwinkernd. ...weiterlesen

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25.04.2022

Weidehaltung im Visier / Oberfränkische Biobauern machen gegen EU-Öko-Verordnung mobil

Melkendorf. Kommt die Verpflichtung zur Weidehaltung, befürchten viele Biomilchlieferanten aus Oberfranken, dass sie mit allen negativen Konsequenzen wieder auf konventionelle Erzeugung umstellen müssen. Einer der betroffenen ist der Landwirt Hermann Grampp aus Melkendorf bei Kulmbach. Er hat jetzt mehrere Berufskollegen mobilisiert, um gegenüber Politik und Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass viele fränkische Milchviehhalter vor einer unlösbaren Aufgabe stehen. ...weiterlesen

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19.04.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (19):

Fleckvieh, Angus- und Wagyu-Rinder aus dem Internet/ Hanf, Quinoa, Kühe: Martin Baumgärtner setzt auf Qualität, Nachhaltigkeit und Tierwohl

Unterzaubach. Ein autarker Bauernhof, das wäre der Idealfall, den Martin Baumgärtner in Unterzaubach anstrebt. Wenn manche auch darüber lächeln mögen, auf dem Weg dorthin ist er, zumindest theoretisch, schon ziemlich weit. Strom wird mit einer 100-kw-Freiflächenanlage produziert und in das öffentliche Netz eingespeist. Eine weitere Photovoltaikanlage auf dem Stalldach ist geplant. Nun müssten nur noch die Speichertechnologien so weit sein. Für die Wasserversorgung gibt es einen eigenen Brunnen und für die Wärme sorgen die Holzhackschnitzel aus dem eigenen Wald. ...weiterlesen

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12.04.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (18):

Landwirtschaft als Grundlage des Lebens / Ackerbau, Biogas und Lohnarbeiten: Agrarbetrieb Hahn in Dörnhof bei Kupferberg

Dörnhof. Immer schon innovativ und der Zeit etwas voraus. Das könnte gleichsam ein Motto sein, für den Agrarbetrieb der Familie Hahn in Dörnhof bei Kupferberg. Bis 1992 Milchviehhaltung, bis 2011 Schweinemast wurde aus dem Hof bis heute ein breit aufgestelltes Lohnunternehmen mit Wirkungskreis vom Kulmbacher und Hofer Land aus bis weit nach Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hinein. Auf den gut 300 Hektar Fläche wird allerhand Getreide angebaut und klassisch vermarktet. Die Energiepflanze Silphie und das Grüngut gehen in eine Biogasanlage, die mittlerweile auf 420 kW aufgerüstet wurde. ...weiterlesen

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08.04.2022

Im Einsatz für Wettervorhersage und Klimaüberwachung / Deutscher Wetterdienst sucht ehrenamtlichen Wetterbeobachter für Niederschlagsstation im Raum Kulmbach

Kulmbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in ganz Deutschland ein Netz von knapp 1800 nebenamtlichen Wetter- und Niederschlagsstationen. Für dieses flächendeckende Messnetz sucht die Bundesbehörde im Raum Kulmbach wetterbegeisterte Bürgerinnen oder Bürger, die als ehrenamtliche Beobachter des nationalen Wetterdienstes zur Wetter- und Klimaüberwachung in Deutschland beitragen möchten. Die jetzige Beobachterin, Abiturientin Larissa Grampp aus Melkendorf, muss zum 30. September aufhören, da sie im Oktober ein Studium „Ernährungs- und Versorgungsmanagement“ im mittelfränkischen Triesdorf aufnimmt. ...weiterlesen

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05.04.2022

Corona, Krieg und explodierende Kosten belasten die Bauern / Maschinenring Bamberg konnte sich trotz leichter Rückgänge bislang gut behaupten

Bamberg. „Die Unsicherheit ist auf jeden Fall spürbar, man weiß nicht, wo geht es hin.“ Andreas Hoffmann aus Sassendorf, Vorsitzender des Maschinenrings Bamberg e.V. und gleichzeitig Geschäftsführer der MR Bamberg Dienstleistungs GmbH, bringt auf den Punkt, was die Landwirte nicht nur im Landkreis Bamberg derzeit umtreibt. Die Kosten für Dünger, Diesel und Energie explodierten regelrecht, die Bauern hätten keine Alternativen. Von den steigenden Preisen im Lebensmittelhandel komme nichts bei den Landwirten an und das Regelkorsett, in dem die Bauern stecken, werde immer enger. ...weiterlesen

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04.04.2022

„Fleisch, Milch oder Käse müssten deutlich teurer sein“ / Interview mit Dr. Daniela Dirnberger von der Regionalwert AG

Kulmbach. Die Verantwortlichen haben sich große Ziele gesetzt: 2019 gegründet, will die Regionalwert AG Oberfranken auch in den Regionen Bayreuth und Kulmbach das ihrer Meinung nach bestehende agrarindustrielle Lebensmittelsystem verändern. Dies soll dadurch geschehen, dass mit Bürgerkapital in Bio-Ernährungs-Projekte mit kurzen Lieferketten aus der Region für die Region investiert wird. Wir sprachen darüber mit Dr. Daniela Dirnberger, Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalwert AG:

Frau Dr. Dirnberger, was ist die konkrete Idee hinter dem Projekt Regionalwert AG? ...weiterlesen

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04.04.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (17):

Galaktisch gut aus Himmelkron: Aus Sojabohnen wird „Ufotofu“ / Christopher Schramm aus Himmelkron hat die „Tofurei“ erfunden

Himmelkron. Damit liegt Christopher Schramm voll im Trend: auf rund einem Hektar Fläche bei Himmelkron baut der 32-Jährige Soja an und stellt aus den Bohnen die Fleischalternative Tofu sowie einen Sojadrink her. „Ich sehe durchaus Potential, denn fleischlos ist im Kommen“, sagt der Landwirtssohn. Vermarktet wird die, zugegeben derzeit noch recht überschaubare Produktion entweder direkt ab Hof oder über den Unverpackt-Laden „Hamsterbacke“, über den Naturkostladen „Hollerbusch“, beide in Bayreuth, und seit neuestem auch über den Hofladen der Frankenfarm in Himmelkron. Pro Woche produziert Christopher Schramm rund zehn Kilogramm sowie einige Halbliterflachen Sojadrink. ...weiterlesen

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28.03.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (16):

Tierwohl wird groß geschrieben / Thomas Erlmann bewirtschaftet in Waldau einen Milchviehbetrieb und die ganze Familie hilft mit

Waldau. „Ohne Leidenschaft geht es nicht“, sagt Thomas Erlmann. 2012 hat er den Hof am Ortsrand von Waldau komplett übernommen. Heute bewirtschaftet er ihn zusammen mit seinem Eltern Helmut und Getrud, seiner Frau Anja, den drei Söhnen Lukas (15), Alexander (13), Sebastian (10) und dem Auszubildenden Jan Morath. 175 Hektar und 150 Kühe plus weiblicher und männlicher Nachzucht im Stall kann man nicht so nebenbei machen. Da muss alles gut organisiert sein. Einfach mal so wegfahren, das geht nicht. „Man muss auch schon mal bereit sein, einen Handgriff mehr zu machen“, so Erlmann. „Und ohne die Unterstützung der ganzen Familie wäre es ohnehin nicht zu schaffen.“ ...weiterlesen

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24.03.2022

Frauen in der Kommunalpolitik: Noch immer unterrepräsentiert / Im Nachgang zum Weltfrauentag: Gespräch mit Kommunalpolitikerinnen aus der Region

Kulmbach. Ein Drittel aller Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind Frauen. Auf Landesebene ist das Geschlechterverhältnis in den Parlamenten meist ähnlich, in der Kommunalpolitik ist der Frauenanteil allerdings immer noch geringer. Wieso bekleiden weibliche Politikerinnen immer noch so wenige Ämter und hilft da die Frauenquote? Wir sprachen mit (Kommunal-)Politikerinnen aus dem Kulmbacher Land:

Inge Aures, Landtagsabgeordnete (SPD):

Für Inge Aures ist die Forderung „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ noch immer aktuell. Frauen seien immer noch massiv unterrepräsentiert. ...weiterlesen

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24.03.2022

Mehr als Werfen, Springen und Laufen / Sportunterricht in Zeiten der Pandemie: Zwei Jahre sind nicht spurlos an Kindern und Jugendlichen vorübergegangen

Kulmbach. Der Sportunterricht steht während der Corona-Pandemie vor massiven Herausforderungen. Wir sprachen mit Michael Kornell vom Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach über seine Erfahrungen und warum der Schulsport gerade jetzt unverzichtbar ist. Michael Kornell ist Fachschaftsleiter Sport am MGF:

Herr Kornell, wie ist der Stand der Dinge aktuell in Sachen Sportunterricht? ...weiterlesen

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22.03.2022

Wald vor Wild: Schwerwiegende ökonomische und ökologische Auswirkungen / Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung: Rehwild-Abschusspläne sollen deutlich erhöht werden

Kulmbach. Die Wälder im Landkreis Kulmbach sind in schlechtem Zustand. Die Verbiss-Situation hat im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen und liegt meist deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. Im forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung („Vegetationsgutachten“ oder  „Verbissgutachten“), das Michael Schmidt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach unlängst vorgelegt hat, ist nicht nur die Rede von schwerwiegenden ökonomischen Auswirkungen für die Waldbesitzer, etwa durch hohe Kosten für dringend notwendigen Bau von Schutzzäunen, sondern auch von ökologischen Auswirkungen etwa durch das Aussterben mancher Baumarten. ...weiterlesen

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21.03.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (15):

Vom Milchbauer zum Christbaumerzeuger / Uwe Witzgall produziert im Oberland Christbäume für ganz Deutschland

Petschen. „Wenn, dann mit aller Konsequenz“. Das dachte sich Uwe Witzgall in den Jahren 2013/2014, als er die von seinen Eltern übernommene Milchviehhaltung aufgab und auf die Produktion von Christbäumen setzte. Ein gewagter Schritt in der kleinen Einöde Petschen, weit oberhalb von Stadtsteinach, direkt auf der Fränkischen Linie, rund 540 Meter über Normalnull. Heute gibt ihn der Erfolg Recht. Der 51-Jährige baut auf rund 30 Hektar Fläche hauptsächlich Nordmanntannen, in geringerer Stückzahlen auch Nobilis-Tannen, Blaufichten und Schwarzkiefern an und beliefert damit Händler in ganz Deutschland. Aber auch direkt auf der Plantage kann man sich in der Adventszeit seinen Baum aussuchen. ...weiterlesen

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18.03.2022

Bierwoche noch offen / Volksfest, Spartan-Race und Altstadtfest sollen stattfinden

Kulmbach. Wegen der Pandemie wurden in den zurückliegenden beiden Jahren nahezu alle Großveranstaltungen gestrichen. Wie soll es nun weitergehen? In Kulmbach zeigt man sich optimistisch, obwohl die Biker-Sternfahrt von den Veranstaltern bereits abgesagt wurde. Die nächste größere Veranstaltung wird das Kulmbacher Volksfest vom 6. bis zum 15. Mai sein. Das Volksfest wird laut Veranstalteragentur Korn-Müller GbR wie geplant stattfinden, sagt Jonas Gleich, Pressesprecher der Stadt. Das Altstadtfest, das die Stadt veranstaltet, werde derzeit ganz normal geplant, in der Hoffnung, dass die Corona-bedingten Auflagen eine Durchführung am ersten Juli-Wochenende möglich machen. ...weiterlesen

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14.03.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (14):

Landschaftspflege und Lohnunternehmen / Baumpflege, Baggern, Bierfestfahnen: Der Betrieb von Andreas Textores ist breit aufgestellt

Gemlenz. Es gibt nichts, was wir nicht machen“, sagt Andreas Textores. Der 43-Jährige gelernte Landwirt betreibt seit 2003 einen Landschaftspflegebetrieb und ein Lohnunternehmen mit Sitz in Gemlenz bei Lehenthal. Hervorgegangen aus dem elterlichen Hof mit zuletzt 25 Kühen und 40 Hektar Fläche ist der Betrieb heute ungewöhnliche breit aufgestellt, vielfältig technisiert und auch für den einen oder anderen ungewöhnlichen Auftrag zu haben. ...weiterlesen

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11.03.2022

Warnung vor Jodtabletten / Kulmbacher Apotheker Hubmann rät dringend von Panikkäufen ab

Kulmbach. Seit Beginn des Überfalls von Russland auf die Ukraine ist das Interesse an Jodtabletten groß. Aus Angst vor einem atomaren Angriff wollen sich viele Menschen mit Kaliumiodid-Pillen eindecken. Einige Präparate sind bereits im Großhandel schon nicht mehr verfügbar. Es bringe aber nichts, vorsorglich, aus Angst vor einem möglichen Vorfall, die Tabletten zu schlucken, sagt Apotheker Dr. Hans-Peter Hubmann aus Kulmbach. Auch wenn Jodprodukte in vielen Online-Apotheken seit Tagen ausverkauft sind, seien sie in Kulmbach noch lieferbar. „Aber wir raten jedem bezüglich des Kaufs aus Panikgründen ab, es besteht keinerlei Notwenigkeit“, so Hubmann. „Wir raten mit Nachdruck davon ab, sich mit Jodtabletten einzudecken.“ Das wäre auch Unsinn, da man 500 bis 1000 Tabletten nehmen müsste. Darüber hinaus schützten die Tabletten auch nur vor der Aufnahme von radioaktivem Jod in der Schilddrüse, nicht vor der Wirkung anderer radioaktiver Stoffe, wie zum Beispiel Caesium 137, Strontium 90 oder Plutonium. ...weiterlesen

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08.03.2022

Eingeschränkte Zukunftschancen für die deutsche Industrie / Unternehmen leiden unter explodierenden Energiekosten

Kulmbach. Die Energie-Kosten steigen und steigen, viele Unternehmen haben mittlerweile existentielle Schwierigkeiten. Den Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge, lagen die Preise im Januar im Schnitt 20,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Doch nicht nur Privathaushalte sind betroffen, die deutsche Industrie warnt vor gravierenden Folgen der steigenden Strom- und Gaspreise auf die Produktion. Eines der energieintensivsten Unternehmen aus dem Landkreis Kulmbach ist Bergmann Kalk, Hersteller von Kalkprodukten aus Azendorf. ...weiterlesen

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07.03.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (13):

Ehrlichkeit und Verlässlichkeit / Die Familie Unger bewirtschaftet in Leesau einen klassischen Milchviehbetrieb

Leesau. Den Landwirten wird es nicht leicht gemacht in diesen Zeiten. Die einen fordern mehr Klimaschutz, die anderen mehr Tierwohl. Stets sind es die Bauern, die in die Schusslinie von Politik, Handel und Verbraucher geraten. Bezahlen will den geforderten Mehraufwand keiner. Die Familie Unger aus Leesau bei Thurnau glaubt trotzdem fest daran, dass die Landwirtschaft Zukunft hat. Allerdings fordern Heike und Harald Unger sowie Sohn Markus, zwei Dinge: Verlässlichkeit von der Politik und Ehrlichkeit vom Verbraucher. „Wir müssen schließlich auch langfristig planen können, und es muss bezahlbar sein“, sagt Harald Unger an die Politik gerichtet. Schließlich sei jede Investition im Schnitt auf 20 Jahre ausgerichtet. Was aber, wenn sich innerhalb dieser 20 Jahre die politischen Vorgaben mehrfach ändern? ...weiterlesen

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04.04.2022

Kostensteigerungen in allen Bereichen / Bierpreiserhöhungen stehen im Raum - Lust auf Bier hält trotzdem weiter an

Kulmbach. Wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch, haben es die Brauereien derzeit nicht gerade leicht. Seit zwei Jahren gab es keine Volksfeste oder Kirchweihen und damit auch keine Bierzelte mehr, Gastronomiebetriebe missten lange komplett schließlich oder durften nur unter bestimmten Auflagen öffnen. Hat Corona den Menschen also die Lust aufs Bier verdorben? Dazu kommt, dass die Energie- und Rohstoffpreise aktuell nahezu explodieren. Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht abzusehen. Wie gehen die Brauer in Kulmbach damit um? ...weiterlesen

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03.03.2022

Braugerstenanbau in Gefahr / BBV-Kreisversammlung: Ernährung sicherstellen, statt Flächen stillzulegen

Kulmbach. Die Landwirtschaft steht vor riesigen Herausforderungen. „Es ist nicht fünf vor, sondern bereits fünf nach zwölf“, sagte BBV-Kreisobmann Wilfried Löwinger bei der öffentlichen Online-Kreisversammlung. Der Strukturwandel setze sich derzeit in ungeahnter Art und Weise fort. Vor allem tierhaltende Betriebe blieben auch im Kulmbacher Land auf der Strecke. „Da kommt einiges auf uns zu“, so Löwinger mit Blick auf die geplante Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) der Jahre 2023 bis 2027. Bewegte Zeiten gebe es derzeit freilich nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch durch den Krieg in der Ukraine, dessen Auswirkungen derzeit noch gar nicht abzusehen sind. „Vor diesem Hintergrund müssen wir die Bedeutung der Ernährungssicherung völlig neu bewerten“, sagte der Kreisobmann. Zwangsstilllegungen, wie sie mit vier Prozent vorgesehen sind, würden da so gar nicht mehr in die Zeit passen. Löwinger rief deshalb dazu auf, die künftige Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik noch einmal völlig neu zu überdenken. ...weiterlesen

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01.03.2022

 

WBV Hollfeld: Borkenkäfer sorgt für neuen Rekord


Kulmbach/Hollfeld - Rekord bei der WBV Hollfeld: im zurückliegenden Jahr wurde erstmals die Menge von 100.000 vermarkteten Festmetern übertroffen. Christian Dormann, der Vorsitzende der WBV, spricht von einem erfolgreichen und arbeitsintensiven Jahr. Die WBV Hollfeld erstreckt sich über drei Landkreise. Sie hat rund 1700 Mitglieder aus Bamberg, Bayreuth und Kulmbach.
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28.02.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (12):

Frankenthaler vom Patersberg / Teresa und Christian Jundt haben sich in Veitlahm der solidarischen Landwirtschaft verschrieben

Veitlahm. 1985 beginnt die Geschichte eines echten Kleinods im Kulmbacher Land. Damals hatte Alwin Schneider, der als Entwicklungshelfer in Ecuador arbeitete, den Patersberghof übernommen. Was bis dahin ein konventioneller Schweinezuchtbetrieb mit 25 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche war, wurde von nun an Zug um Zug in eine Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) verwandelt, die heute Vorbildcharakter hat. ...weiterlesen

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25.02.2022

Mitbestimmung und mehr Mitspracherechte / Betriebsratswahlen:  Renate Guist und Michael Müller von Glen Dimplex über Einflussmöglichkeiten, Veränderungen in der Arbeitswelt, Tarifverträge und sichere Beschäftigung

Kulmbach. Anfang März beginnen in ganz Deutschland in rund 28000 Betrieben die Betriebsratswahlen. Sie finden im Abstand von vier Jahren statt und bilden eine wesentliche Grundlage der Mitbestimmung. Die positiven Effekte der Mitbestimmung sind wissenschaftlich vielfach belegt, heißt es von Seiten der Gewerkschaften. Mitbestimmte Betriebe seien nachhaltiger, wirtschaften besser und seien in Krisenphasen resistenter. Wer Beteiligung und Mitsprache im Betrieb erfährt, hat eine grundsätzlich positivere Einstellung zum demokratischen System, meinen auch Renate Guist und Michael Müller, beide sind Betriebsräte bei Glen Dimplex in Kulmbach. Wir sprachen mit beiden über die anstehenden Wahlen und die Idee der betrieblichen Mitbestimmung:

Frau Guist, welche Aufgabe hat ein Betriebsrat? ...weiterlesen

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24.02.2022

Aufschwung aktiv gestalten / Sibylla Naumann ist eine der neuen stellvertretenden Vorsitzenden des IHK-Gremiums Kulmbach

Kulmbach. Rund 48000 Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth waren im Rahmen der IHK-Wahl in den zurückliegenden Wochen aufgerufen, ihre Vertreter für die die regionalen IHK-Gremien zu wählen. Bei der konstituierenden Sitzung des Kulmbacher Gremiums Anfang Februar wählten die Mitglieder ihre neue Führungsspitze. Gremiumsvorsitzender ist Harry Weiß (wir berichteten), als seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden neben Sebastian Groppweis (Johann Bergmann GmbH & Co Kasendorf), Florian Naumann (Jöna Immobilien GmbH Kulmbach) und Barbara Hahn (Autotechnik Hahn Kulmbach) auch Sibylla Naumann von der Wilhelm Kneitz AG in Wirsberg gewählt. Wir sprachen mit Sibylla Naumann über ihr neues Amt:

Frau Naumann, Warum ist das Ehrenamt für die Wirtschaft so wichtig? ...weiterlesen

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23.02.2022

Aktuelle Sturmsituation: Klimawandel ist Fakt / Libanon-Zeder statt Fichte - BBV-Waldexperte Koch fordert standortgerechte Mischwälder statt neuer Schutzgebiete

Bamberg. Die Stürme der zurückliegenden Tage und Wochen haben in den oberfränkischen Wäldern immense Schäden hinterlassen. Für Johann Koch sind sie ein klares Zeichen für den Klimawandel. Trotzdem glaubt der Waldreferent des Bayerischen Bauernverbandes, fest daran, dass die Waldbesitzer nicht nur Opfer sind, sondern vielmehr die Retter des Klimas sein könnten. Voraussetzung dafür sei es, dass eine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben wird. Waldstilllegungen und neue Schutzgebiete seien der falsche Weg, so Koch bei einer Veranstaltung des BBV Oberfranken. Bayernweit gibt es etwa 700000 Waldbesitzer. Im Schnitt bewirtschaftet jeder eine Fläche von 2,3 Hektar. ...weiterlesen

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22.02.2022

Keine Disko im ehemaligen Getränkemarkt / Zukunft des Gebäudes an der Albert-Ruckdeschel-Straße weiter offen

Kulmbach. Eine Diskothek wird es wohl eher nicht. So viel dürfte schon jetzt feststehen. Doch wie geht es weiter mit dem Gebäude des ehemaligen Real-Getränkemarktes an der Albert-Ruckdeschel-Straße. Der Eingang ist verwaist. Kaum ein Auto parkt mehr vor dem Gebäude. An der Stirnseite prangt ein großes Transparent mi der Aufschrift „zu vermieten“ mit den Kontaktdaten von Kaufland-Immobilien. ...weiterlesen

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21.02.2022

Baumpflege, Beratung und Betriebshilfe / Tendenz steigend: Maschinenring Kulmbach blickt trotz Corona positiv in die Zukunft

Kulmbach. Steigende Zahlen in der Maschinenvermittlung und ein deutlicher Anstieg in der Betriebshilfe: die Arbeit des Maschinen- und Betriebshilfsrings Kulmbach ist auch oder gerade in Corona-Zeiten sehr gefragt. „Die Tendenz zeigt nach oben“, sagt Geschäftsführer Horst Dupke. Wenn die Jahreshauptversammlung auch diesmal erneut angesagt werden musste, sind die Verantwortlichen aber trotzdem optimistisch, Mitte Juni das 60-jährige Bestehen des Maschinenrings mit einem Tag der Landwirtschaft feiern zu können, und zwar nicht virtuell, sondern in Präsenz mit Ausstellungen und Aktionen. ...weiterlesen

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21.02.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (11):

Angus-Rinder, Energie und Ökolandbau / Michael Greim bewirtschaftet seinen Demeter-Biohof am Ortsrand von Marktschorgast

Marktschorgast. Auf dem Hof der Familie Greim war man schon immer der Zeit voraus: 1988, als das noch keiner so recht ernst nahm stellte Senior Martin Greim auf Bio um, seitdem gehört der Betrieb dem Demeter-Anbauverband an. Im Jahr 2000, lange vor dem Boom der Biogasanlage, wurde auf dem Hof die erste Anlage in Betrieb genommen, damals noch mit 30, heute aufgerüstet auf 75 kW. Schließlich wurden ab 2009 Zug und Zug sämtliche Dächer, mittlerweile sogar die Nordseiten, mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Der erzeugte Strom wird teilweise zum Eigenverbrauch genutzt, aber größtenteils ins Netz eingespeist. Ein eigenes Windrad, das wäre noch der Traum, sagt Junior Michael Greim. ...weiterlesen

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18.02.2022

Weniger Betriebshilfe, mehr Maschineneinsatz / MR Münchberg vor Wechsel an der Spitze

Münchberg. Beim Maschinen- und Betriebshilfsring Münchberg stehen die Zeichen auf Wechsel. Nicht nur Vorstand Siegfried Hüttner aus Mühldorf bei Schauenstein wird nach 15 Jahren im Amt bei den anstehenden Neuwahlen in diesem Jahr nicht mehr antreten, auch Geschäftsführer Patrick Heerdegen wechselt bereits im März an die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken nach Bayreuth. ...weiterlesen

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17.02.2022

Auskömmliches Einkommen für die Landwirte / Bayreuther Online-Bauerntag: Kritik an Ramschpreisen der Discounter – Künftige EU-Agrarpolitik wird noch komplexer

Bayreuth. Die Kritik an den Geschäftspraktiken des Lebensmitteleinzelhandels wächst. Nach den Demonstrationen der Landwirte vor den Aldi-Filialen in den zurückliegenden Tagen fanden auch beim Bayreuther Online-Bauerntag sämtliche Redner klare Worte. Es könne nicht sein, so hieß es, dass immer höhere Anforderungen an die Bauern gestellt werden, aber immer weniger bei den Landwirten hängen bleibt. ...weiterlesen

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17.02.2022

Kritik an Photovoltaikanlage / Größter Solarpark des Frankenwaldes in Issigau geplant

Issigau. Der größte Solarpark des Frankenwaldes soll in Issigau (Landkreis Hof) entstehen. In der rund 1000 Einwohner zählenden Gemeinde hat sich im Dezember bereits die Mehrheit in einem Bürgerentscheid dafür ausgesprochen. Widerstand gegen das Großprojekt kommt dagegen aus den Nachbargemeinden Lichtenberg, Naila und Selbitz. Die „Sonnenwerk Issigau Reitzenstein GmbH“ plant eine „Agri-Photovoltaik-Anlage“, bei der die Fläche unter den Solarpaneelen weiterhin landwirtschaftliche genutzt werden kann. Die GmbH besteht aus dem Elektrotechnik- und Energieunternehmen Mario Münch aus Rugendorf (Landkreis Kulmbach) und dem Issigauer Landwirt Constantin von Reitzenstein. Die beiden Investoren wollen den Solarpark mit einem Investitionsvolumen von für rund 40 Millionen Euro errichtet. ...weiterlesen

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16.02.2022

Mountainbike-Park im Fichtelgebirge vor dem Aus / Verwaltungsgericht verhängt Baustopp für Vorhaben auf dem Kornberg

Bayreuth. Das Bayerische Verwaltungsgericht in Bayreuth hat einem Eilantrag des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) gegen eine Baugenehmigung zur Errichtung eines Mountainbike-Parks auf dem Großen Kornberg stattgegeben. Das teilte die Pressestelle des Gerichts jetzt mit. Der LBV hatte im August gegen die vom Landratsamt Wunsiedel erteilte Baugenehmigung Klage erhoben und gleichzeitig die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage beantragt, um den Beginn der Rodungsarbeiten zu verhindern. Eine außergerichtliche Einigung war bereits gescheitert. ...weiterlesen

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15.02.2022

Existenzangst auf vielen Höfen / Gute Bilanz trotz Corona: Maschinenring Fränkische Schweiz konnte sich erneut gut behaupten

Aufseß. Eine verstärkte Nachfrage nach seinem Beratungsangebot stellt der Maschinenring Fränkische Schweiz fest. „Wir müssen an den Leuten dranbleiben und unsere Volksnähe beibehalten, aber gleichzeitig auch verstärkt über den Tellerrand blicken“, sagt Geschäftsführer Manuel Appel. Trotz Corona kann der Ring mit Sitz in Aufseß auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. „Corona hat uns wenig beeinträchtigt, die Arbeit in der Landwirtschaft muss schließlich weitergehen“, so der Vorsitzende Bernhard Hack aus Weilersbach. ...weiterlesen

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14.02.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (10):

Tradition und Moderne / Fast 500 Jahre im Familienbesitz: Die Familie Jurkat betreibt das Gut Oberlangenroth im Nebenerwerb

Oberlangenroth. „Wir haben keine großen Hobbys, außer der Landwirtschaft“. In diesem Punkt sind sich Christoph und Michael Jurkat absolut einig. Zusammen mit den Eltern Rosa und Ulrich bewirtschaften sie das Gut Oberlangenroth, das zur Gemeinde Neuenmarkt gehört und das eine Jahrtausend alte Tradition besitzt. Ein Blick auf das breite Tätigkeitsfeld, in dem sich der über 100 Hektar große Betrieb bewegt, zeigt allerdings schnell, dass es sich bei dem Gutshof und weit mehr als um eine Hobby-Landwirtschaft, sondern um einen überaus professionellen Betrieb handelt. ...weiterlesen

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11.02.2002

Bäuerlicher Nachwuchs: Gute Stimmung trotz Gegenwind / Unternehmertag zur Zukunft der Landwirtschaft

Bayreuth. Die klassischen Absatzmärkte laufen über. Wenn Landwirte heute einen Mehrwert mit ihren Produkten generieren wollen, dann müssen sie manche Dinge neu und anders machen. Diese Empfehlungen hat Fritz Gronauer-Weddige, Leiter der Staatlich Höheren Landbauschule in Triesdorf, dem bäuerlichen Nachwuchs mitgegeben. Beim oberfränkischen Unternehmertag der Bezirksregierung, des Verbandes Landwirtschaftlicher Fachbildung und der Landwirtschaftsschulen Bayreuth und Münchberg legte Gronauer-Weddige den Jungbauern eine selbstkritische Bestandsaufnahme ans Herz: „Wir sollten manchmal versuchen, über unseren Schatten zu springen.“ Marktmechanismen funktionieren nicht mehr, so der Triesdorfer Schulleiter. Ebenso habe der Rohstoff nicht mehr die entscheidende Bedeutung. Das werde beispielsweise daraus ersichtlich, dass bei Brot gerade noch vier Prozent des Endverbrauchspreises beim Landwirt, bei Fleisch immerhin noch 23 Prozent ankämen. ...weiterlesen

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10.02.2022

Bauern wehren sich gegen Verniedlichung des Wolfes / „Causa Wolf“ beschäftigt Landwirte im Veldensteiner Forst – „Gewisse Koexistenz“ nicht mehr zu verhindern

Betzenstein. Die Wolfspopulationen und damit auch die Übergriffe auf Nutztiere sind in den zurückliegenden Jahren in Deutschland exorbitant angestiegen. Darauf hat Philip Bust, Referent für Jagd und Wildtiermanagement beim BBV hingewiesen. Beim Betzensteiner Online-Bauerntag sprach Bust von einer bundesweit jährlichen Zuwachsrate an Wölfen um 30 Prozent. Das bedeutet, dass sich die Population aktuell gut alle drei Jahre verdoppelt. Die Zahl der Wölfe in Deutschland wird seinen Worten zufolge auf rund 2700 geschätzt. Im Vorjahr seien es noch 1500 Wölfe gewesen. Die Nutztierrisse bezifferte Bust auf 4000, was einer Zunahme um rund 1000 gleichkommt. Zweifel an diesen Zahlen hat der Landwirt Christian Leißner aus Illafeld bei Betzenstein. „Die Zahlen sind massiv untertrieben“, so Leißner. In seinem Wildgehege war es vor ziemliche genau einem Jahr zur Katastrophe gekommen. ...weiterlesen

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07.02.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (9):

Konventionell, regional, nachhaltig und ehrlich / Getreide für Kulmbacher Bäckereien - Hans Hermann Reinhardt aus Wickenreuth setzt neben seinem Milchviehbetrieb auf regionale Vermarktung

Wickenreuth. Sechs Stunden am Tag komplett mit den Tieren beschäftigt, dazu kommt die Außenwirtschaft, 125 Hektar wollen schließlich bewirtschaftet werden, wenn der Ertrag und die Qualität stimmen soll. Doch für Hans Hermann Reinhardt aus Wickenreuth bei Kulmbach ist die Landwirtschaft viel mehr als nur sein Beruf. „Es macht einfach Spaß“, sagt er, trotz aller Probleme und Herausforderungen, denen sich die Bauern tagtäglich stellen müssen. Ein Urlaub auf Mallorca, das käme für Hans Hermann Reinhard nie in Frage, er sitzt viel lieber auf seinem Bulldog, um die Felder zu bestellen. „Ich bin zufrieden“, sagt der 54-Jährige. Wenn, ja wenn bloß so manche Entscheidung aus der Politik nicht wäre. ...weiterlesen

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03.02.2022

Geld muss bei den Bauern ankommen / BBV-Protestaktionen vor Aldi-Filialen in Breitengüßbach, Himmelkron und Hollfeld

Breitengüßbach/
Himmelkron/Hollfeld. Gegen das Preisdumping bei Aldi haben Landwirte aus dem Raum Bamberg protestiert. Mit Schleppern und Transparenten zogen sie vor die Filiale des Discounters in Breitengüßbach (Landkreis Bamberg), Himmelkron (Landkreis Kulmbach) und Hollfeld (Landkreis Bayreuth) und machten ihrem Ärger Luft. Corona-bedingt fanden die Aktionen ganz bewusst nicht im großen Stil statt. Allerdings gab es auch an vielen anderen Orten Bayerns ähnliche Proteste. „Wir fühlen uns verraten und verkauft“, schimpfte Landwirt Albert Hümmer aus Trosdorf. Von einer klaren Verbrauchertäuschung sprach auch der Bamberger Kreisobmann Edgar Böhmer. ...weiterlesen

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02.02.2022

Arbeit der Bauern nicht zum Nulltarif / Pottensteiner Online-Bauerntag: Erfolgsgeschichte „Dachmarke Bayreuther Land“ vorgestellt

Pottenstein. Knapp fünf Jahre nach Gründung des Vereins und zweieinhalb Jahre nach dem offiziellen Start der „Dachmarke Bayreuther Land“ haben alle Beteiligten ein positives Fazit gezogen. „Je mehr Menschen den Wert regionaler Produkte verinnerlichen und verstehen, umso mehr Menschen kaufen diese Produkte auch“, sagte Jana-Lisa Mönch von der Wirtschaftsförderung des Bayreuther Landkreises beim Pottensteiner Online-Bauerntag. Die „Dachmarke Bayreuther Land“ soll nicht eine beliebige Marke unter vielen Marken sein. Sie soll vielmehr Erzeugnisse und Hersteller aus der Region erkennbar machen, um ihre Produzenten und Verarbeiter zu stärken, so Jana-Lisa Mönch, die im Rahmen des Regionalmanagements Bayreuth Stadt und Land wesentlich an der Einführung der Dachmarke beteiligt war. Als Ziel nannte sie es, die Vielfalt an regionalen Spezialitäten und Produkten zu erhalten, damit die Wertschöpfung in der Region bleibt. ...weiterlesen

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01.02.2022

Mehr Rehwild in heimischen Wäldern / „Wald vor Wild“: Forstliches Gutachten zur Waldverjüngung vorgestellt

Kulmbach. Die Rehwildbestände im Landkreis Kulmbach sind im zurückliegenden Jahr deutlich angestiegen. Das geht aus dem Gutachten zur Waldverjüngung hervor, das Michael Schmidt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei der Online-Jahresversammlung der Jagdgenossenschaften im Bauernverband vorgestellt hat. Demnach hat die Verbiss-Problematik in allen sechs Hegegemeinschaften des Kulmbacher Landes deutlich zugenommen. Darauf müsse reagiert werden, waren sich sämtliche Akteure einig. Teilweise liege der Verbiss sogar deutlich über den bayerischen Durchschnitt, berichtete Forstdirektor Schmidt. Die Ökonomischen Auswirkungen für die Waldbesitzer nannte er schwerwiegend, weil beispielsweise der Bau von notwendigen Schutzzäunen hohe Kosten verursache. ...weiterlesen

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31.01.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (8):

Klasse statt Masse / Geringe Besatzdichte, beste Wasserqualität: Vitale Fische aus der Kleinrehmühle

Kleinrehmühle. Das ist der Idealfall regionaler Vermarktung: „Der Bedarf ist so groß, dass wir über einen Umkreis von höchstens 100 Kilometer hinaus gar nicht verkaufen“, sagt Daniel Wagner von der Fischzucht Kleinrehmühle. Viele der produzierten Fische gehen an die eigene Ausflugsgaststätte vor Ort. Damit fällt überhaupt kein Transportweg an, mehr Tierwohl geht nicht. In über 30 naturnahen Erdteichen, Becken und Fließkanälen produziert die Familie Wagner Regenbogenforellen, Bachforellen und Elsässer Saiblinge. Zum Team gehören neben Daniel Wagner und Lebensgefährtin Tina fünf fachkundige und langjährig erfahrene Mitarbeiter, zwei Fischwirte und drei weitere Kräfte, die mit Herzblut für die Fische und die Fischzucht leben. ...weiterlesen

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26.01.2022

Milchviehhalter in Oberfranken: Pro Woche zwei Betriebe weniger / Rinderzuchtverband Oberfranken legte Jahresbericht vor – Umsatz konnte endlich wieder gesteigert werden

Bayreuth. Trotz Corona und aller damit verbundenen Einschränkungen konnte der Rinderzuchtverband Oberfranken sein Ergebnis im zurückliegenden Zuchtjahr um 1,6 Millionen Euro auf insgesamt rund 16,5 Millionen Euro steigern. Das ist umso erfreulicher, als dass in den vergangenen beiden Jahren das Ergebnis rückläufig war. Wie aus dem druckfrisch vorliegenden Jahresbericht hervorgeht, sind die Vermarktungszahlen um gut 500 auf exakt 30968 Tiere aller Kategorien (Nutzkälber, Zuchtkälber, Jungrinder, Jungkühe und Bullen) gestiegen. Das Geschäftsjahr des Rinderzuchtverbandes ist nicht identisch mit dem Kalenderjahr. Es beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September. ...weiterlesen

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25.01.2022

Mit Waldumbau gegen den Klimawandel / Höhere Temperaturen, weniger Niederschläge – BBV informiert Waldbauern über geeignete Gegenmaßnahmen

Bamberg. Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Forstwirtschaft. Das sagt Hans-Joachim Klemmt, neuer Leiter der Abteilung Waldbau und Bergwald an der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft in Freising-Weihenstephan. Einzige wirksame Maßnahme ist dabei der frühzeitige Aufbau klimastabiler und zukunftsfähiger Wälder, so der Fachmann bei einer Online-Veranstaltungsreihe zum Thema Klima des BBV Oberfranken. ...weiterlesen

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25.01.2022

Weniger Betriebe, weniger Schweine / „Stallgespräch“ bei den Ferkelerzeugern Deinlein in Neudorf

Neudorf. Ihren Viehbestand haben sie schon drastisch reduziert. Waren es im Herbst noch 350 Schweine auf dem Ferkelerzeugungsbetrieb von Dagmar und Jörg Deinlein in Neudorf, nahe Scheßlitz, sind es mittlerweile nur mehr 190. Die Preise sind einfach zu schlecht. Wie es weitergehen soll, ist völlig offen. „Die ständig neuen Anforderungen machen uns schon schwer zu schaffen“, sagte Jörg Deinlein beim „Stallgespräch“ des BBV Bamberg. ...weiterlesen

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24.01.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (7):

Ein halbes Jahrhundert Mühlentradition / Familienbetrieb in 18. Generation - Qualitätsmehle aus regionaler Herstellung

Stadtsteinach. Aus der Region für die Region: das könnte ein Slogan sein, mit dem Dirk Partheimüller Werbung für seine Produkte macht. Doch der Inhaber der historischen Partheimühle in Stadtsteinach hat das ganz nicht nötig. Über ein gutes Dutzend Landwirte aus den Landkreisen Bayreuth, Kronach und Kulmbach gehören seit eh und je zu seinen Lieferanten. Das Korn kommt also von den Feldern der Region. Das produzierte Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl findet nahezu ausschließlich in Bäckereien und Pizzerien Oberfrankens Verwendung. Nahezu heißt, dass auch Privatleute ihr Mehl entweder direkt beim Partheimüller oder bei Rewe- und Edeka-Märkten in und um Kulmbach erwerben können. ...weiterlesen

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20.01.2022

Generationengerechter Übergang bei der Anbindehaltung / Landwirte diskutierten mit CSU-Abgeordneten

Lichtenfels/Kulmbach. In der Kritik am Koalitionsvertrag war man sich einig beim Online-Gespräch tragender bäuerlicher Organisationen aus Coburg, Kronach und Kulmbach mit den beiden CSU-Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (Lichtenfels/Kulmbach) und Jonas Geissler (Coburg/Kronach). So ganz verinnerlicht hatten es manche Teilnehmer freilich noch nicht, dass CSU im Bund jetzt Opposition heißt. „Wir sind abgewählt worden und können künftig nur Anträge stellen“, sagte Emmi Zeulner. Als Opposition sitze man eben nicht mehr mit am Verhandlungstisch. Einfacher werde das sicher nicht. Jonas Geissler, neu gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Coburg, zu dem auch Kronach gehört, räumte Fehler der CSU in der Vergangenheit ein. „Wir wissen, dass wir wahnsinnig viele Landwirte enttäuscht haben“, sagte er. ...weiterlesen

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20.01.2022

Bauern am Scheideweg / BBV-Stallgespräch bei Schweinebauer Jan Schrijer im Coburger Land

Ottowind. Die Schweinerhalter sind seit Monaten die eigentlichen Sorgenkinder. „Derzeit werden die Kosten nicht annähernd gedeckt“, sagte der Coburger Kreisobmann Martin Flohrschütz beim traditionellen Pressegespräch, das viele Kreisverbände alljährlich im Umfeld der Grünen Woche veranstalten. Wenn es heuer Corona-bedingt auch schon zum zweiten Mal hintereinander keine Grüne Woche gibt, so hält der BBV trotzdem an seinen „Stallgesprächen“ fest, um auf die dringendsten Probleme der Branche hinzuweisen. ...weiterlesen

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17.01.2022

Wettermeldungen digital und online / Georg Zenk aus Bad Staffelstein und Harald Fischer aus dem Fichtelgebirge sind offizielle Melder des Deutschen Wetterdienstes - Ehrenamtliche Helfer gesucht

Bad Staffelstein / Marktleuthen. Der Deutsche Wetterdienst sucht in Oberfranken einen Wetterbeobachter. Hintergrund ist, dass Waldfried Männlein aus Königsfeld im Landkreis Bamberg aus Altersgründen seine ehrenamtliche Tätigkeit vor kurzem eingestellt hat. Er betreute zuletzt eine der ältesten Stationen überhaupt, die bereits im Jahr 1899 ihren Betrieb aufgenommen hatte. Aktuell gibt es oberfrankenweit im Schnitt alle 15 Kilometer eine Station, so Frank Sievers von der Abteilung Messnetze und Daten des Deutschen Wetterdienstes in München. Wettermelder zu finden sei nicht ganz einfach, da die Station möglichst frei stehen muss, damit die Messungen nicht beeinträchtigt werden. Landwirte seien geradezu prädestiniert dafür, da sie über entsprechende Flächen in geeigneten Lagen verfügen und die Daten ja ohnehin auch für sich benötigen. ...weiterlesen

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17.01.2022

Landwirtschaft hat Zukunft (6):

Kurze Transportwege, frische Fische / Teichwirt Edwin Hartmann produziert Karpfen am Ortsrand von Waldau

Waldau. „Gesunde Lebensmittel in den eigenen Teichen zu produzieren, das erfüllt einen auch mit Stolz“, sagt Edwin Hartmann (66) aus Waldau. Sein Lebensmittel sind die Karpfen, die in den vier eigenen Teichen am Ortsrand des Neudrossenfelder Gemeindeteils heranreifen. Vermarktet werden sie im Wesentlichen über die für ihre Fischspezialitäten weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannte und bereits mehrfach ausgezeichnete Gaststätte Fuchs direkt in der Nachbarschaft der Familie Hartmann. Noch kürzer können Transportwege kaum ausfallen, liegen doch zwischen Teich und Wirtshaus nicht einmal 500 Meter Luftlinie. ...weiterlesen

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14.01.2022

Regionales nicht zum Ramschpreis / Wertschätzung und Wirtschaftlichkeit: Klinikum und Landratsamt setzen auf heimische Verpflegung

Kulmbach. Das Bundeslandwirtschaftsministerium macht unter seinem neuen Chef Cem Özdemir Druck. Die bereits von Vorgängerin Julia Klöckner angestoßene Initiative, in Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung mehr auf Bio-Lebensmittel zu setzen, soll schnell Realität werden. „Als Bund setzen wir auf mehr Bio, mehr Tierwohl und fairen Handel“, heißt es aus dem Ministerium. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, wie mehr Bio-Lebensmittel bezahlbar für alle angeboten werden können. Konkret ist eine Erhöhung des Anteils von Bio-Lebensmitteln in Kantinen und Gemeinschaftsverpflegungen bis 2025 auf 20 Prozent geplant. Noch einen Schritt weiter ist Bayern. Hier gibt es einen Beschluss, nach dem bis spätestens 2025 in allen staatlichen Kantinen ein Warenanteil von mindestens 50 Prozent aus regionaler oder biologischer Erzeugung angeboten werden soll. ...weiterlesen

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14.01.2022

Notorische Ladendiebin verurteilt / Langjähriger Drogenkonsum führte zu psychischer Erkrankung

Kulmbach. Zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten hat das Amtsgericht eine 55-jährige Reinigungskraft aus Kulmbach verurteilt. Die Frau hatte vor knapp zwei Jahren im Edeka-Markt am Goldenen Feld verschiedene Lebensmittel im Wert von 17,82 Euro gestohlen. Die Verhandlung fand deshalb erst jetzt statt, weil Verteidiger Alexander Schmidtgall beantragt hatte, ein psychiatrisches Gutachten über die Frau einzuholen. Das Gutachten lag jetzt vor, mit dem Ergebnis, dass die Frau durchaus schuldfähig und in der Lage ist, das Unrecht ihrer Tat einzusehen. Es brachte aber auch zu Tage, dass die Frau aufgrund langjährigen Drogenmissbrauchs unter einem Abhängigkeitssyndrom mit schweren depressiven Zügen leidet. Zum Zeitpunkt der Tat habe sie gerade ein Methadon-Substitutionsprogramm absolviert. ...weiterlesen

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14.01.2022

Crystal im Fahrradlenker / Lebenslang suchtkrank:
Mechaniker aus Kulmbach muss hinter Gitter

Kulmbach. Vielfach vorbestraft, mehrfach schon im Gefängnis und unter einschlägiger Bewährung stehend: ein 49-jäheiger Mechaniker aus Kulmbach hält die Justiz ganz schön auf Trab. Auch wenn er jetzt mir „nur“ knapp sechs Gramm Crystal Speed erwischt wurde, so muss er doch ins Gefängnis. Richterin Sieglinde Tettmann verurteilte den Mann zu fünf Monaten ohne Bewährung. Zu oft hatte er schon Bewährungsstrafen bekommen und immer wieder war er trotzdem straffällig geworden. ...weiterlesen

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13.01.2022

Kitzrettung sorgt für positive Image der Landwirtschaft / Neue Ämterstruktur vorgestellt

Bayreuth. Eine überaus positive Bilanz über die Wildtierrettung während des zurückliegenden Jahres hat Johannes Scherm, Geschäftsführer des Maschinenrings Bayreuth-Pegnitz, gezogen. „Das Image der Landwirtschaft wurde damit deutlich verbessert“, sagte er bei einer gemeinsamen Online-Gebietsversammlung von Maschinenring, Bauernverband, Landwirtschaftsamt und Verband landwirtschaftlicher Fachbildung. Bedingt durch den späten Zeitpunkt und die kurzen Schönwetterperioden sei der erste Schnitt für alle Beteiligten eine echte Herausforderung gewesen. Trotzdem seien über 400 Rehkitze vor dem sicheren Mähtod bewahrt worden. ...weiterlesen

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13.01.2022

Mit Lach-Yoga gegen die Nachbarn / Verfahren gegen 60-jährigen Betriebswirt wegen Nötigung eingestellt

Kulmbach. Offensichtlich schwelt der Nachbarschaftsstreit schon sehr lange. Beschimpfungen, Provokationen und Anzeigen sind schon fast an der Tagesordnung in einem kleinen Ort im Landkreis. Am 17. Mai des vergangenen Jahres ist der Streit allerdings eskaliert. Ein 60jähriger Mann fuhr mit seinem Geländewagen in die kleine Stichstraße seines Anwesens, als sich die Nachbarin mit zwei Bekannten und mehreren kleinen Kindern in der Einfahrt zu deren Grundstück aufhielt. Angeblich soll der Mann Gas gegeben haben und absichtlich auf die Frauen und deren Kindern zugefahren sein, um sie zu maßregeln. Der Mann, von Beruf Betriebswirt, fand sich nun auf der Anklagebank wieder, der Vorwurf lautete Nötigung. Die konnte nach langer Verhandlung am Ende dann aber doch nicht bewiesen werden. ...weiterlesen

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13.01.2022

Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen zu Unrecht bezogen / Hohe Geldstrafe gegen 37-Jährigen Angeklagten

Kulmbach. Fast hätten ihn seine vielen Vorstrafen wieder ins Gefängnis gebracht. Dabei war einem 37-jährigen Mann aus Kulmbach die Sache lediglich über den Kopf gewachsen, als er im Sommer 2020 zu Unrecht Arbeitslosengeld- und Hartz-IV-Leistungen in Höhe von zusammen über 700 Euro bezogen hatte. Der Angeklagte hatte einfach vergessen, der Arbeitsagentur und dem Job-Center die Aufnahme seiner neuen Beschäftigung bei einer Kulmbacher Firma anzuzeigen. Aufgrund des relativ geringen Schadens wäre eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage durchaus üblich gewesen. Anders beim Angeklagten: Er war massiv vorbestraft, brachte es seit 1999 auf insgesamt 13 Vorstrafen, unter anderem wegen Diebstahl, Unterschlagung, Wohnungseinbruch, Körperverletzung und Fahrens ohne Führerschein. Mehrfach musste er schon Gefängnisstrafe absitzen, wegen eines Drogendeliktes bekam er zuletzt 2017 eine Bewährungsstrafe. ...weiterlesen

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12.01.2022

Drogen aus dem Dark Net / 22-jähriger Angeklagter muss zweieinhalb Jahre hinter Gitter

Kulmbach. Er hat in seinem jungen Leben schon ziemlich viel verbockt. Diebstähle, Waffenbesitz, betrunken am Steuer und immer wieder Drogengeschichten. Wenn das Schöffengericht einen heute 22-jährigen Mann aus dem Landkreis zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt hat, dann solle er das als Chance begreifen, gab ihm der Vorsitzende Christoph Berner mit auf dem Weg. In der Jugendstrafanstalt Ebrach, wo der Angeklagte ohnehin wegen anderer Taten bereits einsitzt, könne er seine abgebrochene Berufsausbildung vollenden, um danach ein straffreies und drogenfreies Leben zu führen. Der Angeklagte hatte zusammen mit zwei anderweitig verfolgten Männern über elf Gramm Crystal Meth im Dark Net bestellt. Drogenfahnder bekamen davon Wind. Beim Eintreffen der Lieferung aus den Niederlanden schlugen die Beamten zu und stellten das Rauschgift sicher. ...weiterlesen

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11.01.2022

Nach üblen Drohungen per WhatsApp: Showdown auf dem Sportplatz / Vater und Sohn vor Gericht: Eigene Kinder zu Übergriffen angestachelt

Kulmbach. Was früher eine Schlägerei auf dem Pausenhof war, wird heute über die sogenannten sozialen Medien ausgetragen. Dabei kann es ganz schön zur Sache gehen. Erst recht dann, wenn sich das Geschehen von der virtuellen in die reale Welt verlagert. Eine solche Begebenheit brachte jetzt Vater und Sohn vor Gericht. Der 42-Jährige soll den 14-Jährigen angestiftet haben, einen anderen zu verprügeln, so lautete die Anklage. Ganz so war es dann aber doch nicht. Das Verfahren gegen den 14-Jährigen wurde wegen geringer Schuld eingestellt, denn nicht er hatte geprügelt, sondern sein strafunmündiger kleiner Bruder. Der Vater wurde wegen Anstiftung und Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen zu jeweils 17 Euro (2040 Euro) verurteilt. ...weiterlesen

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10.01.2022

Landwirtschaft der Zukunft (5):

Im Konsens zwischen konventionell und bio / Ferkelerzeugung, Lohnarbeiten, Getreidebearbeitung: Gerhard Reif aus Gößmannsreuth setzt auf mehrere Betriebszweige

Gößmannsreuth. Der Blick über den Tellerrand, das ist heute das Wichtigste für jeden landwirtschaftlichen Unternehmer. Gerhard Reif aus Gößmannsreuth, weiß ganz genau, wovon er spricht. Sein Betrieb hat sich seit der Übernahme 1997 vom kleinen Bauernhof zum breit aufgestellten landwirtschaftlichen Unternehmen entwickelt und ist durch Höhen und Tiefen gegangen. „Man muss neue Wege gehen und sich auch mal was trauen“, sagt der 55-Jährige. Ein „weiter so“ werde heute nicht mehr funktionieren. Dafür sei schon die Zeit viel zu schnelllebig geworden. ...weiterelesen

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05.01.2022

Land unter im Raum Kulmbach / Dauerregen sorgt für Überflutungen

Kulmbach. Die Niederschläge der zurückliegenden Tage haben die Pegelstände der Bäche und Flüsse im Raum Kulmbach gewaltig ansteigen lassen. Besonders der Rote und der Weiße Main waren davon betroffen. Der anhaltende Dauerregen hat nicht nur durch zahlreiche Sperrungen für Verkehrsbehinderungen auf den Straßen gesorgt, sondern auch viele land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet. ...weiterlesen

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03.01.2022

Landwirtschaft der Zukunft (4):

Bio-Milch für die Eisdiele / Michael Sack bewirtschaftet den Maierhof bei Ködnitz

Ködnitz. „Ich war zehn Jahre lang nur unterwegs“, sagt Michael Sack. Jetzt, mit 34, ist er angekommen, und zwar auf dem Maierhof, ein Einzelhof nahe der Kulmbacher Stadtgrenze, der zur Gemeinde Ködnitz gehört. 2016 hat er den Betrieb, den bis dahin seine Eltern Anita und Gerhard Sack führten, übernommen. Der Milchviehbetrieb mit ausgelagertem Jungvieh und dem Schwerpunkt Futterbau ist seitdem zum Lebensmittelpunkt geworden. ...weiterlesen

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Frank Piontek: "Humboldts letzte Reise", (Fotos: Stephan Herbert Fuchs), Verlag Breuer & Sohn Bayreuth 2020
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Frank Piontek: "Alexander von Humboldt trifft Jean Paul"", (Fotos: Stephan Herbert Fuchs), Verlag Breuer & Sohn Bayreuth 2019
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Herausgeber: Oliver van Essenberg. Mit Beiträgen von: Monika Beer, Inge Eggers, Oliver van Essenberg, Karla Fohrbeck, Stephan Herbert Fuchs, Uta Hengelhaupt, Peter Krückmann, Cornelia Masel-Huth, Stephan Müller, Frank Piontek, Mia Pittroff, Eric Waha, Thomas Zimmer u.a. Preis: 19,80 Euro. 256 Seiten, ca. 450 Abbildungen. Verlag: selekt, Bamberg. ISBN: 978-3981379952
Info

"Am Anfang war das Wort"
(Johannes-Evangelium 1,1)

„Man sieht nur, was man weiß.“
(Ludwig Michael Curtius)

"Wer nichts weiß, muss alles glauben"
(Marie von Ebner-Eschenbach)

„Wenn auch anzunehmen ist, alles sei bereits gesagt, so darf man doch keinesfalls folgern, dass auch alles gehört und verstanden ist."
(Franz Liszt)